Mona-Lisa
habe RA seit 2011
Mona-Lisa, Jahrgang 1961
Diagnose: Rheumatoide Arthritis seit 2011, MCV-AK positiv
Krankheitsverlauf: schon Wochen vor dem ersten Schub immer wieder Erschöpfungszustände >> auf Stress / Job in Schichtarbeit / Sport geschoben,
Mitte Oktober 2011 sehr heftiger Schub, betroffen waren Hüften, Schultern, Kniegelenke >> am ganzen Körper steif! , erhöhte Temperatur,
in 3 Wochen langsam abklingend (Ibuprofen 600),
Verdacht der Hausärztin auf Arthritis, Blutbild und Röntgen ohne Befund
seit November 2011 immer wieder Schmerzen und Schwellungen in den Fingergrundgelenken und Handgelenken,
oft erschöpft
1. Rheumatologe November 2011: positiv getestet auf EBV
Diagnose: reaktive Arthritis und Mononukleose
Medikation: 3 x 1 mg Kortison :vb_confused: >> keinerlei Besserung
von meiner Hausärztin Stoßtherapie mit Kortison verordnet (beginnend mit 50 mg), endlich Schmerzfreiheit erreicht! beim Reduzieren der Dosis kamen die Schmerzen wieder
Skelettszintigrafie Dezember 2011 ohne nennenswerten Befund
2. Rheumatologe Januar 2012: (Rheumaklinik) alle Blutuntersuchungen ohne Befund,
"Herzlichen Glückwunsch, Sie sind kerngesund!" und "...Sie sind nun mal in dem Alter, wo es ab und zu mal weh tut..."
Bitte nach Ultraschalluntersuchung an den Händen abgelehnt ("... nicht nötig, da ist nix...")

3. und jetziger Rheumatologe März 2012: "... auf gar keinen Fall reaktive Arthritis - Befallmuster der betroffenen Gelenke passt nicht dazu..."
Sehnenansätze entzündet, Sonografie der Hände zeigt Ergüsse in Hand- und Fingergrundgelenken,
seine Diagnose: seronegative Rheumatoide Arthritis, Kortisonstoß, anschl. Erhaltungsdosis 5 mg
Reha Bad Bramstedt März / April 2012: MCV-AK positiv getestet, erneuter Schub,
bei der Sonografie: "deutliche Entzündung im rechten Handgelenk mit Erguss und Synovialitis" , Diagnose Rheumatoide Arthritis gesichert,
erneute Kortisonstoßtherapie, als arbeitsunfähig entlassen
Medikation: subkutan MTX 20 mg wöchentlich (+ Folsäure) >>> abgesetzt (wegen Übelkeit, trotz Ondansetron)
Arava (Leflunomid) 10 mg täglich, erst mit MTX, dann als Monotherapie 20 mg >>> abgesetzt (Durchfall, starker Gewichtsverlust)
Juni 2013 bis Juli 2015:
Kortison 5 mg täglich
Vigantoletten 1000 mg täglich
Humira, alle 2 Wochen 40 mg
Naproxen 500 oder Novaminsulfon-Tropfen -> nach Bedarf
GdB 60 + G, auf Grund von anderen (orthopädischen) Vorerkrankungen und mehrfachen Fuß-OPs
Oktober 2014: Neufeststellung GdB -> jetzt 80 + G, unbefristet
Betroffene Gelenke: Hand- und Fingergelenke, Daumen, Zehen und Sprunggelenke, beide Knie, Hüften, gelegentlich Ellenbogen, LWS / BWS .........
Januar / Februar 2014:
wegen Fuß-OP (Re-Arthrodese im Mittelfuß mit Beckenkamm-Entnahme) mit Humira pausieren müssen ... heftiger Schub in den Händen und Füssen ... da habe ich erst mal gemerkt, wie gut mir Humira hilft!!
Habe dann wieder angefangen zu spritzen, jetzt geht es mir gut.
Oktober 2014:
Musste mit Humira pausieren wegen Wundheilungsstörung nach Metallentfernung am Fuß...
