Albstein
Mitglied
Kuki, bitte rege Dich ab!
Also, KUKI, dann haben wir anscheinend eine total andere Einstellung zu dem, was Aufklärung auf der einen und Panikmache auf der anderen ist.
1. Mit jedem Bericht über Nebenwirkungen kann man natürlich "Panik" erzeugen, es kommt immer auf denjenigen an, der das für sich verarbeitet.
2. Wenn Deine Maßstäbe denn richtig wären, dann könnte man das Forum gleich dicht machen, denn das gesamte Krankheitsgeschehen ist doch "Real-Panik" - denn es geht doch im Grunde nur noch um "Schadensbegrenzung", doch nicht um "Heilung" wie bei einem Schnupfen.
3. Vielleicht verstehst Du mich aber generell nicht, ich muss es akzeptieren und kann es nicht ändern.
4. Gehe bitte davon aus, dass ich (noch) lesen kann und auch den Beipackzettel (z. B. von MTX) ausführlich studierte und anschließend sogar mit dem behandelnden Arzt ziemlich intensiv im Hinblick auf körperliche Wirkungen (ich bin kein absoluter Physiologie-Laie) durchsprechen konnte. Genau das ist aber der Punkt:
Ärzte neigen offenbar zur Nivellierung der Risiken, gleiches geschieht bei mir im Moment mit der Erörterung von TFN-Alpha-Blockern, das nur so nebenbei mal.
5. Das Problem, was ich sehe, ist: Es gibt keine echte Statistik über die tatsächlichen Nebenwirkungen. Wenn ein produkt erst einmal zugelassen ist, zählt keiner mehr die Fälle, wo durch ein Medikament böse Folgen überhöht auftreten.
6. Es sind eigentlich nur dramatische Zufälligkeiten (wie bei Bextra), die dazu führen, dass Behörden und Hersteller auf Veranlassung von Patienten und Ärzten - und natürlich unter juristischem Druck (Schadenersatz!) - Medikamente vom Markt nehmen oder Inhaltsstoffe modifizieren usw.
7. Gäbe es eine Art Meldepflicht für offensichtliche Nebenwirkungen, dann könnte man in der Tat heute viel besser (im Sinne der Patientenaufklärung!) sagen: so-und-soviel Prozent der MTX- oder Azulfidine-Anwender oder sonstwas bekamen nach der-und-der Zeit dies und jenes unter den-und-den individuellen Voraussetzungen. Hier sehe ich einen eklatanten Mangel im System.
8. Möglicherweise (kann man durchaus mal mutmaßen) hat natürlich die Pharmaindustrie kein gesteigertes Interesse an einem solchen Meldesystem. Als Beispiel aus einem anderen Bereich: Es hat ja auch Jahrzehnte gedauert, bis das Krebsregister eingeführt wurde....eigentlich ein Armutszeugnis für die gesamte Gesundheitsbranche, denn in anderen Ländern (selbst in der ehemaligen DDR) gab`s sowas viel früher.
kukana schrieb:aber eine generelle panik erzeugen postings wie dein eingangsposting genanalyse oder hedwigs generelle ablehnung - . und dass die wirkung von mtx eine immunsuppresive ist, die dann latent vorhandene viren oder neue infekte hervorrufen kann, ist für mich logisch. wenn dir dies unbekannt war, dann hat dich dein arzt hierüber nicht richtig aufgeklärt
kuki
1. Mit jedem Bericht über Nebenwirkungen kann man natürlich "Panik" erzeugen, es kommt immer auf denjenigen an, der das für sich verarbeitet.
3. Vielleicht verstehst Du mich aber generell nicht, ich muss es akzeptieren und kann es nicht ändern.
4. Gehe bitte davon aus, dass ich (noch) lesen kann und auch den Beipackzettel (z. B. von MTX) ausführlich studierte und anschließend sogar mit dem behandelnden Arzt ziemlich intensiv im Hinblick auf körperliche Wirkungen (ich bin kein absoluter Physiologie-Laie) durchsprechen konnte. Genau das ist aber der Punkt:
Ärzte neigen offenbar zur Nivellierung der Risiken, gleiches geschieht bei mir im Moment mit der Erörterung von TFN-Alpha-Blockern, das nur so nebenbei mal.
5. Das Problem, was ich sehe, ist: Es gibt keine echte Statistik über die tatsächlichen Nebenwirkungen. Wenn ein produkt erst einmal zugelassen ist, zählt keiner mehr die Fälle, wo durch ein Medikament böse Folgen überhöht auftreten.
6. Es sind eigentlich nur dramatische Zufälligkeiten (wie bei Bextra), die dazu führen, dass Behörden und Hersteller auf Veranlassung von Patienten und Ärzten - und natürlich unter juristischem Druck (Schadenersatz!) - Medikamente vom Markt nehmen oder Inhaltsstoffe modifizieren usw.
8. Möglicherweise (kann man durchaus mal mutmaßen) hat natürlich die Pharmaindustrie kein gesteigertes Interesse an einem solchen Meldesystem. Als Beispiel aus einem anderen Bereich: Es hat ja auch Jahrzehnte gedauert, bis das Krebsregister eingeführt wurde....eigentlich ein Armutszeugnis für die gesamte Gesundheitsbranche, denn in anderen Ländern (selbst in der ehemaligen DDR) gab`s sowas viel früher.