Mal den Horizont erweitern.....

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von cava, 8. Juni 2010.

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  1. ela11

    ela11 Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    mein Sohn 14 Jahre, hat letztes Jahr plötzlich Polyarthrits bekommen.
    Wir haben uns Jahrelang von Biogemüse und Obst und wenig Fleisch errnährt. Haben jede Erkrankung mit Homöopathie behandelt. Und trotzdem hat er die Polyarthritis bekommen. Selbst MTX hat nicht geholfen. Seitdem er MTX in Kombi mit RoActemra bekommt, geht es ihm richtig gut.
    Ich war immer eine Anhängerin von Naturheilkunde, aber bei dieser
    Krankheit wurden mir die Grenzen gezeigt. Homöopathie hat ihm leider
    nicht weiter geholfen und wir mussten schnell handeln. Vor der Biologika
    Therapie hat er 16 betroffene Gelenke gehabt. Ich möchte nicht verantworten müssen, dass mein Sohn zerstörte Gelenke bekommt und
    vielleicht im Rollstuhl landet.
    Vielleicht hilft dem einen oder anderen, eine Ernährungsumstellung,
    aber ich denke es hilft nicht jedem.
    Jeder muss seinen eigenen Weg finden.

    LG ela
     
  2. Apfelkern

    Apfelkern MPA

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    :D


    Hi Nora_Luka,

    ich kenne die von dir angeführten Filme, auch die Studie mit den Wurmeiern ist mir bekannt.
    Als wir die Ausführungen das erste mal angesehen haben, fanden mein Mann und ich uns voll in unserer Hypothese bestätigt. Ich hätte nichts gegen Wurmeier einzuwenden allerdings habe ich keinen Morbus Chron sondern eine Vaskulitis. Aber ich hoffe es gibt irgendwann auch für mich einen Schmarotzer dessen Wirt ich sein kann, um auf Kortison und AZA verzichten zu können.

    Hi Cava,
    überwiegend Vollkorn, 5x die Woche vegetarisch, 1x die Woche Fleisch, 1x die Woche Fisch. Bio Obst und Gemüse.

    Ich benutze keine Halbfertig- oder Fertigprodukte auch keine fertigen Gewürzmischungen. (Ausser ab und zu mal Hilcona Tortellonie aber sehr selten.)

    Ich trinke keinen Kaffee, keinen Alkohol, keine Limonaden oder ähnliches.

    Gruß Claudia
     
  3. Apfelkern

    Apfelkern MPA

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    Hallo Ela11,

    ich glaube auch nicht das man Rheuma nur durch Nahrungsumstellung heilen kann aber ich denke es unterstützt.

    Ansonsten, wie du schon schreibst
    Gruß Claudia
     
  4. Gast_

    Gast_ Guest

    hallo rei.

    ich finde deine "anspielung", auf louises signatur, die neuerdings unter deinen beiträgen zu finden ist, gegenüber louise nicht nett.

    auf deutsch gesagt: ich finde deinen, bestimmt nicht mit einem augenzwinkern gemeinten pfeil, in louises richtung, ziemlich respektlos louise gegenüber.

    reiß dich ma bitte am riemen!

    ne. das regt mich jetzt auf.

    puffelhexe
     
  5. cava

    cava Registrierter Benutzer

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    Mannomann,

    kaum ist man ein paar Tage weg, ist hier gleich wieder die Hölle los. :confused:
    Muß jetzt mal die Themen sortieren, um das Eine oder Andere dazu sagen.

    @Louise1203
    Die Frage zum Thema warum Säugline und Kinder auch eine rheumatische Erkrankung bekommen, hat Sassi ja zum Teil schon beanwortet. Ich sehe es genauso. Gerade in der Schwangerschaft wird der wachsende Fötus bereits mit dem versorgt, was die Mutter an Nahrung, Pillen etc. zu sich nimmt. Die Organe und das Immunsystem des Fötus entwickeln sich ja erst. Dazu gibt es u.a. auch eine Studie zum Thema "Neurodermitis" bei Säuglingen und Kleinkindern, die hierzu entsprechende Hinweise gibt.

    @Michael und Sassi
    Thema "Schlacken". Der Begriff ist wissenschaftlich bzw. medizinisch natürlich nicht korrekt. Dennoch ist er inzwischen umgangssprachlich aber ein Begriff.