Seitdem Wirkverlust, immer wieder Schübe...
Juli 2015:
Humira wirkt inzwischen so gut wie gar nicht mehr.
ANA-Titer sehr erhöht.
Humira abgesetzt.
August 2015:
Nach Aufenthalt in Rheumaklinik Cortisonstoss, und
neue Basistherapie, nehme jetzt Azathioprin.
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
November 2015
Nach 3 langen Jahren Kampf übers Sozialgericht mit der DRV
bekomme ich nun die Erwerbsminderungsrente.
Die teilweise EMR dauerhaft,
und für 3 Jahre die sogenannte Arbeitsmarkt-Rente, d.h. volle Rente.
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Juli 2016:
Inzwischen fast ein Jahr Azathioprin mit zweimaliger Dosis-Erhöhung -> trotzdem immer wieder Schübe -> Kortisonspritzen in die Gelenke, Kortison-Stoß etc.
Nach 10 Tagen Komplextherapie in der Rheumaklinik nun Umstellung auf Cimzia.
Dezember 2020:
Cimzia wegen Nebenwirkungen abgesetzt ( heftiger Juckreiz, V.a. Urtikaria)
4 Wochen Medikamentenpause wegen reaktivierter EBV-Infektion.
Umgestellt auf Xeljanz.
März 2021:
Xeljanz abgesetzt wegen Nebenwirkungen (oft Magenschmerzen; Schmerzen in den Beinen -> Thromboseverdacht ; Kopfrose; Gewichtszunahme; Wassereinlagerungen nach den Spritzen, manchmal 2 Tage kaum Wasserlassen möglich, extrem geschwollener harter Oberbauch),
dann 3 Monate ohne Basistherapie (nur mit 5 mg Kortison und Schmerzmitteln)
Juni 2021:
auf eigenen Wunsch erneuter Versuch mit Leflunomid + 5 mg Cortison.
Juni 2022:
Pausieren mit Leflunomid wegen Wirbelsäulen-OP,
nach 4 Wochen Wiederbeginn.
Diagnose: Rheumatoide Arthritis seit 2011, MCV-AK positiv
Krankheitsverlauf: schon Wochen vor dem ersten Schub immer wieder Erschöpfungszustände >> auf Stress / Job in Schichtarbeit / Sport geschoben,
Mitte Oktober 2011 sehr heftiger Schub, betroffen waren Hüften, Schultern, Kniegelenke >> am ganzen Körper steif! , erhöhte Temperatur,
in 3 Wochen langsam abklingend (Ibuprofen 600),
Verdacht der Hausärztin auf Arthritis, Blutbild und Röntgen ohne Befund
seit November 2011 immer wieder Schmerzen und Schwellungen in den Fingergrundgelenken und Handgelenken,
oft erschöpft
1. Rheumatologe November 2011: positiv getestet auf EBV
Diagnose: reaktive Arthritis und Mononukleose
Medikation: 3 x 1 mg Kortison :vb_confused: >> keinerlei Besserung
von meiner Hausärztin Stoßtherapie mit Kortison verordnet (beginnend mit 50 mg), endlich Schmerzfreiheit erreicht! beim Reduzieren der Dosis kamen die Schmerzen wieder
Skelettszintigrafie Dezember 2011 ohne nennenswerten Befund
2. Rheumatologe Januar 2012: (Rheumaklinik) alle Blutuntersuchungen ohne Befund,
"Herzlichen Glückwunsch, Sie sind kerngesund!" und "...Sie sind nun mal in dem Alter, wo es ab und zu mal weh tut..."
Bitte nach Ultraschalluntersuchung an den Händen abgelehnt ("... nicht nötig, da ist nix...")

3. und jetziger Rheumatologe März 2012: "... auf gar keinen Fall reaktive Arthritis - Befallmuster der betroffenen Gelenke passt nicht dazu..."
