Mein Pflegedienst hat heute tatsächlich die Hauswirtschaft ausfallen lassen. Die PK vom Vormittag arbeitet mit Stoppuhr und hört auf zu arbeiten, aber zum Ohr abkauen hat sie weiterhin Zeit.
Die beiden Bezugspfleger sichern sich über die PDL ab. So, wie die Geschäftsführung es darstellt, schaden sie mir entweder, weil sie überziehen (Privatrechnung), wenn ich es brauche, oder weil sie es lassen. Das ist ein perfides Spiel, morgen schalte ich das Pflegebüro ein und mache einen Termin beim Anwalt.
Das Amt zahlt eine Stunde am Abend und was bekomme ich: 24 min. Seit 1,5 Jahren werden die Pfleger und ich ver4rscht und so kurz, wie irgend möglich gehalten. Super und vor lauter NNI, HWS und Tralala habe ich es nicht geschafft, einmal Grund rein zu bringen. Dann eben jetzt und wenn sie nicht klein beigeben, werde ich richtig böse. Dieser Pflegedienst hat mal so richtig Mist gemacht, bezahlte Leistungen nicht erbracht und über mögliche weitere Leistungen nicht beraten. Leistungen aus der PV waren immer nebensächlich, Grad 3 relativ neu, er ist erst hier festgestellt worden.
Aber am meisten ärgere ich mich über mich selbst. Sie Heldin, die alles so lange schafft, bis nichts mehr geht und selbst dann noch improvisiert. Vorbei, ab sofort mache ich mich schlau und bald weiß ich genau, worauf ich Anspruch habe. Es liegen Töpfe brach, Plural, und mit machen sie Druck, weil Geld fehlen würden. Wie peinlich ist das denn?! Damit kann ich alle Versorgungslücken schließen, ohne diesen beknackten Dienst, bzw. die Bürofuzzis.
Wenn das Pflegeteam nicht so toll wäre, wäre ich weg. Aber wer weiß, wie lange das noch gut geht. Ich habe ja Zeit und kann mir ganz, ganz sorgfältig und in Ruhe eine langfristige Versorgung aufbauen.
Ich sage ja, reinigendes Gewitter.