anurju
anurju
Mara - zunächst vielen Dank für deine guten Wünsche. Ich wünsche dir ebenfalls alles Gute! 
Wir kommen bei dem Thema nicht auf einen Nenner - das haben wir hinreichend ausprobiert - und ich habe nichts gegen Austausch und Diskussion. Wie erwähnt - immerhin erfolgt der jetzt mal in einem Thema, in dem sich die Leute schon anhand des Titels dafür entscheiden können, ob sie sowas lesen wollen oder nicht...
Du weißt durch meine Reaktionen, dass ich es eben nicht so schön finde, wenn man überall, wo von Schulmedizin die Rede ist, sofort dagegen hält und diese als negativ darstellt (ob zum Thema Opiate gegen Schmerzen, Basistherapien, Schmerzmittel im Allgemeinen oder Cannabis im Besonderen).
Genau deshalb halte ich mich in dem Thread (mein eigener Weg) eben auch zurück, selbst wenn mir da diverse Dinge zu einer jungen Frau mit (bislang ja noch nicht diagnostizierten) Morbus Bechterew einfallen würden... - gerade in dem Alter ist das Immunsystem ja hochaktiv und es entstehen schnell schwere Schäden. Das habe ich selber in 2 Rheumakliniken an Beispielen miterlebt und diese Menschen würden gerne die Zeit zurück drehen und früher passende Medikamente bekommen.
Sie weiß jetzt noch garnicht, was es bedeuten kann, wenn ihre Wirbelsäule schrittweise unbemerkt einsteift, weil sei immunregulierende Medikamente ablehnt.
Aber das ist dann definitiv ihre Sache.
Da du ja auch die Ilomedin-Infusionen nutzt, zeigt es, dass zumindest du der Schulmedizin gegenüber nicht so abgeneigt bis wie es deinen Postings nach den Anschein haben könnte.
Vielleicht wäre es dann auch hilfreich, das mal klar zu äußern, dass anscheinend die naturheilkundlichen Medikamente/Therapien eben auch ihre Grenzen haben.
Ich habe sehr genau geschrieben, warum mich die Verteufelung der Medikamente ärgert.
Nämlich weil ich Angst habe, dass ihr Menschen (insbesondere neue User) verschreckt und damit (sicher unbeabsichtigt) mitverursacht, dass notwendige und schützende Therapien unterbleiben.
Es steht natürlich jedem frei, für sich den eigenen Weg zu entscheiden!
Aber viele der Postings kommen für mich schon "sehr speziell rüber" - und als Betroffene, die durch viel zu späte Basistherapie eben mittlerweile sehr eingeschränkt ist und ohne entsprechende Schmerzmedikamentation nicht klar kommt, liest sich das noch doppelt "schwierig".
Ich habe mich u.a. aus dem Grund länger im Auftrag der Rheumaliga ehrenamtlich im Gemeinsamen Bundesausschuss (Gremium, dass über die Versorgung der Patienten mitentscheidet) engagiert, um anderen Patienten eine so zeitverzögerte Hilfe (durch hochwirksame Medikamente) zu ersparen. Ich könnte jetzt massenhaft über Fallbeispiele, Studien etc. schreiben - aber das erspare ich uns und mir.
Es wird somit klar sein, dass ich es einfach schwer ertragen kann, dass dann evtl. diverse User von eurem Austausch animiert werden, doch jahrelang nochmal herumzuexperimentieren, ob es nicht auch ohne diese ach so schlimmen Basis-Medikamente geht - um dann evtl. nachträglich erschrocken festzustellen, wie viele Strukturen in der Zeit massiv geschädigt wurden.
Nochmal: ich habe nichts gegen alternative Wege (die beschreite ich auch selber begleitend) - ich habe aber viel gegen Aussagen wie:
"Medikamente machen nur kränker"... zumal das einfach nicht stimmt (wenn sie richtig ausgewählt und dosiert sowie ärztlich überwacht sind) - sie ermöglichen vielen Menschen nämlich einfach ein erfülltes Leben und das Aufhalten einer heimtückischen Erkrankung.
Die Beschäftigung mit Faktoren der Krankheitsentstehung, der Akzeptanz einer Erkrankung, der Sorge um das eigene Wohlbefinden (samt wohltuender Therapien und Balance) steht auf einem ganz anderen Blatt.
Mir geht es in meiner Verärgerung wirklich nur um die Irritation von Menschen, die aktuell als neue Betroffene in einer Notlage sind und sich eben vielleicht tragischer Weise durch den "missionarischen Eifer von Medikamentengegnern" dann gegen eine Therapie entscheiden, die wichtig sein könnte.
Da ich weiß, dass wir diese Diskussion unendlich führen könnten, ist diese von meiner Seite aus beendet.
Wie du gemerkt haben wirst, bin ich recht selten hier und das hat u.a. den Grund, dass ich es leid bin, in fast jedem Thread immer wieder die gleichen dogmatischen Aussagen zu lesen, gegen die sich in mir alles sträubt. Das ist mein persönliches Problem und muss dich nicht stören.
Man muss nicht einer Meinung sein, um sich zu respektieren, aber man muss manchmal seinem Ärger auch Luft machen!