    Das ist zwar korrekt, aber es setzt voraus das diese Müllabfuhr des Körpers auch einwandfrei funktioniert.

    Und nun mal ein kleiner Ausflug in die Chemie und wie sich das mit den sog. "Schlacken" (Ablagerungen) verhält.

    Die Schlacken sind chemisch gesehen Neutral-Salze. Schlacken sind mit Spurenelementen und Mineralstoffen neutralisierte im Organismus abgelagerte Gifte und Säuren. Die Neutralisation der Säuren ist extrem wichtig um die Organe vor Verätzung zu schützen. Diese neutralisierten Säuren werden normalerweise über Lungen, Haut, Darm, Nieren ausgeschieden. Wichtig ist auch zu wissen, das mit den Jahren und dem Älter werden diese Mechanismen nachlassen.

    Wenn diese Müllabfuhr nicht sauber funktioniert bzw. mehr Säure produziert wird, als der Körper entsorgen kann, werden diese Neutral-Salze an verschiedenen Stellen im Körper zwischengelagert. Und dieses sind die sog. Schlacken (Ablagerungen).

    Ich habe z.b. mal eine Hydrocolontherapie gemacht und war erstaunt, was da alles aus dem Darmwindungen heraus kommt. Die Hydrocolontherapie geht noch einen Schritt weiter, als ein normaler Einlauf, den man z.B. während einer Fastenkur machen kann.

    Für mich war die Hydrocolontherapie verbunden mit einer richtigen Darmsarnierung und einem darauffolgendem Aufbau der Darmflora.

    Noch etwas Allgemeines zum Begriff "Wissenschaft". Wissenschaft ist für mich der Erforschung am Irrtum von gestern. Es gibt einfach zu viele Dinge, die wir heute noch nicht richtig erklären können, weil wir Menschen es noch nicht verstehen. So verhält es sich ja ähnlich auch mit der Homöopathie. Wissenschaftlich nicht richtig zu beweisen, aber sie funktioniert. Wenn man sich jedoch nur auf das verläßt, was der Mainstream einem erzählt, ist das ein ziemlich einseitiger Weg.
    Gerade die Komplimentärmedizin oder Alternativmedizin geht sehr interessante Wege. Wusstet ihr z.B. das man selbst seine Alpha-Synapsen umprogrammieren kann?

    @Apfelkern
    Danke für Deinen Hinweis auf Deine Ernährung. Ganz ehrlich, ich halte sie auf Dauer für keineswegs gesund. Es sind zwar gute Ansätze da, aber so richtig gesund ist das meiner Meinung nach auch nicht.

    Vegetarisch schön und gut. Ich gehe aber mal davon aus, das diese Dinge erhitzt werden und somit aus der lebendigen Nahrung - tote Nahrung wird.
    Wie hoch ist denn der Rohkostanteil in Deiner Nahrung? Alles was unter 70% ist, halte ich persönlich für bedenklich. Mit Fleisch, Fisch oder anderen tierischen Produkten habe ich auch nichts am Hut.

    Nahrungsumstellung ist nach meinen Erfahrungen jedoch das Kernthema bei der Bekämpfung von Rheuma. Zusätzlich kommt dann die Psyche und der Umgang mit der Krankheit hinzu. Selbiges gilt für das gesamte soziale Umfeld, im welchem man sich bewegt. Welcher Mensch tut mir gut, wer weniger, wer hemmt mich und verursacht mir negative Gedanken etc.
    Als ich mit meiner radikalen Nahrungsumstellung begonnen hatte, habe ich mich kurz danach auch mit diesen Themen beschäftigt. Ich bin völlig neue Wege gegangen und habe deshalb meine rheumatische Erkrankung nicht als Fluch, sondern Segen empfunden. Als Segen, weil ich mich mal richtig mit mir selbst, der Natur und meinem Körper beschäftigt habe. Das hat mir in vielerlei Hinsicht so richtig die Augen geöffnet, bedeutete aber auch viele alte "Laster" über Bord zu werfen. Ich benutze hierfür gerne den Begriff der "Komfortzone" in welcher sich viele befinden. Es ist für viele nicht einfach diese "Komfortzone" zu verlassen und neue Wege zu gehen, weil der Mensch ja ein Gewohnheitstier ist und Veränderungen sind meistens ziemlich "blöde". Ich habe diese Komfortzone verlassen und was ich dann erlebt habe, kann man nicht in Worte fassen.

