Sinela
Bekanntes Mitglied
Da bin ich ganz bei dir!Was aber aus meiner Sicht gar nicht geht ist, bei schweren Erkrankungen z.B. Krebs nur auf alternative Maßnahmen zu verlassen, dass grenzt an Fahrlässigkeit
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Da bin ich ganz bei dir!Was aber aus meiner Sicht gar nicht geht ist, bei schweren Erkrankungen z.B. Krebs nur auf alternative Maßnahmen zu verlassen, dass grenzt an Fahrlässigkeit
Nee möchte nicht das du noch mehr Arbeit hast, bekommst.joa, es wird - wie fast immer - auch über Themen diskutiert, die mit dem eigentlichen Thema dann nichts mehr zu tun haben. Aber ich kann nicht ständig auslagern, Vielleicht fang ich an kommentarlos zu löschen irgendwann. Ich überlege noch...
Grundsätzlich hast du recht, dass es jeder für sich entscheiden sollte, wenn es um ein mir anvertrautes Tier geht, sehe ich es anders und würde da immer meinem TA vertrauen, den ich schon viele Jahre kenne. Ist aber hier im Thread OT.
War ja nur ein kurzer Ausflug in das Thema, wie ihr oben sehen könnt, also keine Aufregung bitte.Nur ganz kurz -
Wenn ich an früher denke, als ich noch ein Kind war in den 1960 er und 1970er Jahre, da gab es bei uns zuhause meist nur am Sonntag Fleisch, einen Braten mit Beilagen. Ab und zu gab es ein zweitesmal die Woche Fleisch und das war dann Gulasch, aber eher gab es meist nur 1 mal die Woche Fleisch. Meine Mutter konnte/kann viele andere leckere Gerichte auch ohne Fleisch kochen. Das hat sie übrigens zum Großteil als Mädel von ihrer Mutter in der Kriegs und Nachkriegszeit gelernt.
Um diese Massenproduktion an Fleisch einzudämmen und diese Massentierhaltung bedarf es von allen Unterstützung, nicht nur von der Regierung und den Politikern. Wer kauft denn das Billigfleisch massenweise ein, damit es fast täglich Fleischgerichte gibt? Das ist das Volk allgemein.
Viele kennen fast nur Fleischgerichte und deren Zubereitung, warum ist das so?
Es würde bestimmt Sinn machen, den Kindern in der Schule im Hauswirtschaftsunterricht (den es leider kaum mehr gibt) auch das Kochen ohne tägliche Fleischgerichte zu lernen.
Nein Kanalratte, bei uns in den 60ern und 70ern wo ich Kind war gab es deswegen nicht mehr fette Wurst oder sowas, wenn ich schreibe bei meinen Eltern gabs als ich Kind war in der Regel nur 1 mal die Woche Fleisch, dann beinhaltet das auch das Wurstzeug. Ich bin im Westen aufgewachsen, mein Vater ist ein gebürtiger echter Franke. Meine Mutter wurde als Kind mit ihrer Mutter und Brüdern aus dem Sudetenland vertrieben, Vater, mein Opa war da in Gefangenschaft. Mutter, damals Kind mit Brüdern und meine Oma wurden damals in Franken einfach aus dem Zug ausgeladen und mussten mit nichts neu anfangen. Sie hatten im Sudetenland Haus, Weberei, Gastwirtschaft und großes Grundstück, alles von heute auf morgen weg!das ist auch immer so ein niedliches argument... frag mal die alten, die schütteln mit dem kopf...
wenn man mal die zeit ab ´50 jahre nimmt, da gabs sicher nur sonntags nen braten, unter der woche aber selten warmes essen zu hause (ich rede jetzt vom osten, wie es im westen war weiss ich nicht, aber das folgende trifft auch auf westler zu) ... dafür aber dick leberwurst auf die bemme ... und schinken und salami und was es sonst noch so an (verarbeitetem) fleisch gab/gibt.
die meisten denken beim fleischkonsum nur an schnitzel, buletten und braten, vergessen aber, das, wenn man nicht grade sein gemüse ohne alles kocht (sorry, überspitzt) in fast jedem fleisch ist. und wenn es nur die 50g speck für die eier oder das fett zum braten ist. und ich kenn keinen, der keine wurst auf dem schulbrot hatte.
ergo: auch früher wurde mehr als einmal die woche fleisch gegessen, dieses argument hinkt also ...
Nein Kanalratte, bei uns in den 60ern und 70ern wo ich Kind war gab es deswegen nicht mehr fette Wurst oder sowas, wenn ich schreibe bei meinen Eltern gabs als ich Kind war in der Regel nur 1 mal die Woche Fleisch, dann beinhaltet das auch das Wurstzeug. Ich bin im Westen aufgewachsen, mein Vater ist ein gebürtiger echter Franke. Meine Mutter wurde als Kind mit ihrer Mutter und Brüdern aus dem Sudetenland vertrieben, Vater, mein Opa war da in Gefangenschaft. Mutter, damals Kind mit Brüdern und meine Oma wurden damals in Franken einfach aus dem Zug ausgeladen und mussten mit nichts neu anfangen. Sie hatten im Sudetenland Haus, Weberei, Gastwirtschaft und großes Grundstück, alles von heute auf morgen weg!
