Puffel,
natürlich passt dein Beitrag hier rein. Grund zum Danken haben wir doch alle. Ich hab mir soeben das Wort zum Sonntag angeschaut. Die Worte des Pfarrers sind gut, besonders die Bemerkung, dass ich nicht dafür dankbar sein soll, dass es mir besser geht als anderen, sondern dass ich so vieles habe, was nicht selbstverständlich ist.
Zum Erntedankfest wird dieses Thema ja immer besonders angesprochen. Denn wir sollen ja nicht nur für die leiblichen Früchte dankbar sein, sondern auch für vieles andere wie ein Dach überm Kopf, ein warmes Bett, jeden Tag was zu essen und ordentliche Kleidung, nette und liebevolle Menschen um uns herum, vielleicht auch mal eine gesundheitliche Besserung, eine gelungene OP usw. Aber auch für geistliche Früchte sollten wir dankbar sein, z. B. gute Begegnungen und gute Gespräche, Erkenntnisse, die uns weiterbringen, u. v. m. Und natürlich sollen wir immer dankbar sein, nicht nur am Erntedankfest.
Wirklich dankbare Menschen werden nicht so leicht überheblich, sie sehen auch die anderen, die nicht so viel Grund zur Dankbarkeit haben, und helfen gerne, die eine oder andere Not zu lindern, egal ob materiell oder seelisch, jeder wie er kann. Und dankbare Menschen sind zufriedener, sie tun sich leichter im Leben, auch wenn das Leben schwer ist, denn sie belasten sich nicht mit Unzufriedenheit.