    Und das Schöne daran ist: Jeder kann es, wenn er es wirklich will!!!!

    LG
    Cava
     
  6. delphin

    delphin Guest

    Hallo Apfelkern

    So ganz kann ich Deine These nicht zustimmen.Mein Leben war immer geprägt vom gesunden Leben. Habe mich stets gesund ernährt, wenig und wenn nur gute Fette , fast kein Zucker, kaum Alkohol und geraucht habe ich auch nicht. Sport war für mich eine Droge , fasten einmal im Jahr gehörte dazu.Das habe ich für mich immer als richtig empfunden, oft auch ohne Verständnis meiner Familie,da ich als Kind oft krank war, habe ich immer gegen alles ankämpfen wollen.So nach und nach kamen die Kaputten Gelenke (siehe K. vita ),sehr viele Op's Haschimoto sowie so.Und nun seit 1 Jahr das Rheuma........sieh was hat mir meine gesunde Lebensweise gebracht.....Sport fällt mir so schwer , das ich nach einer Stunde schnelles spazieren gehen , so kaputt bin.Nach 5 Jahren habe ich mein Vegetarierer sein auf gegeben.

    Ich ernähre mich zwar immer noch gesund , weil ich es einfach anders nicht kenne.Aber meine Schmerzen und die vielen Medikamente lassen vieles nicht mehr zu.Manchmal frage ich mich , hätte ich Cp schon eher bekommen, wenn ich so nicht gelebt hätte....es kann mir keiner beantworten.

    Eins weiß ich , das mir meine früher Lebensweise nicht geholfen haben gegen alle Krankheiten die ich habe. Meine heutige Lebensweise und vorallem die Medi's lassen das Cp erträglicher machen,mehr aber auch nicht.
     
  7. Sassi

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    Warum ist dein Ton so unfreundlich? Man kann auch freundlich mitteilen, dass man einem Thema kritisch gegenübersteht, bzw. von etwas bisher keine Ahnung hat.

    Im Übrigen steht sowas in Lehrbüchern für Ernährungswissenschaften, was man bekanntlich auch in Deutschland studieren kann und es wäre sehr erfreulich, wenn diese Studien mehr Ärzte interessieren würden!
     
  8. Sassi

    Sassi Registrierter Benutzer

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    Es kam für mich unfreundlich rüber. Umso schöner, wenn ich mich geirrt habe. :)
    In Cavas letztem Beitrag u.a. zum Thema "Schlacke" ist sehr gut erklärt, was damit gemeint ist. Und dass das Wort "Schlacke" kein wissenschaftlicher Begriff ist, sagt er auch. Ich meine mit Schlacke lediglich die "Giftablagerungen", die vor allem im Bindegewebe, aber auch in Organen nachzuweisen sind.
    Wenn du Interesse hast nachzulesen, wovon ich rede, kannst du in diverse Bücher / Ernährungsratgeber zum Thema "Säure-Basen-Balance" schauen.
    Du kannst ja auch mal Begriffe wie z.B. "Bindegewebe", "Einlagerung", "Gifte" o.ä. googeln.
    Das findest du z.B. so was : http://de.wikipedia.org/wiki/Homotoxikologie

    LG
     
  9. Marie2

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    @michael

    ich kann dir diese seite zum nachschlagen "anbieten"

    zentrum-der-gesundheit.de/was-sind-schlacken.htm

    es ist für mich keine wissenschaftliche seite, da dort auch verkauft wird.

    vergleich bitte den text von cava mit den dortigen texten.

    ich werde mich hüten von dort zu zitieren, da verboten.


    lieben gruss marie
     
    #149 16. Februar 2011
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2011
  10. kelvin

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    Jaja der Ton auf RO.de ist eigentlich immer total krass...mit dem gewetzten Messer werden hier teilweise die Duelle ausgetragen...

    Zur Sache: Also erstens zitieren ohne Quellenangabe ist so ziemlich unterste Schublade. Des weiteren ist es verboten hier direkte Links einzustellen - siehe Foren AGB. Also Sassi und Marie2, haut das http://www. weg, sonst tut es ein Moderator früher oder später und dann ist der Link meißtens ganz weg.

