Ich arbeite 30 Stunden in der Woche, meist sind es mehr, weil ich 2005 meine Arbeitszeit verkürzt habe auf Grund der Pflege meines Vaters, aber die gleiche Arbeit mache wie vorher.
Ich habe bereits seit 2003 (nach meiner Schilddrüsen-OP wegen Basedow) Gelenkentzündungen, Schleimbeutelentzündungen und Sehnenansatzentzündungen gehabt. Meine Fersen taten mir weh, viele Doktoren haben an mir rumgedoktert. Dann kam die Morgensteifigkeit dazu, erst waren es Minuten, zum Schluss brauchte ich fast 2 Stunden, um einigermaßen laufen zu können und zur Arbeit zu kommen.
Dann kamen die Schmerzen nachts und in Ruhe dazu. Ich war kurz davor, durchzudrehen.
Dann wurde endlich die Diagnose gestellt: Psoriasis Arthritis. Mir war eigentlich egal, was es war. ich wollte ja nur, dass man mir hilft.
Seit einem Jahr spritze ich MTX. Erst 15 mg, dann 20 mg. Dazu Folsäre 24 Std. nach der Spritze und jeden Tag Arcoxia 90 mg (außer am Spritzentag).
Trotzdem werden die Schmerzen wieder mehr, auch die nächtlichen Schmerzen kommen wieder und die Morgensteifigkeit.
Das Schlimmste: Es wirkt sich auf meine Arbeit aus. Konzentrationsprobleme und anderes. Verständnis finde ich auf Arbeit nicht. Da kommt dann der Satz : Dann geh in Rente.
Wie soll man auf so was reagieren?
Ich will jetzt versuchen, einen Schwerbehindertenausweis zu bekommen.
Und hoffe auf die 50 %, damit ich ein wenig sicherer bin beim Erhalt meines Arbeitsplatzes.
LG
Petra