sameta
Das Leben ist schön!!!
Du weisst nicht, wie hoffnungsvoll mich Dein "Brief" macht!
Liebe Wanda
für Deinen positiven Erfahrungsbericht danke ich Dir von ganzem Herzen. Ich nehme an, Du kannst Dir vorstellen, wie so etwas auf mich wirkt, jetzt in diesem Moment, wo ich eben erst mit der MTX-Einnahme begonnen habe. Dein Erlebnis wirkt so intensiv auf mich, dass ich fast überzeugt bin davon, dass es auch mir so gut gehen wird mit der neuen Therapie, wie Du es erleben durftest.
Die Angst, die ich zuvor davor hatte, war enorm und dies nicht zuletzt wegen der fast nur negativen Erfahrungeberichten hier im RO-Forum. Dies obwohl ich eigentlich ein zuversichtlicher und nicht ängstlicher Mensch bin.
Das erstemal, als ich damit beginnen sollte, liegt einige Jahre zurück. Damals habe ich mich noch mit Erfolg mit Händen und Füssen dagegen wehren und als Alternative Vioxx nehmen können. Die drei folgenden Jahre mit Vioxx, bis dieses weltweit vom Markt zurückgezogen werden musste, waren für mich wie ein Wunder. Es ging mir so gut, als wäre ich ganz gesund und ich konnte wirklich leben wie zuvor. Ich muss noch dazu erwähnen, dass ich bis zum Ausbruch der CP mit 54 Jahren, ausser normalen Erkältungskrankheiten nie krank war. Der "Schock" plötzlich so krank zu sein, und dazu noch unheilbar, war natürlich riesig.
Ja, und nach Absetzen von Vioxx kam schleichend der "Zerfall". Man konnte förmlich mitverfolgen, wie es mir täglich schlechter ging. (Ich führe seit längerer Zeit ein tabellenartiges Tagebuch, wo ich täglich vermerke, was ich alles an Medikamenten einnehme und wie ich mich fühle. Das ist nicht nur sehr wichtig für mich selber, sondern auch für meinen Arzt).
Als er mir im Laufe des Jahres 2005 nahegelegt hatte, sobald wie möglich mit MTX zu beginnen, lebte ich noch zur Hauptsache in Frankreich. Nachträglich muss ich sagen, dass es positiv war, dass ich erst jetzt im Februar 06 damit beginnen konnte, denn das gab mir Zeit, mich damit auseinanderzusetzen und mich positiv darauf einzustellen. Das gelang mir auch gut, da es mir mittlerweilen so schlecht ging, dass ich bereit war, alles zu nehmen, was man mir gegeben hätte, um eine Besserung zu erwirken, so minim die auch gewesen wäre. Die Tatsache, dass gar nichts mehr ohne starke Schmerzen ging, weder Gehen, Stehen, Sitzen noch Liegen, war sehr deprimierend. Diese haben sehr an meinen Kräften gezehrt, obwohl ich nach Aussagen des Arztes ein "Indianer" bin, dh. sehr viel aushalte, ohne zu klagen.
Das MTX nehme ich jetzt seit dem 14. Februar. Zuvor musste ich 10 Tage lang mit einer hohen Dosis Cortison behandelt werden, da wider Erwarten das Resultat des Blutuntersuches im Bezug auf die Entzündung und die Leberwerte sehr schlecht war. Gott-sei-Dank ging es mir damit schnell soweit besser, dass mit der MTX-Einnahme begonnen werden konnte. Das ist wie gesagt, erst 12 Tage her und trotzdem kann ich bereits sagen, dass ich seit der zweiten Einnahme überhaupt keine Übelkeit mehr verspüre, dass der letzte Blutuntersuch angezeigt hat, dass die Leberwerte sich nicht verschlechtert haben, kurz, dass ich das Medikament gut vertrage. Das bestärkt meine positive Einstellung und Hoffnung.
Und jetzt habe ich noch Deinen Bericht gelesen, der eigentlich noch alle verbliebenen Zweifel ausräumt.
Nochmals vielen herzlichen Dank für den "Aufsteller"!
