Nebendiskussion Fleischkonsum/Vegan/Bio/ Corona Virus

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von kukana, 20. Juni 2020.

  1. kukana

    kukana Moderatorin

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    Preis beim Eifelbauern, der bei uns um die Ecke anbietet kg Preis Schweinebraten (kaum Fettanteil) 17€ und Rind 26€. Kann man nicht meckern.
     
    #1 20. Juni 2020
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juni 2020
  2. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Kuki, über 17 € für ein Kg Schweinefleisch kann man nicht meckern? Wow!
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hier der Beweis. Man kann auch bestellen und Samstags abholen.
    Capture+_2020-06-20-20-30-32(1).png
     
  4. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Allina,

    Für viele ist es eben doch noch eine Frage des verzichten möchtens;)
    Du kannst den Leuten das denken nicht vorschreiben
     
  5. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Neee, Kuki, um Himmels willen, kein Zweifel an Deiner Aussage!
    Nur über das: kann man nicht meckern.
    Bin Witwe und Rentnerin, habe zwar einen Le(bens)Ge(fährten), der sehr gerne sehr viel Fleisch isst. Da sind diese Preise nicht so doll.
     
  6. kukana

    kukana Moderatorin

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    @PiRi im Discounter hätte ich dafür kg ca. 7€ bezahlt Billigfleisch wo ich nicht weiß wo es her kommt. Und armer Rentner in Köln bin ich auch wo fast 3/4 der Rente an festen Kosten weg geht. Ich leiste mir sowas auch nicht jeden Tag. 1kg reicht bei mir für 4 Mahlzeiten. Dann rechnet es sich.
     
  7. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Oh ja, für mich allein allemale, aber wenn LeGe da ist? Er will ja bezahlen, aber was ich vorher einkaufe, geht auf meine Rechnung. Nun, und er würde diese Preise nicht bezahlen.
    Für mich allein reicht Minimalverbrauch, aber....
     
  8. Luna-Mona

    Luna-Mona Registrierter Benutzer

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    Ich glaube, es ist eher ein Generationenproblem: Ich kenne junge Leute, die trotz wenig Geld Biofleisch kaufen und kenne auch ältere Leute, die z.B. den Krieg erlebt haben und sehr sparsam das Billigfleisch vorziehen.
    Mir ist es lieber, wenig Fleisch zu essen und gar keine Wurst, dafür schaue ich auf Qualität, also Bio-Fleisch, Freiland-Eier.

    Liebe Grüße
    Luna-Mona
     
  9. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Daran glaube ich erst,wenn es passiert ist
     
  10. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Allina, Du hast ja Recht!
    Aber, bitte, was essen wir statt dessen?
    Ich lese sehr interessiert mit, wenn Alternativen angesagt sind. Aaaaber, wenn ich meinem LeGe nur vegetarisches anbiete, kriege ich zur Antwort. Hätte Gott das gewollt, wäre ich als Karnickel zur Welt gekommen...
    Und ehrlich gesagt, ich persölich esse sehr wenig Fleisch, nehme dann ja auch ab (wenn LeGe nicht da ist), habe aber noch nicht begriffen, wie ich..... ganz normal.... so leben soll.
    Ich lese hier von einigen, die so kochen.... finde ich gut.... aber das, was die alles da so rein tun, befindet sich nicht in meinem Schrank (da zu teuer). Manchmal schaue ich Rach (5E). Super! nur, bitte, wo kriege ich 2 g von xxx? ich muss also diese ganzen Dinge vorrätig haben......
    Sorry, bin wohl zu pingeliig:
     
  11. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    Es gibt heutzutage so viele fleischlose Alternativen, bei denen man nicht merkt, dass es fleischlos ist, wenn man es nicht weiß (z. B. von der Rügenwalder Mühle, vor allem der Schinkenspieker-Salat ist genial). Ich denke, genau das ist das Problem, man weiß, es ist kein Fleisch, dann will man es auch nicht. Es ist bestimmt schon 10 Jahre her, da hat Stern TV mal einen Test in einer Werkskantine gemacht und anstatt dem auf der Tafel stehenden Gulasch vegetarischen Gulasch ausgeben lassen. Hinterher wurden die Esser gefragt, wie es ihnen geschmeckt hat - alle waren begeistert und sind aus allen Wolken gefallen, als sie hörten, dass das kein Fleisch war!
     