Es ging auch ohne täglich Fleisch und Wurst. Mein Vater war/ist obendrein gelernter (Ausbildung, damals hieß es Lehre) Gärtner und durch meine Großeltern hatten wir auch großen Garten. Es wurde sehr viel an Gemüse,Kartoffeln und Kräutern gepflanzt und geerntet und es gab viele Obstbäume und Sträucher. Für den Winter über wurde viel selbst eingekocht und haltbar gemacht. Es wurde auch Kraut selbst gestampft, Sauerkraut selbstgemacht, ich erinnere mich sehr gut daran.
all das haben millionen menschen durch, hat auch nichts mit fleisch oder nicht fleisch zu tun. und ich habe extra geschrieben, das es im westen anders aussehen mochte (was ich bezweifle, spätestens, wenn man sich die entsprechenden dokus und statistiken anschaut), wie gesagt, ich bin in den ´60ern geboren, und ich kenne niemanden, der nur einmal fleisch die woche hatte, und die alten, die diese diskussion sehr genau beobachten und darüber reden bestätigen das. es gibt immer welche, die nicht so sind/waren, wie die anderen. sagt aber nichts über die allgemeinheit aus.
der fleischkonsum pro kopf im jahr
37kg pro kopf in den 50er jahren
auf 59kg pro kopf in den 60er jahren,
auf 79kg pro kopf in den 70ern
auf 90kg in den 90ern
mittlerweile ist man bei 85kg pro kopf
37kg pro kopf, bei einmal die woche fleisch... das sind 600g fleisch die woche pro kopf ... nur ein braten am sonntag, pro person 600g? und da sind menschen wie du nicht mit drin, die wirklich nur einmal die woche fleisch gegessen haben und bestimmt keine 600g pro nase...
die statistiken kannst du im netz finden. wer sich heute hinstellt und schwört, das die menschen damals alle nur nen sonntagsbraten hatten ..., hat entweder keine ahnung oder lügt sich selbst in die tasche. weil ja damals alles besser war.
klar ist der fleischverbrauch heute viel zu viel, man muss aber bedenken, das von nem kg fleisch nach dem garen damals mehr über blieb als heute. weiss jeder, der damals und heute kocht/gekocht hat.
Der Mensch hat irgendwann angefangen Fleisch zu essen, davor war er aber ein Pflanzenfresser:
https://www.geo.de/magazine/geo-wis...nschen-sind-von-natur-aus-fleischesser-stimmt
Heute ist er ein Allesfresser, kann aber auf Grund seiner Geschichte sehr gut ohne Fleisch überleben.
Und wie willst du das machen? Für das Futter der Tiere wird Regenwald gerodet, um Soja anzubauen. Das Methangas der Rindviecher tut der Atmosphäre nicht wirklich gut, usw:
https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/fleisch/fleisch-frisst-land/
Tiere glauben auch nicht daran und trotzdem wirkt die Homöopatie bei ihnen.
Dieses Argument kommt immer bei diesem Thema. Fakt ist, dass 70-75 % des weltweiten Sojaanbaus für Tierfutter verwendet wird, die restlichen 25 - 30% essen die Menschen. Diese werden aber hauptsächlich in Europa angebaut:Tiere werden mit allem möglichen gefüttert. Veganer essen Soja und man rodet für Veganer den Regenwald. *Ironie ein*
Ich war immer erst beruhigt, wenn das Medikament Wirkung zeigte, davor war ich eher beunruhigt.Bei Tieren wirt die positive Ausstrahlung der Besitzer (die Aufgrund der "Medikamentengabe" beruhigt werden)
Doch hat es was damit zu tun, denn diese Menschen haben tatsächlich auch ohne Fleisch oder mit nur wenig Fleischverzehr überlebt. Mir sagt das, Fleischverzehr ist zum überleben nicht zwingend und unbedingt nötig.all das haben millionen menschen durch, hat auch nichts mit fleisch oder nicht fleisch zu tun.
Also versorge ich ihn bestmöglich, mit allem, was er braucht um zu wachsen, gedeihen, und bestmöglich funktionsfähig zu bleiben.
Wenn wir alle so mit unserer Umwelt umgehen würden, mit unserem Obst, Gemüse und den Tieren bräuchten wir nicht mehr diskutieren.
Aber leider ist unsere Welt Profit orientiert......
Natürlich kann sich ein Mensch nicht dauerhaft von Muttermilch ernähren, das habe ich so auch nicht gemeint. Aber sehr wohl mit weniger Fleisch oder sogar ganz ohne.Es geht aber doch nicht um die Aufzucht eines Säuglings. Dafür ist Milch natürlich gut. Vegan ist sie allerdings nicht.
Und auf Dauer kann sich ein Mensch nur davon ernähren, um zu überleben.
Sprecht ihr von der gleichen Zeit (Jahreszahl)?
Die Zeiten waren nämlich nicht immer gleich.
Ich bin 1950 geboren, und ich erinnere mich so ab 1956. Bei uns gabs Sonntags Schnitzel oder Braten. Unter der Woche mal Bratwürstchen oder Kotlett oder auch Frikadellen. Es gab Haschee und Sauerkraut mit Gesalzenem (Bauch oder Stich). Daran erinnere ich mich als Kind. Wir waren nicht reich, aber 3 mal gabs bestimmt Fleisch die Woche. Freitags gabs Eintopf und Kartoffelpuffer oder Eierpfannkuchen. Immer. Samstags auch nochmal Suppe. Aber es gab weniger Fleisch als wir heute essen. Papa bekam ein ganzes Stück, Mama teilte mit uns Kindern. Wir hatten Hasen und Hühner, und auch die wurden gegessen. Aber nur an Feiertagen.
Als ich dann älter war, vielleicht so ab 1963 bekam jeder eine ganze Bratwurst usw.