    Mit Gift einlagern oder ablagern oder wie auch immer ist wohl die Zwischenlagerung von "unhandlichen" Stoffen mal ganz salopp formuliert im Fettgewebe. Fettlösliche Stoffe können dort eingelagert werden. Beispiel bei Drogenkonsum, was die lange Nachweisbarkeit verschiedener Dinge auch nach Entzug begründet. Wenn der Proband z.B. dann mehr Sport betreibt, kann eine negativ Probe nach Entzug durch den Abbau von Fettgewebe und somit Freisetzung eingelagerter/aufgelöster/zwischengelagerter (wie man es auch immer nennen mag) Stoffe plötzlich der Nachweis wieder positiv sein, auch wenn der Proband gar nichts genommen hat.

    Kelvin
     
  11. Marie2

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    danke für deinen kommentar, kelvin ;)

    laut admin ist es nicht verboten links einzustellen.
    man soll keine links einstellen die auf verkaufsseiten führen,
    diese werden von unserer mod kukana immer zügig entfernt.
    ich habe mir vorher das ok geholt, damit man mein posting nachvollziehen kann.
    der link wird dann etwas später entfernt.
    es ist also alles ok ;-) danke nochmal!

    lieben gruss marie
     
  12. cava

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    Hallo Michael,

    Es ist auf jeden Fall das, was Heilpraktiker und andere Alternativmediziner im allgemeinen sagen und was sich in diversen Bücher zum Thema Säure-Basen Gleichgewicht, Fasten etc. hierzu findet.
    Ich bin mir aber ziemlich sicher, das du in einem Lehrbuch für Ärzte hierzu nichts findest. Ebenso wohl nicht im Ausbildungsplan eines Medizinstudiums. Allerdings wirst du auch zum Thema Ernährung bei einem Medizistudium nur extrem wenig finden. Meiner letzten Information nach, steht das Thema Ernährung während eines gesamten Studiums lediglich für 1 Tag auf dem Plan.

    Da muß ich Dich leider enttäuschen, denn dieses Wort steht in mehreren Büchern und diversen anderen Veröffentlichungen.
    Beispiel: In einigen Büchern von Jean-Claude Alix, in einem Artikel von Dr. med. Martin Würffel und sogar in Veröffentlichungen vom "deutschen Ärtzeblatt"

    Hier mal ein paar Links:
    http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=schlacken&id=55697
    Ist ein Artikel über die Entdeckung des Blutkreislaufs

    Oder hier:
    http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Schlacke&id=9963

    http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Schlacke&id=16405

    http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Schlacke&id=7898

    Hier geht es aber um den Begriff "schlackenarme" Ernährung.

    Weitere Hinweise gibt es zudem auch noch hier:
    http://www.medizin.de/ratgeber/themen-a-z/u/uebersaeuerung.html
    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/cstuecke/89912/index.html
    http://www.barmenia-mediline.de/gesund_leben/1531.asp
    http://www.aktivapo.de/html/1207.php

    Darunter auch Pro und Contra zu dem Thema

    Das es hier ja auch um Giftstoffe geht, die sich im Körper einlagern bzw. ansammeln, ist auch Loius Lewin (der Urvater der Toxikologie) sehr interessant zu lesen. Viele Informationen zu Schwermetallen im Körper findet man ebenfalls auch noch unter toxcenter.de

    Und wenn man dann noch mehr wissen will, kann man sich auf diversen Messen (z.b. die Paracelsus Messe) bei Vorträgen informieren.

    @Marie2
    interessanter Ansatz mir implizit unterstellen zu wollen, ich hätte von der von Dir erwähnten Webseite meinen Text. Ich gebe allerdings zu, das dort auch Sachen in sehr ähnlicher Weise stehen, die ich geschrieben habe. Solche ähnliche Aussagen findest Du allerdings ebenfalls in verschiedenen Büchern. Ich habe meinen kurzen Hinweis zum Thema "Schlacken" und den Neutral-Salzen allerdings aus meinen schriftlichen Aufzeichnungen aus einem Vortrag von der Paracelsus Messe 2010 in Wiesbaden und diese hier benutzt.

    Zum Thema Links habe ich noch eine Frage. Du sagst es ist verboten hier Links einzustellen, die zu Verkaufseiten führen. Das stimmt aber leider nicht ganz, denn bei den Unterforum "Hilfsmittel" sind Links zu Verkaufseiten von Produkten, die Rheumakranken das Leben leichter machen. Wir müssen hier also bei den Links zu Verkaufseiten etwas differenzieren.