Auch Dir wünsche ich weiterhin so viel Glück und positive Erlebnisse und schick Dir ganz herzliche Grüsse aus der wiederum tiefverschneiten Ostschweiz
Sameta
Liebe Wanda
für Deinen positiven Erfahrungsbericht danke ich Dir von ganzem Herzen. Ich nehme an, Du kannst Dir vorstellen, wie so etwas auf mich wirkt, jetzt in diesem Moment, wo ich eben erst mit der MTX-Einnahme begonnen habe. Dein Erlebnis wirkt so intensiv auf mich, dass ich fast überzeugt bin davon, dass es auch mir so gut gehen wird mit der neuen Therapie, wie Du es erleben durftest.
Die Angst, die ich zuvor davor hatte, war enorm und dies nicht zuletzt wegen der fast nur negativen Erfahrungeberichten hier im RO-Forum. Dies obwohl ich eigentlich ein zuversichtlicher und nicht ängstlicher Mensch bin.
Das erstemal, als ich damit beginnen sollte, liegt einige Jahre zurück. Damals habe ich mich noch mit Erfolg mit Händen und Füssen dagegen wehren und als Alternative Vioxx nehmen können. Die drei folgenden Jahre mit Vioxx, bis dieses weltweit vom Markt zurückgezogen werden musste, waren für mich wie ein Wunder. Es ging mir so gut, als wäre ich ganz gesund und ich konnte wirklich leben wie zuvor. Ich muss noch dazu erwähnen, dass ich bis zum Ausbruch der CP mit 54 Jahren, ausser normalen Erkältungskrankheiten nie krank war. Der "Schock" plötzlich so krank zu sein, und dazu noch unheilbar, war natürlich riesig.
Ja, und nach Absetzen von Vioxx kam schleichend der "Zerfall". Man konnte förmlich mitverfolgen, wie es mir täglich schlechter ging. (Ich führe seit längerer Zeit ein tabellenartiges Tagebuch, wo ich täglich vermerke, was ich alles an Medikamenten einnehme und wie ich mich fühle. Das ist nicht nur sehr wichtig für mich selber, sondern auch für meinen Arzt).
Als er mir im Laufe des Jahres 2005 nahegelegt hatte, sobald wie möglich mit MTX zu beginnen, lebte ich noch zur Hauptsache in Frankreich. Nachträglich muss ich sagen, dass es positiv war, dass ich erst jetzt im Februar 06 damit beginnen konnte, denn das gab mir Zeit, mich damit auseinanderzusetzen und mich positiv darauf einzustellen. Das gelang mir auch gut, da es mir mittlerweilen so schlecht ging, dass ich bereit war, alles zu nehmen, was man mir gegeben hätte, um eine Besserung zu erwirken, so minim die auch gewesen wäre. Die Tatsache, dass gar nichts mehr ohne starke Schmerzen ging, weder Gehen, Stehen, Sitzen noch Liegen, war sehr deprimierend. Diese haben sehr an meinen Kräften gezehrt, obwohl ich nach Aussagen des Arztes ein "Indianer" bin, dh. sehr viel aushalte, ohne zu klagen.
Das MTX nehme ich jetzt seit dem 14. Februar. Zuvor musste ich 10 Tage lang mit einer hohen Dosis Cortison behandelt werden, da wider Erwarten das Resultat des Blutuntersuches im Bezug auf die Entzündung und die Leberwerte sehr schlecht war. Gott-sei-Dank ging es mir damit schnell soweit besser, dass mit der MTX-Einnahme begonnen werden konnte. Das ist wie gesagt, erst 12 Tage her und trotzdem kann ich bereits sagen, dass ich seit der zweiten Einnahme überhaupt keine Übelkeit mehr verspüre, dass der letzte Blutuntersuch angezeigt hat, dass die Leberwerte sich nicht verschlechtert haben, kurz, dass ich das Medikament gut vertrage. Das bestärkt meine positive Einstellung und Hoffnung.
Und jetzt habe ich noch Deinen Bericht gelesen, der eigentlich noch alle verbliebenen Zweifel ausräumt.
Nochmals vielen herzlichen Dank für den "Aufsteller"!
Auch Dir wünsche ich weiterhin so viel Glück und positive Erlebnisse und schick Dir ganz herzliche Grüsse aus der wiederum tiefverschneiten Ostschweiz
Sameta
Du hast es hier nicht naiven Dummchen zu tun, sondern mit Betroffenen, die zum großen Teil schon sehr viele Alternativen versucht haben.
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