Mannomann,
kaum ist man ein paar Tage weg, ist hier gleich wieder die Hölle los.

Muß jetzt mal die Themen sortieren, um das Eine oder Andere dazu sagen.
@Louise1203
Die Frage zum Thema warum Säugline und Kinder auch eine rheumatische Erkrankung bekommen, hat Sassi ja zum Teil schon beanwortet. Ich sehe es genauso. Gerade in der Schwangerschaft wird der wachsende Fötus bereits mit dem versorgt, was die Mutter an Nahrung, Pillen etc. zu sich nimmt. Die Organe und das Immunsystem des Fötus entwickeln sich ja erst. Dazu gibt es u.a. auch eine Studie zum Thema "Neurodermitis" bei Säuglingen und Kleinkindern, die hierzu entsprechende Hinweise gibt.
@Michael und Sassi
Thema "Schlacken". Der Begriff ist wissenschaftlich bzw. medizinisch natürlich nicht korrekt. Dennoch ist er inzwischen umgangssprachlich aber ein Begriff.
Du hast zwei Nieren und eine Leber, diese beiden Organe sind genau dafür gemacht diese Stoffe auszufiltern.
Das ist zwar korrekt, aber es setzt voraus das diese Müllabfuhr des Körpers auch einwandfrei funktioniert.
Und nun mal ein kleiner Ausflug in die Chemie und wie sich das mit den sog. "Schlacken" (Ablagerungen) verhält.
Die Schlacken sind chemisch gesehen Neutral-Salze. Schlacken sind mit Spurenelementen und Mineralstoffen neutralisierte im Organismus abgelagerte Gifte und Säuren. Die Neutralisation der Säuren ist extrem wichtig um die Organe vor Verätzung zu schützen. Diese neutralisierten Säuren werden normalerweise über Lungen, Haut, Darm, Nieren ausgeschieden. Wichtig ist auch zu wissen, das mit den Jahren und dem Älter werden diese Mechanismen nachlassen.
Wenn diese Müllabfuhr nicht sauber funktioniert bzw. mehr Säure produziert wird, als der Körper entsorgen kann, werden diese Neutral-Salze an verschiedenen Stellen im Körper zwischengelagert. Und dieses sind die sog. Schlacken (Ablagerungen).
Ich habe z.b. mal eine Hydrocolontherapie gemacht und war erstaunt, was da alles aus dem Darmwindungen heraus kommt. Die Hydrocolontherapie geht noch einen Schritt weiter, als ein normaler Einlauf, den man z.B. während einer Fastenkur machen kann.
Für mich war die Hydrocolontherapie verbunden mit einer richtigen Darmsarnierung und einem darauffolgendem Aufbau der Darmflora.
Noch etwas Allgemeines zum Begriff "Wissenschaft". Wissenschaft ist für mich der Erforschung am Irrtum von gestern. Es gibt einfach zu viele Dinge, die wir heute noch nicht richtig erklären können, weil wir Menschen es noch nicht verstehen. So verhält es sich ja ähnlich auch mit der Homöopathie. Wissenschaftlich nicht richtig zu beweisen, aber sie funktioniert. Wenn man sich jedoch nur auf das verläßt, was der Mainstream einem erzählt, ist das ein ziemlich einseitiger Weg.
Gerade die Komplimentärmedizin oder Alternativmedizin geht sehr interessante Wege. Wusstet ihr z.B. das man selbst seine Alpha-Synapsen umprogrammieren kann?
@Apfelkern
Danke für Deinen Hinweis auf Deine Ernährung. Ganz ehrlich, ich halte sie auf Dauer für keineswegs gesund. Es sind zwar gute Ansätze da, aber so richtig gesund ist das meiner Meinung nach auch nicht.
Vegetarisch schön und gut. Ich gehe aber mal davon aus, das diese Dinge erhitzt werden und somit aus der lebendigen Nahrung - tote Nahrung wird.
Wie hoch ist denn der Rohkostanteil in Deiner Nahrung? Alles was unter 70% ist, halte ich persönlich für bedenklich. Mit Fleisch, Fisch oder anderen tierischen Produkten habe ich auch nichts am Hut.
ich glaube auch nicht das man Rheuma nur durch Nahrungsumstellung heilen kann aber ich denke es unterstützt.
Nahrungsumstellung ist nach meinen Erfahrungen jedoch das Kernthema bei der Bekämpfung von Rheuma. Zusätzlich kommt dann die Psyche und der Umgang mit der Krankheit hinzu. Selbiges gilt für das gesamte soziale Umfeld, im welchem man sich bewegt. Welcher Mensch tut mir gut, wer weniger, wer hemmt mich und verursacht mir negative Gedanken etc.
Als ich mit meiner radikalen Nahrungsumstellung begonnen hatte, habe ich mich kurz danach auch mit diesen Themen beschäftigt. Ich bin völlig neue Wege gegangen und habe deshalb meine rheumatische Erkrankung nicht als Fluch, sondern Segen empfunden. Als Segen, weil ich mich mal richtig mit mir selbst, der Natur und meinem Körper beschäftigt habe. Das hat mir in vielerlei Hinsicht so richtig die Augen geöffnet, bedeutete aber auch viele alte "Laster" über Bord zu werfen. Ich benutze hierfür gerne den Begriff der "Komfortzone" in welcher sich viele befinden. Es ist für viele nicht einfach diese "Komfortzone" zu verlassen und neue Wege zu gehen, weil der Mensch ja ein Gewohnheitstier ist und Veränderungen sind meistens ziemlich "blöde". Ich habe diese Komfortzone verlassen und was ich dann erlebt habe, kann man nicht in Worte fassen.
Und das Schöne daran ist: Jeder kann es, wenn er es wirklich will!!!!
LG
Cava