    Vielleicht kann ja einer der Admins hierzu mal kurz erläutern welche Links generell erlaubt und welche verboten sind. So ganz klar ist das leider nicht. Aus den Nutzungshinweisen geht das leider auch nicht klar hervor.

    LG
    Cava

    (Postings mit einer Anrede zu beginnen und mit einer Grußformel zu beenden, ist für mich eine Sache des Respekts) ;)
     
  13. Sassi

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    Hallo Michael!

    Vielleicht hilft dir dies weiter:

    Hier eine Studie von 2006, die in einer Schweizer Zschrift GanzheitsMedizin Jg.18, Heft 5, im September 2006 veröffentlicht wurde.

    Titel: Acid-Base Homeostasis:
    Latent Acidosis as a Cause of Chronic Diseases / Säure-Basen-Gleichgewicht: Latente Übersäuerung als Grund für chronische Krankheiten.
    http://www.protina.de/literaturservice/media/cms_48921ca478e63.pdf

    Dieser wissenschaftliche Beitrag umfasst auch Untersuchungen zu Rheuma/Arthritis. Ich habe mal einige kurze Zitate aus dem Artikel herausgenommen, die ich besonders Interessant finde und sich eben auf Rheuma beziehen. Ich habe sie teilweise übersetzt.

    "Bei der latenten Übersäuerung wird die negative Belastung von Sulfat Resten neutralisiert und die Wasserbindungskapazität nimmt ab, wodurch die Elastizität und Flexibilität des Bindegewebes abnimmt."

    Auf Seite 9 kann man nachlesen dass gezeigt werden konnte, dass latente Übersäuerung bei Arthritispatienten dazu führt, dass der Knorpel (im Knie) sich abnutzt, was wiederrum zu Formveränderungen des Gelenks führt und die Entzündung anheizt:

    Fig. 13 auf S. 9 zeigt, wie sich die Synovialflüssigkeit im Knie in diesem Zusammenhang sehr viel "sauerer" darstellt als in einem gesunden Knie.

    "In der jüngsten Studie konnte gezeigt werden, dass Patienten mit rheumatoider Arthritis, die in den letzten 2 Jahren bestand, von der Ergänzung mit basischen Mineralien profitieren konnten."

    "Die Störung des Muskelproteinstoffwechsels genauso wie die Struktur und Funktion des Bindegewebes sind andere negative Konsequenzen durch die endogenen Kompensation, was außerdem degenerative Erkrankungen wie Arthrose oder Rheumatismus verstärken kann."

    Die Literaturangaben im Anhang des Artikels sind übrigens zahlreich, ebenfalls wissenschaftlich und natürlich mit ähnlichem Forschungshintergrund.

    Andere interssante Artikel sind auch noch:
    "Alkaline Mineral Supplementation Decreases Pain in Rheumatoid Arthritis
    Patients: A Pilot Study"
    oder
    "Acid-Alkaline Balance: Role in chronic disease and detoxification"

    Liebe Grüße
    Sassi
     
  14. Sassi

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    Hi Michael!

    Yupp. Namentlich sind diese Termini nicht genannt.
    Dennoch geht es im Kern um die Problematik zu viel "Giftstoffe", hier als "Säuren" beschrieben, im Körper zu haben.
    Säuren entstehen im Körper selber durch die ganz normalen Stoffwechselvorgänge. Dann werden sie aber hauptsächlich in großem Umfang durch entsprechende Nahrung zugefuhrt, außerdem entstehen sie durch negative Stimmungen/ Trauer/Depressionen u.ä. oder auch durch zu viel Sport (Milchsäure) und Stress.
    Die säuerliche Veränderung des PH-Wertes im Körper ist Ausdruck solcher Verstoffwechselungsvorgänge. In dem Text geht es um die Auswirkung von einer zu starken, latenten Säurezufuhr, ergo "Giftzufuhr", auf den Körper. Sehr gut beschrieben sind vor allem die negativen Veränderungen des Bindegewebes.
    Insofern passt dieser Text schon, finde ich.

