Krankheitsverlauf
weiblich, 45 Jahre, 2 Kinder (1990+2005 geboren)
2003 Borreliose festgestellt, starke Gelenkbeschwerden in verschiedenen Gelenken
2006 übers ganze jahr starke Beschwerden in Schienbeinen, Füssen und Lendenwirbel. Dann Morgensteifigkeit, die mehrere Stunden oft anhielt.
Erster Verdacht von Hausärztin ,dass die Borreliose solche Folgen haben konnte. Rheumawerte aber erhöht und so Überweisung zum Rheumatologen mit Hintergrundwissen zur Borreliose.
2007 nach eingehender Untersuchung, Röntgen usw Diagnose Rheumatiode Arthritis.
Seither immer Schwellungen und Schmerzen in wechselnden Gelenken, hauptsächlich in den Sprunggelenken, Daumengrundgelenken, Fersen, Lendenwirbeln, Kiefer, Brustbein.
Dazu kommen bei mir die Probleme durch Tinnitus (Hörsturz 1999 mit Hochtonschwerhörigkeit), Ausfall Gleichgewichtsorgan, häufiger Schwindel und Stürze. Seit ca 17 Monaten Probleme mit dem Darm
Habe Schmerzmittelunverträglichkeiten und kann so nur auf Paracetamol zurückgreifen.
aktuelle Medikamente
Sulfasalazin 600 mg 2-2-2
Prednisolon 7,0 mg (Anfangsdosis 7,5 mg in 2007, dazwischen ca 1 jahr mit 4mg gut ausgekommen, grad Akutbehandlung mit 3x5 mgim mai 2010)
Arcocxia 90 mg 1-0-0 (seit März 2010 versuchsweise weglassen, bis zum nächsten Arzttermin)
Calcimagon D3 1-0-1
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Amitriptylin beta 10mg 0-0-1(ab Ende Mai 2010)
Ichhabe seit 2,5 jahren GdB 40 und bin seit Juni 2009 auf Grund der Erkrankung im Ruhestand. Im Dez 2009 Veränderugnsantrag dess Gdb abgelehnt.
Im Febr 2010 schwere Schübe gehabt und tagelange massive Verspannungen im Rückenbereich, keine Nacht mehr schmerzfrei, geschweige denn durch geschlafen.
Anfang März Termin beim Rheumatologen, der will mich aufgrund der Darmprobleme und Schmerzen (3 Wochen Prednisolon 10 mg) stationär aufnehmen.
Mitte März 2010 1 Woche KKH mit Darmspiegelung.
Entzündungsherde festgestellt, Polyp entfernt - aber keine erkennbaren Zusammenhänge zu den anderen Beschwerden.
Diese klingen sehr langsam ab, beim reduzieren des Predni werden die Schmerzen wieder stärker, bei 7mg wurde es wieder unangenhem ,die Morgensteifigkeit nimt zu.
Im Mai 2010 wieder sehr heftigen Schub,Kurzzeitig Predni 15mg, da wurden die Beschwerden weniger. Bei Rückgang auf alte Dosierung, nur mit Schmerzmitteln zu ertragen.
Ernährungsmässig versucht, die Darmprobleme anzugehen. Es gibt weder beim Weglassen von Brot noch von Fleisch Veränderungen...
Dazu kommt, dass die Muskeln sehr Schmerzen und tageweise ich sehr schleppend laufe. Bei weiteren Wegen habe ich das Gefühl, ich komme nciht mehr von der Stelle. Dazu kommt, dass ich an manchen Tagen innenohrbedingt Schwindel habe und dann rumschwanke, wie ein Seemann auf Landgang.
Die Angst zu Fallen ist dann sehr gross und macht das tägliche Leben auch nicht einfacher.
Wir wohnen ländlich und da muss ich immer mit dem Auto in die Stadt fahren. Da wir Touristenregion sind, fängt nun an die Gegend voll zu werden und die Parkplätze werden weniger, so muss ich weiter laufen, um meine Besorgungen zu machen...
Mai 2010
Schriftl. Befund vom Rheumatologen gekommen. Bei der Untersuchung haben 8 Fibro-Punkte angesprochen. Nun wird getestet/gerätselt/in die Kristallkugel geschaut, wie das alles zusammen passt...
Weil im Gesäß-,Oberschenkelbereich die Schmerzen derzeit am Heftigsten sind, wird ein MRT Becken gemacht. (Bei 3 Kliniken bzw Praxen in der Umgebung Termine gemacht... die zeitlichen Vorgaben waren in 5 Tagen, in 4 Wochen in 7 Wochen). Da ich es zeitlich einrichten konnte, habe ich den ersten Termin zugegriffen und die anderen netterweise wieder abgesagt...
Herausgekommen ist ein "alterentsprechender" Verschleiß der Hüöftgelenke. Aber ansonsten konnte der radiologe nichts feststellen auf den ersten Blick, was meine Beschwerden ausmacht ...:-(
Seit dem letzten Arztbesuch werde ich versuchsweise mit Ami.. behandelt. Die ersten Morgen danach habe ich kaum hin bekommen. Müde ohne Ende. Jetzt nach 3 Wochen wird das Aufstehen angenehmer, der Schmerz liess relativ schnell sagen, dass es besser wird. Aber die Müdigkeit setzt mir noch sehr zu, zu mal ich morgens eigentlich fit sein sollte, denn wir haben Landwirtschaft und da werde ich morgens gebraucht und meine Kleine muss per Auto in den 7 km entfernten Kiga gefahren werden...
Juli .2010
Auf matschiger Stelle im Hof ausgerutscht, nicht gefallen, aber das Kreuz-Darmbein "verruckelt", der Orthopäde hat wieder eingerenkt.
Neuer Termin beim Rheumatologen in Bremen
wegen der straken Schmerzen im Bereich trochanter major bekomme ich dort eine Cortisonspritze in die Tiefe...mal sehen, ob das was bringt. Wenn ja, dann biem nächsten Mal die andere Seite spritzen.
Fibropunkte sprechen mehr an...