  12. Uschi(drei)

    Uschi(drei) Registrierter Benutzer

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    Ich esse auch keinen Fleischersatz, die Zutatenliste ist mir zu lang.. Wenn ich fleischlos esse, dann esse ich fleischlos und brauche keinen Ersatz.
    Esse allerdings auch keine Fertiggerichte und kaum Wurst.
     
  13. kanalratte

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    jep, da kam erst vor ca. einen monat was zu im fernsehen... diese ganzen zusätze, um aus dem "nichtfleisch" iwas fleischähnliches zu machen sind vergleichbar mit dem ach so schlimmen "fertigfraß" und tütengedönse von kn*** und co ... gesund ist das jedenfalls nicht. ganz deutlich wurde das, als man burger machte. diese veggieburger haben den leuten gut geschmeckt, aber die zusatzstoffe um einen pattie hinzubekommen... da wollte es dann kaum noch einer ...
    vegetarisch/vegan ist nur gesünder, wenn man keine verarbeiteten lebensmittel kauft ... und dann eben auch nicht diesen ganzen "fleisch-ersatz"

    ich glaub @teamplayer isst gut vegetarisch, wenn man so liest was sie (oder er???) sich so zusammenkocht. aber ganz ehrlich? mir wäre das nichts, ich glaube, das würde zu einer ehekrise führen... und ja ... was man isst, das ist schon existenziell in einer ehe. mein mann mag ausser erbsen überhaupt kein gemüse und zum ständig doppelt kochen fehlt mir einfach die energie/kraft (und das geld)
    wär ich allein, könnt ich gut zu 80% ohne fleisch leben, aber eben auch nicht ganz verzichten.
     
  14. kanalratte

    kanalratte Aktives Mitglied

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    nunja ... aber ganz ehrlich... wenn das tier anständig gehalten und nicht künstlich schnell hochgezüchtet wird ... dann hat man von nem kg fleisch auch ne ganze menge mehr, als von nem kg discounterfleisch. bleibt mehr übrig nach dem zubereiten. ich persönlich würde das fleisch für den preis kaufen, wenn ichs könnte, schmeckt auch besser ... hier gibts sowas aber nicht, schade.
     
  15. Satansbraten02

    Satansbraten02 Aktives Mitglied

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    Das ist ganz schön schlecht durchdacht. Bio kommt natürlich in keine Schlachterei sondern wächst biologisch bereits tot und verarbeitet heran.
    Fleisch gehört nunmal zur natürlichen und gesunden ausgewogenen Ernährung dazu. Vegan, glutenfrei, bio, Superfood mit gesund gleichzusetzen sind Ernärungslügen.
    *off topic modus aus*
    Solange man nicht dafür sorgt, dass solche Infektions Spots wie gewisse Arbeitsstätten, Wohngegenden, sonstige Einrichtungen sich an die Vorgaben halten, werden immer wieder Hotspots entstehen und das kann in der Corona-bevorzugten Jahreszeit ordentlich nach hinten losgehen.
     
  16. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    Weil man in Kindertagen darauf geprägt worden ist. Auch wenn ich schon seit über 12 Jahren vegetarisch esse, läuft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich meine Nachbarin Fleisch in der Pfanne hat.

    Oft, aber nicht alle. Es gibt auch viele Ersatzprodukte, die auf Soja- oder Weizenbasis hergestellt werden.

    Als Vegetarier braucht man keine Tabletten, etc. um alle Nährstoffe zu bekommen, die der Körper braucht. Veganer dagegen müssen B12 durch Tabletten o.ä. ersetzen.

    Warum? Abertausende Vegetarier und Veganer zeigen tagtäglich, dass man gut ohne überleben kann.
     
