Hallo zusammen,
normalerweise schreibt man ja hier im Forum:
1. weil man sich über eine rheumatische Erkrankung austauschen will (über Therapien, Hilfsmöglichkeiten, Alltagssorgen)
2. um Rat und Hilfe zu bekommen
3. weil man seinen Frust loswerden will
4. vielleicht auch manchmal, weil man einfach nicht mehr kann und Mitleid oder Zuspruch braucht
5. im Idealfall auch deshalb, weil man etwas Positives mitteilen und miteinander Fruede haben will.
Welche der 5 "Fälle" bei Purzel dominieren, weiß ich nicht und kann ich nicht beurteilen.
Aber mir fällt auch auf (wie anscheinenend einigen anderen hier), dass sie sich extrem im Kreis dreht - was bei dem Beschwerdebild vielleicht auch verständlich ist.
In mehreren Threads schildert sie immer wieder ihre umfassenden Probleme - obwohl Kukana ihr dafür ja schon einen eigenen Thread eingerichtet hat.
Vielleicht ist es dann auch nicht verwunderlich, dass sich die User, die eigentlich an dem Thema des Threads interessiert sind, nicht mehr beteiligen oder auch mal etwas deutlicher werden... so sehr man auch den Leidensdruck aus den Beiträgen von Purzel herausliest... die Kraft, die Details so genau zu erläutern wäre evtl. auch in andere Richtungen zu kanalisieren - nämlich in die Richtung, sich über bessere medizinische Hilfe zu informieren. Wozu sie ja auch schon einiges ausprobiert zu haben scheint. Nur anscheinend nicht das, was wirklich auf ihr Beschwerdebild oder ihr Gesamtproblem passt. Ob Cannabis die Lösung wäre, weiß man ja noch nicht - da gebe ich Resi Ratlos Recht.
Ich möchte gerne daran erinnern, dass es sehr wohl Möglichkeiten zur Hilfe gibt (auch wenn ich das schon mehrfach getan habe):
Zum einen hatte ich ja bereits darauf hingewiesen, dass man sehr wohl an Cannabis-Hilfe kommen kann, wenn der eigene Hausarzt keinen Erfolg hatte.
Weder übermäßig teuer noch aufwändig - nachzulesen hier:
http://dr-grotenhermen.de/
Besser wäre vermutlich gewesen, diesen Fachmann vor der Beantragung durch den Hausarzt zu kontaktieren bzw. die Informationen zu nutzen (die ich hier schon vor langer Zeit gepostet hatte...).
Zum anderen gibt es viele alternative Ansätze, um Schmerzeskalationen oder Dauerschmerzen anders in den Griff zu bekommen.
Ich kann hierzu anthroposophische Kliniken oder Ärzte empfehlen, die sich nämlich viel Zeit nehmen, um komplexe Krankheitsbilder zu erfassen und möglichst gut zu therapien. Was bei Patienten mit schlimmsten Tumorschmerzen oder in der Endphase ihres Lebens funktioniert, müsste auch für andere Menschen (und vielleicht oder hoffentlich auch für Purzel) zumindest Erleichterung bringen.
http://www.anthro-kliniken.de/
In den bisherigen Beiträgen wurden auch andere Ansätze erwähnt - ich meine mich an Osteopathie (fände ich sehr sinnvoll), Akupunktur, TCM (Chinesische Medizin) zu erinnern. Hier gäbe es eine wirklich tolle Klinik in Essen, die auch komplexe Erkrankungsbilder sehr einfühlsam behandelt.
http://www.kliniken-essen-mitte.de/tcm
Und um zum Thema Cannabis zurückzukommen - ich finde dieses Interview sehr interessant - mit dem Arzt, der oben erwähnt ist (selber schwer krank, daher im Liegen aufgenommen): [video]https://youtu.be/m8V6wNhs9JQ[/video]
Liebe Grüße und alles Gute für Schmerzgeplagte wünscht
anurju