Wir kommen bei dem Thema nicht auf einen Nenner - das haben wir hinreichend ausprobiert - und ich habe nichts gegen Austausch und Diskussion. Wie erwähnt - immerhin erfolgt der jetzt mal in einem Thema, in dem sich die Leute schon anhand des Titels dafür entscheiden können, ob sie sowas lesen wollen oder nicht...
Du weißt durch meine Reaktionen, dass ich es eben nicht so schön finde, wenn man überall, wo von Schulmedizin die Rede ist, sofort dagegen hält und diese als negativ darstellt (ob zum Thema Opiate gegen Schmerzen, Basistherapien, Schmerzmittel im Allgemeinen oder Cannabis im Besonderen).
Genau deshalb halte ich mich in dem Thread (mein eigener Weg) eben auch zurück, selbst wenn mir da diverse Dinge zu einer jungen Frau mit (bislang ja noch nicht diagnostizierten) Morbus Bechterew einfallen würden... - gerade in dem Alter ist das Immunsystem ja hochaktiv und es entstehen schnell schwere Schäden. Das habe ich selber in 2 Rheumakliniken an Beispielen miterlebt und diese Menschen würden gerne die Zeit zurück drehen und früher passende Medikamente bekommen.
Sie weiß jetzt noch garnicht, was es bedeuten kann, wenn ihre Wirbelsäule schrittweise unbemerkt einsteift, weil sei immunregulierende Medikamente ablehnt.
Aber das ist dann definitiv ihre Sache.
Da du ja auch die Ilomedin-Infusionen nutzt, zeigt es, dass zumindest du der Schulmedizin gegenüber nicht so abgeneigt bis wie es deinen Postings nach den Anschein haben könnte.
Vielleicht wäre es dann auch hilfreich, das mal klar zu äußern, dass anscheinend die naturheilkundlichen Medikamente/Therapien eben auch ihre Grenzen haben.
Ich habe sehr genau geschrieben, warum mich die Verteufelung der Medikamente ärgert.
Nämlich weil ich Angst habe, dass ihr Menschen (insbesondere neue User) verschreckt und damit (sicher unbeabsichtigt) mitverursacht, dass notwendige und schützende Therapien unterbleiben.
Es steht natürlich jedem frei, für sich den eigenen Weg zu entscheiden!
Aber viele der Postings kommen für mich schon "sehr speziell rüber" - und als Betroffene, die durch viel zu späte Basistherapie eben mittlerweile sehr eingeschränkt ist und ohne entsprechende Schmerzmedikamentation nicht klar kommt, liest sich das noch doppelt "schwierig".
Ich habe mich u.a. aus dem Grund länger im Auftrag der Rheumaliga ehrenamtlich im Gemeinsamen Bundesausschuss (Gremium, dass über die Versorgung der Patienten mitentscheidet) engagiert, um anderen Patienten eine so zeitverzögerte Hilfe (durch hochwirksame Medikamente) zu ersparen. Ich könnte jetzt massenhaft über Fallbeispiele, Studien etc. schreiben - aber das erspare ich uns und mir.
Es wird somit klar sein, dass ich es einfach schwer ertragen kann, dass dann evtl. diverse User von eurem Austausch animiert werden, doch jahrelang nochmal herumzuexperimentieren, ob es nicht auch ohne diese ach so schlimmen Basis-Medikamente geht - um dann evtl. nachträglich erschrocken festzustellen, wie viele Strukturen in der Zeit massiv geschädigt wurden.
Nochmal: ich habe nichts gegen alternative Wege (die beschreite ich auch selber begleitend) - ich habe aber viel gegen Aussagen wie:
"Medikamente machen nur kränker"... zumal das einfach nicht stimmt (wenn sie richtig ausgewählt und dosiert sowie ärztlich überwacht sind) - sie ermöglichen vielen Menschen nämlich einfach ein erfülltes Leben und das Aufhalten einer heimtückischen Erkrankung.
Die Beschäftigung mit Faktoren der Krankheitsentstehung, der Akzeptanz einer Erkrankung, der Sorge um das eigene Wohlbefinden (samt wohltuender Therapien und Balance) steht auf einem ganz anderen Blatt.
Mir geht es in meiner Verärgerung wirklich nur um die Irritation von Menschen, die aktuell als neue Betroffene in einer Notlage sind und sich eben vielleicht tragischer Weise durch den "missionarischen Eifer von Medikamentengegnern" dann gegen eine Therapie entscheiden, die wichtig sein könnte.
Da ich weiß, dass wir diese Diskussion unendlich führen könnten, ist diese von meiner Seite aus beendet.
Wie du gemerkt haben wirst, bin ich recht selten hier und das hat u.a. den Grund, dass ich es leid bin, in fast jedem Thread immer wieder die gleichen dogmatischen Aussagen zu lesen, gegen die sich in mir alles sträubt. Das ist mein persönliches Problem und muss dich nicht stören.
Man muss nicht einer Meinung sein, um sich zu respektieren, aber man muss manchmal seinem Ärger auch Luft machen!
Zuletzt bearbeitet:
. Vielen Dank auch. Jetzt darf ich wieder gucken, dass sich die Große und ich nicht anstecken. Da fehlt mir echt das Verständnis (auch wenn sie eine ganz Liebe ist). 