Schwammreinigung führt zu mehr pathogenen Bakterien
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Reinigung von Schwämmen zwar zu einer kurzfristigen Verminderung der Keimzahl führen kann; in den schnell wieder hoch wachsenden Gemeinschaften dominieren dann aber offensichtlich immer stärker die potenziell pathogenen Bakterien, vermutlich aufgrund einer höheren Stresstoleranz.
Teils erreichten die Bakterien Dichten von mehr als 5,4 x 10 10 Keimepro Kubikzentimeter. Das sind Konzentrationen, wie man sie sonst nur noch in Fäkalproben findet.
Markus Egert, Hochschule Furtwangen
Teils erreichten die Bakterien Dichten von mehr als 5,4 x 10 10 Keime pro Kubikzentimeter“, erläutert Egert. „Das sind Konzentrationen, wie man sie sonst nur noch in Fäkalproben findet.“ Ein Wert, der in einer Küche nicht erreicht werden sollte. Diese hohen Dichten erklären sich mit den optimalen Lebensbedingungen, die Bakterien im Schwamm finden: Neben der großen Oberfläche zum Aufwachsen viel Feuchtigkeit und viele Nährstoffe, etwa aus Lebensmittelresten und Schmutz. Das Bild- und Filmmaterial der Studie visualisiert die bakterielle Belastung der Küchenschwämme in eindrucksvoller Weise und bietet sich als Lehrmaterial an, um ein Bewusstsein für Küchenschwämme als mikrobielle Inkubatoren im Haushalt zu schaffen.
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrich...konzentration-erreicht-Level-von-Faekalproben
Es wird erläutert, dass dies mit der Materialbeschaffenheit des Schwammes zusammenhängt.
Bei Putzlappen ist die Keimbelastung zwar niedriger, aber immer noch sehr hoch. Ich habe mal selbst durch ein Mikroskop schauen können, vor, direkt nach und 4 Tage nach dem Waschen der Putzlappen. Seitdem entsorge ich die Putzlappen regelmäßig, statt diese zu waschen. Es vermehren sich wirklich besonders stark nach dem Waschen die multiresistenten Keime.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Reinigung von Schwämmen zwar zu einer kurzfristigen Verminderung der Keimzahl führen kann; in den schnell wieder hoch wachsenden Gemeinschaften dominieren dann aber offensichtlich immer stärker die potenziell pathogenen Bakterien, vermutlich aufgrund einer höheren Stresstoleranz.
Teils erreichten die Bakterien Dichten von mehr als 5,4 x 10 10 Keimepro Kubikzentimeter. Das sind Konzentrationen, wie man sie sonst nur noch in Fäkalproben findet.
Markus Egert, Hochschule Furtwangen
Teils erreichten die Bakterien Dichten von mehr als 5,4 x 10 10 Keime pro Kubikzentimeter“, erläutert Egert. „Das sind Konzentrationen, wie man sie sonst nur noch in Fäkalproben findet.“ Ein Wert, der in einer Küche nicht erreicht werden sollte. Diese hohen Dichten erklären sich mit den optimalen Lebensbedingungen, die Bakterien im Schwamm finden: Neben der großen Oberfläche zum Aufwachsen viel Feuchtigkeit und viele Nährstoffe, etwa aus Lebensmittelresten und Schmutz. Das Bild- und Filmmaterial der Studie visualisiert die bakterielle Belastung der Küchenschwämme in eindrucksvoller Weise und bietet sich als Lehrmaterial an, um ein Bewusstsein für Küchenschwämme als mikrobielle Inkubatoren im Haushalt zu schaffen.
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrich...konzentration-erreicht-Level-von-Faekalproben
Es wird erläutert, dass dies mit der Materialbeschaffenheit des Schwammes zusammenhängt.
Bei Putzlappen ist die Keimbelastung zwar niedriger, aber immer noch sehr hoch. Ich habe mal selbst durch ein Mikroskop schauen können, vor, direkt nach und 4 Tage nach dem Waschen der Putzlappen. Seitdem entsorge ich die Putzlappen regelmäßig, statt diese zu waschen. Es vermehren sich wirklich besonders stark nach dem Waschen die multiresistenten Keime.