Sehnenansätze entzündet, Sonografie der Hände zeigt Ergüsse in Hand- und Fingergrundgelenken,
seine Diagnose: seronegative Rheumatoide Arthritis, Kortisonstoß, anschl. Erhaltungsdosis 5 mg
Reha Bad Bramstedt März / April 2012: MCV-AK positiv getestet, erneuter Schub,
bei der Sonografie: "deutliche Entzündung im rechten Handgelenk mit Erguss und Synovialitis" , Diagnose Rheumatoide Arthritis gesichert,
erneute Kortisonstoßtherapie, als arbeitsunfähig entlassen
Medikation: subkutan MTX 20 mg wöchentlich (+ Folsäure) >>> abgesetzt (wegen Übelkeit, trotz Ondansetron)
Arava (Leflunomid) 10 mg täglich, erst mit MTX, dann als Monotherapie 20 mg >>> abgesetzt (Durchfall, starker Gewichtsverlust)
Juni 2013 bis Juli 2015:
Kortison 5 mg täglich
Vigantoletten 1000 mg täglich
Humira, alle 2 Wochen 40 mg
Naproxen 500 oder Novaminsulfon-Tropfen -> nach Bedarf
GdB 60 + G, auf Grund von anderen (orthopädischen) Vorerkrankungen und mehrfachen Fuß-OPs
Oktober 2014: Neufeststellung GdB -> jetzt 80 + G, unbefristet
Betroffene Gelenke: Hand- und Fingergelenke, Daumen, Zehen und Sprunggelenke, beide Knie, Hüften, gelegentlich Ellenbogen, LWS / BWS .........
Januar / Februar 2014:
wegen Fuß-OP (Re-Arthrodese im Mittelfuß mit Beckenkamm-Entnahme) mit Humira pausieren müssen ... heftiger Schub in den Händen und Füssen ... da habe ich erst mal gemerkt, wie gut mir Humira hilft!!
Habe dann wieder angefangen zu spritzen, jetzt geht es mir gut.

Oktober 2014:
Musste mit Humira pausieren wegen Wundheilungsstörung nach Metallentfernung am Fuß...
Seitdem Wirkverlust, immer wieder Schübe...
Juli 2015:
Humira wirkt inzwischen so gut wie gar nicht mehr.
ANA-Titer sehr erhöht.
Humira abgesetzt.
August 2015:
Nach Aufenthalt in Rheumaklinik Cortisonstoss, und
neue Basistherapie, nehme jetzt Azathioprin.
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November 2015
Nach 3 langen Jahren Kampf übers Sozialgericht mit der DRV
bekomme ich nun die Erwerbsminderungsrente.
Die teilweise EMR dauerhaft,
und für 3 Jahre die sogenannte Arbeitsmarkt-Rente, d.h. volle Rente.
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Juli 2016:
Inzwischen fast ein Jahr Azathioprin mit zweimaliger Dosis-Erhöhung -> trotzdem immer wieder Schübe -> Kortisonspritzen in die Gelenke, Kortison-Stoß etc.
Nach 10 Tagen Komplextherapie in der Rheumaklinik nun Umstellung auf Cimzia.
Dezember 2020:
Cimzia wegen Nebenwirkungen abgesetzt ( heftiger Juckreiz, V.a. Urtikaria)
4 Wochen Medikamentenpause wegen reaktivierter EBV-Infektion.
Umgestellt auf Xeljanz.
März 2021:
Xeljanz abgesetzt wegen Nebenwirkungen (oft Magenschmerzen; Schmerzen in den Beinen -> Thromboseverdacht ; Kopfrose; Gewichtszunahme; Wassereinlagerungen nach den Spritzen, manchmal 2 Tage kaum Wasserlassen möglich, extrem geschwollener harter Oberbauch),
dann 3 Monate ohne Basistherapie (nur mit 5 mg Kortison und Schmerzmitteln)
Juni 2021:
auf eigenen Wunsch erneuter Versuch mit Leflunomid + 5 mg Cortison.
Juni 2022:
Pausieren mit Leflunomid wegen Wirbelsäulen-OP,
nach 4 Wochen Wiederbeginn.
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