  17. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Als Mensch, der sich vegan ernährt, könnte ich jetzt eine Menge hinterfragen und zu dem sagen, was hier geschrieben wurde in Bezug auf Fleisch, Prägung und mögliche Mangelerscheinungen. Ist aber der Corona-Thread, deshalb nur soviel: Die großen Schlachthöfe und Fleischverarbeiter wurden und werden immer wieder zu Krisenherden.

    Statt die Energie in derart ausführliche Diskussionen zu stecken, kann man einfach anfangen. Es ist nicht teurer, ich lebe von Grundsicherung und meine Ernährung ist mir sehr wichtig. Insbesondere verzichte ich auf belastete Lebensmittel, die schwächen meine Abwehr.

    Da ist auch der Brückenschlag zu Corona: Ein ausgewogen ernährter Körper hat eine bessere Abwehr, in den allermeisten Fällen.
     
    #17 21. Juni 2020
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juni 2020
    Resi Ratlos, Sinela, stray cat und 3 anderen gefällt das.
  18. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Och, auch ich muss nichts mehr dazu sagen, kann aber, wenn es gewünscht ist.
     
  19. kanalratte

    kanalratte Aktives Mitglied

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    stimmt, es wäre nicht (viel teurer) ... aber zeitaufwändiger ist es schon. und vor allem, wenn man noch einen partner hat, der so etwas auf keinen fall mitmachen würde. dann müsste ich doppelt kochen.
    dafür koch ich aber frisch, ohne tüten, ohne fertigzeugs.

    um mal was zu den unterkünften der arbeiter bei tönnies und co zu sagen. in der reha hatten wir einen, der ein haus vermietet hat, war nicht das modernste, aber heil und sauber. platz für ca. 6-8 leute, ca 150km von seinem wohnort. das haus hatte er geerbt. nunja, vermietet an einen mann, der mit ein paar leuten dort wohnen wollte.
    ein paar wochen später bekam er nen anruf, das er doch mal nachschauen solle... da wohnten dann knapp über 30 leute drin, die sich die (durch 30 geteilte miete) gut leisten konnt, so von ihrem lohn viel sparen konnten um es der familie zu schicken.

    mit lohnsteuerklasse 4 haben die menschen dort locker 1500€ netto (lohnsteuerklasse 3 auch mehr) , wenn man dann für 25€ im monat wohnen kann statt 400€ für ne kleine wohnung zu bezahlen oder 150€ für ein zimmer im wohnheim... dann hat man nen großen betrag mehr für zu hause.

    da wurde dann eben jeder qm zum schlafen genutzt und entsprechend sah haus und grundstück dann auch aus. es hat lange gedauert, die leute da raus zu kriegen, letztendlich nur mit hilfe einiger ämter.

    zweifelsohne sind solche betriebe wie bei tönnies schneller gewachsen, als die anzahl der bereitgestellten unterkünfte. die frage ist, ob anständige unterkünfte überhaupt genutzt würden, wenn sie auch anständig bezahlt werden müssten.

    und nun nicht kommen mit "der lohn ist zu niedrig" ... in deutschland arbeiten millionen menschen zum mindestlohn und müssen auch ne wohnung bezahlen. mein mann hat keine 1400€ netto (und nen knochenjob) und wir wohnen auch nicht auf 5qm pro nase bzw. müssen eine wohnung bezahlen.

    was ich damit sagen will, die verantwortung für die wohnsituationen zu 100% auf die firmen zu schieben ist zu leicht ... aber rausreden können die sich auch nicht.
     
  20. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Nicht in meiner Küche, aber ich habe schon immer eher aufwändiger gekocht. Wobei, es ist auch nur gekochtes Essen, was ist daran so viel aufwändiger, wenn man eh frisch kocht?

    Wenn man(n) von der »Dreierdenke« Fleisch - Sättigungsbeilage - Gemüsebeilage wegkommt, gestaltet sich der Umstieg viel einfacher. Mit einem Partner, der auf Fleisch besteht, wäre ich nicht kompatibel, allein der Allergie wegen, von daher kann ich da nicht mitreden.
     
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