Huhu!
Nicht das ein falscher Eindruck entsteht, humira wird nicht gewichtsabhängig dosiert. Aber genau darüber denke ich nach, ob das nicht evtl Sinn machen würde. Bzw. ob jemand in meiner Gewichtsklasse mit einer wöchentlichen Gabe von humira besser versorgt wäre als nur 14 tägigen. Aber das ist reine Spekulation.
Zum MTX, ich habe MTX 2009 für ein Jahr lang als monotherapie als Tablette bekommen. Erst 15mg, dann 20mg dann 25mg. Hat alles nicht geholfen, hatte sehr starken Haarausfall, übelkeit und erbrechen am tag nach der einnahme, starke abszessbildung in den Achselhöhlen (Tischtennisball große Abszesse). Habe damals das MTX eigenmächtig ausgeschlichen da meine damalige Ärztin wollte das ich es weiter nehme. Ich hatte aber weder eine Wirkung noch weniger Schmerzen, wie gesagt nur Nebenwirkungen. Habe es dann langsam ausgeschlichen und einen neuen Rheumatologen gesucht der damit auch einverstanden war und mich darin unterstützt hat. Bekam dann 2 Jahre lang sulfasalazin erst 2x tägl dann 3x tägl. auch ohne Wirkung auf die PSA und meine Schmerzen.
Jetzt vor Weihnachten war ich im Krankenhaus zur Diagnostik und dort wurde das Sulfasalazin abgesetzt und Humira angesetzt. 1 Spritze am 7.1.13. erst sollte ich es als monotherapie erhalten aber die Ärztin im Krankenhaus riet mir, MTX dazu zu nehmen. Auf Grund meiner sehr schlechten Erfahrung damit habe ich gesagt das ich maximal die kleinste Dosis einnehmen werde. Ich weigere mich, mehr als 5mg einzunehmen, da ich bereits jetzt mit 5mg nach jeder Einnahme mit Übelkeit und Erbrechen zu tun habe und meine Haare wieder ausfallen. Ich vertrage das MTX einfach nicht, wenn ihr mich fragt. Ich sehe es auch einfach nicht ein, mir die ganzen Strapazen und Nebenwirkungen anzutun ohne das es mir nur ein bisschen besser geht. Sollte das mit den Abszessen wieder anfangen setzte ich MTX sofort ab. Dann ist Schluss mit lustig. Ich hab seit 2 Jahren, seit ich MTX damals ausgeschlichen habe, Ruhe vor den Abszessen gehabt und das tue ich mir nie wieder an. Die Schmerzen die die Dinger verursacht haben waren schlimmer als jeder Rheuma Schmerz und die Narben davon sind natürlich auch geblieben. Es muss auch irgendwie anders möglich sein mich richtig einzustellen auf irgendein Medikament. Da ich PSA habe gibt es nicht mehr so viele Möglichkeiten (MTX nicht vertragen und keine Wirkung , Arava nicht vertragen, Sulfasalazin keine Wirkung) Humira gibt's jetzt noch und dann Enbrel und mein Arzt wäre als nächstes aber für Simponi oder Remicade (das ginge dann auch das es nach Gewicht dosiert wird, evtl wäre das gut für mich ), beides eher als Enbrel. Mal sehen, am 21.2. ist endlich mein nächster Arzttermin dann werden wir weitersehen. Ich hoffe ich bekomme dann auch ein neues Schmerzmedikament, da Arcoxia (wie auch Naproxen und Ibu vorher) keine Wirkung mehr zeigt

Langsam bin ich am verzweifeln. Jahr für Jahr wird es schlimmer und ich bin erst 26
PS: Auf meinen neuen Rheumatologen den ich jetzt seit November 2012 habe lasse ich nichts kommen. Hatte 3 andere vorher und da war einer schlimmer als der andere. Keiner ließ mit sich reden, es wurde kaum was probiert und erklärt. Jetzt bei meinem neuen fühle ich mich zum 1. mal ernst genommen und verstanden. Er nimmt sich viel zeit und erklärt alles, schöpft alle Möglichkeiten aus die ihm einfallen und schickt einen wenn es ganz arg wird in die rheumaklinik in Buch, wo er selber mal gearbeitet hat und immer noch 1x wöchentlich ist. Er ist wirklich ein toller Arzt. Bin dort wahnsinnig glücklich. Es sollte auch nicht der Eindruck entstehen, das er irgendwas rigoros ablehnt was ich vorschlage, er bespricht das alles mit mir und zeigt mir die vor und Nachteile dabei. Wir hatten halt vor 3 Wochen mal einfach so darüber gesprochen ob man humira auch alle 7 Tage nehmen könnte statt auf ein anderes biologika zu wechseln, falls humira nach 12 Wochen noch kaum oder keine Wirkung zeigt.
Achso und wegen der MTX Spritzen oder Tabletten. Ich habe ziemliche Spritzen Angst. Bei humira hatte ich auch Bedenken aber alle medis die jetzt noch in frage kommen werden gespritzt und da muss ich jetzt durch. Mit dem PEN klappt das auch absolut super und ist für mich Angst- und schmerzfrei. Ich weiß das es MTX jetzt seit Januar auch als PEN gibt, aber ich will mich eigentlich nicht jede Woche Spritzen müssen. Alle 14 Tage ist okay, aber wenn alle Stricke reißen dann würde ich es machen. Hauptsache es hilft... Das die Tabletten oft nicht genug wirken und bei den Spritzen mehr Wirkstoff vom Körper aufgenommen wird ist mir bewusst, hat mir mein Arzt schon gesagt und ich hatte es bereits 2009 als ich MTX damals nehmen musst, gesagt bekommen.