    LG
    Sassi
     
  15. Sassi

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    Geht klar! :)
    LG
     
  16. cava

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    Hallo Michael,

    Mit der Suche in richtigen Medizinbüchern zum Thema "Schlacke" wird das Ergebnis natürlich eher sehr mager ausgehen bzw. dort wohl nicht zu finden sein.

    Zu der Thematik mit den Säuren, die Sassi meint, fällt mir gerade der Wiener Arzt F.X. Mayr ein. Da war mal was mit dem "leaky gut Syndrom", Selbstvergiftung durch den Darm und einem geschädigten Darmmikrobioms.
    Ich werde mir noch einmal folgende Bücher aus dem Schrank zwecks intensiver Lesestunde hervorholen:
    H.P. Friedrichsen: Das intestinale Immunsystems
    S. Kaminogawa und M. Nanno: Modulation of immune functions by food
    E. Rauch: Lehrbuch der Diagnostik und Therapy nach F.X. Mayr
    G.Rehner: Biochemie der Ernährung


    Wie wir uns erinnern liegt der größte Teil (ca. 80%) des Immunsystems ja im Darm. Hier wird die meiste Arbeit verrichtet und gerade in der traditionellen chinesischen Medizin, der ayurvedischen Medizin und auch in der Naturheilmedizin wird dem Darm eine sehr große Bedeutung bei der Behandlung zugesprochen.

    Ein chinesisches Sprichwort sagt: Wenn der Darm gesund ist, kann jede Krankheit geheilt werden.

    LG
    Cava
     
  17. Gast_

    Gast_ Guest

    guten morgen!

    ich denke, in diesem thread kommt man auf keinen gemeinsamen nenner. selbst in 100 jahren nicht.

    der eine hat diese meinung. der andere jene.

    das ist genauso wie mit stefan raab oder harald schmidt. entweder man mag sie oder man mag sie nicht. über die beiden kann man sich auch tot diskutieren.

    in diesem sinne...

    liebe grüße von puffelhexe
     
  18. kelvin

    kelvin Registrierter Benutzer

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    Gemeinsamer Nenner hin oder her, ich habe was interessantes gefunden:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,746106,00.html (wenn das nicht OK sein sollte bitte melden!)

    Der Artikel im Spiegel beschäftigt sich mit dem nocebo Effekt und beschreibt eine Studie, in der die Auswirkung der inneren Erwartungshaltung der Patienten auf verabreichte Medikamente untersucht wird.

    Fazit: Mit einer negativen Erwartungshaltung kann man die Wirkung von Medikamenten quasi zunichte machen!
    Ich persönlich habe schon immer geglaubt, dass das eine große Wirkung hat, aber das sie wirklich messbar SO groß ist hat mich jetzt doch sehr erstaunt!

    Sind chronisch Kranke also vor allem chronisch negativ eingestellt und können dadurch quasi gar nicht geholfen werden?
    Permanenten positives Denken nutzt ja auch nichts, das macht im schlimmsten Falle sogar krank. Die positive Einstellung muss aus der inneren Überzeugung von selbst herauskommen. Nur die kann man nicht mal eben in der Apotheke kaufen und einnehmen.....

    Find ich ein total spannendes Thema, was meint die werte Forengemeinte hierzu?

    Vielleicht selbst Erfahrungen am eigenen Körper hierzugemacht?

    Kelvin
     
  19. Pezzi

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    Hallo Kelvin,
    das Thema finde ich auch total spannend, über die Placebo-Wirkung gab es auch einen Bericht in der Sendung "Faszination Wissen" im Bayerischen Fernsehen. In der Mediathek dort zu finden (Sendung vom 13.2.).
    Hier mal der link:
    http://mediathek-video.br-online.de/o16/br/b7/player/public/b7mediathek.html?bccode=bfs

    Ich bin überzeugt davon, dass Medikamente besser wirken, wenn ich an deren Wirksamkeit glaube. Darum ist auch die psychische Konstitution eines Patienten sehr wichtig in der erfolgreichen Behandlung.

    LG
    Pezzi
     
  20. mueller.her

    mueller.her Registrierter Benutzer

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    Hab jetzt erstmal Urlaub gebucht......Das wird meine Horizont Erweiterung. Auf dieser Seite konnte ma sich alles individuell zusammenstellen, falls ihr auch Intresse habgt. LG

    netter Versuch einen Werbelink unterzubringen :)
     
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