Das, was mich an solchen Diskussionen stört, ist, dass hoffentlich neue User nicht den Eindruck gewinnen, vom Arzt verschriebene Basistherapeutika wären sinnlos, gefährlich und problemlos zu ersetzen. Was daraus passiert, können viele von uns aus eigener Erfahrung nur zu gut berichten - unbemerkte Schäden, die nicht wieder zu reparieren sind...
Anurju, es tut mir leid, dass es dir momentan nicht gut geht durch die Entzündungen und ich wünsche dir, dass es alsbald wieder aufwärts geht.
Es ist doch gut, dass es Gedankenaustausch über pro und contra von Medikamenten gibt, schließlich muss jeder seinen eigenen Weg finden, ich bin nun 55 J. und habe erfahren, dass nicht alles für mich gut war was
manche Ärzte mir rieten, deshalb sei durchaus eine gesunde Skepsis angesagt - das ist meine persönliche Meinung.
Das als "Angstmache" der Ärzte abzutun, wenn sie darauf hinweisen, was ohne adäquate Krankheitskontrolle passieren kann, finde ich fahrlässig...
Ich könnte mir vorstellen, dass du mich hier meinst anurju, da ich im anderen Thread davon schrieb, wie mir ein Rheumatologe aus Nürnberg Angst gemacht hat, falls ich diese und jene Medis nicht einnehmen werde, das war vor 7 Jahren, er lies überhaupt nicht mit sich reden.
Ich bin heilfroh, dass ich von diesem Arzt weg gegangen bin und nicht gemacht habe, was er mir riet und heute bei meinem jetzigen Rheumatologen bin, der sehr wohl auch über die Gefahren von Medikamenten spricht, auch der Infusionen, die ich ab und an bekomme und das finde ich gut und aufgeschlossen und so weiß ich woran ich bin und dass es nicht nur diesen einzigen Weg gab... meine Geschichte ist das und jede ist bestimmt ganz anders ....
Anruju, du bist doch auch von deiner Meinung überzeugt und von deinem Umgang mit deiner Krankheit und meinst, dass du alles richtig machst und nimmst das ein was dir gut tut und dir hilft.
Das muss nicht der einzig richtige Weg sein, für dich ist er das und so ist das in Ordnung für DICH.
Genauso darf doch auch jeder andere seine eigene Krankheit auf seine Art und Weise behandeln, lindern, handhaben und tun was einem persönlich gut tut. Medikamente beeinflussen nun mal den kompletten Körper und wenn sie an einer Stelle einer Krankheit dienlich sind, dann schaden sie an einer anderen, wenn auch unbemerkbar vorerst.
Ich füge mich auch der chemischen Medizin, wenn mir ganz und gar nichts anderes mehr einfällt mit dem Bewusstsein jedoch, dass ich meinem Körper auch gleichzeitig schade.
Alles Gute wünscht dir Mara