Hallo Ihr Lieben - was mach ich denn nun....
erstmal - schön, dass es euch gibt - bin nämlich gerade etwas überfordert...
Antibiotikum wirkt so langsam und ich schaue schon wieder anders "aus der Wäsche".
Schlucken geht schon besser, Blase spinnt noch - aber ingesamt deutlich besser... das ist gut !
Da kommt gerade als Überraschung ein Anruf aus Sendenhorst, dass ich nächste Woche aufgenommen werden kann.
Gesagt hatte man mir Anfang Dezember, ich müsse mit 3 Monaten Wartezeit rechnen und darauf hatte ich mich dann auch eingestellt...
Anscheinend hat meine Rheumatologe oder mein Schmerzdoc da angerufen, sonst kann ich mir die Eile nicht erklären.
Beide sind aber in Urlaub, daher kann ich sie nicht fragen.
Nun bin ich so hin und hergerissen - haltet mich bitte nicht für blöd.
Ich fühle mich aktuell viel zu klapprig für so einen Klinikaufenthalt - weiß, dass das bescheuert klingt, aber bin einfach ziemlich am Limit. Allein die Vorstellung: Packen, Wegfahren, Betreuung meiner Tochter regeln... gefällt mir nicht.
Aber klar - gerade deshalb soll man ja in eine Klinik wenn man sich schlecht fühlt, aber mir ist mehr nach "zuhause einigeln" und garnicht nach verreisen, fremder Umgebung, Untersuchungen, Therapien....
Mag sein, dass ich das anders sehe, wenn das Antibiotikum noch besser greift und ich wieder mehr Kraft habe.
Zudem ist der Chefarzt, zu dem ich unbedingt soll (weil er sich mit Yersiniosen wohl sehr gut auskennt) dann noch in Urlaub - zwar nur 5 Tage - aber wenn der wieder da ist, hat der doch einen Riesenarbeitsberg und ob er sich dann wirklich um mich kümmert.... Sind dann irgendwie zu Beginn 5 vielleicht etwas "verschenkte" Tage.
Und ich könnte es aktuell nach vielen nicht so erfreulichen Arztkontakten nicht ertragen, wieder mal "abgefertigt" zu werden.
Zudem ist meine Tochter frisch auf dem Gymnasium, hat da ganz schön zu arbeiten und eigentlich braucht die mich gerade jetzt. Es stehen noch 4 Arbeiten an und wenn ich weg wäre, herrscht hier Ausnahmezustand (irgendwie das Kind nachmittags betreuen lassen,....).
Verdammt - bin gerade total unsicher. Viel lieber wäre mir etwas mehr Zeit zur Vorbereitung bzw. um das alles zu regeln.
Was würdet ihr machen ??
Die wollen vermutlich schnell mal ein Bett belegen - aber davon muss ich mich eigentlich ja nicht unter Druck setzen lassen.
Andererseits: vielleicht findet man dann dort endlich mal den richtigen Weg, den Mist in den Griff zu bekommen (Biologikum...). Mein nächster Rheumatologentermin ist nämlich erst Ende Januar und bis dahin würde ich die Zeit "vertrödeln".
Allerdings ist alles für Enbrel vorbereitet (TBC-Test) und die Absprache war, dass ich das zur Not auch vom Schmerzdoc bekommen darf...
Sorry, dass ich euch jetzt so zugetextet habe - bin irgendwie gerade völlig hin- und hergerissen.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich eine ziemliche Klinik-Allergie habe (durch den extrem langen Krebs-Leidensweg meines Vaters - da ist "Klinik" irgendwie mit Leid gepaart abgespeichert). Aber das würde ich sicher wegschieben können...
Bin euch für jeden Rat dankbar !!! 1000 liebe Grüße von anurju