Banditensocke
Bekanntes Mitglied
Ich sehe nicht, dass wir in Deutschland ein Luxusproblem haben, sondern eher eine merkwürdige Mixtur. Das Angebot an Behandlungen ist breit, insbesondere sehr teure Behandlungen sind scheinbar jedem zugänglich. Die BASISVERSORGUNG jedoch hakt. In Großstädten mag es anders sein, aber in ländlichen Gebieten oder in Kleinstädten ist es häufig schwierig, überhaupt zeitnah Termine zu bekommen - ich weiss nicht, wie oft ich in den letzten beiden Jahren zu hören bekam, dass Ärzte - und darunter auch stinknormale Hausärzte - einen Aufnahmestop haben.
Ärztemangel gibt es auch in Kliniken. Der Nachwuchs fehlt.
Aufnahmestop heisst im Klartext: Selbst wenn Du als Akutfall vorstellig wirst, hast Du keine Chance auf eine Behandlung. Dir bleibt dann nur die Notaufnahme im KH.
Das gilt im übrigen längst nicht mehr nur für Patienten der GKV. Auch Privatversicherte haben Probleme, Termine zu bekommen, nur belaufen sich die Wartezeiten bei ihnen nur in seltenen Fällen mal auf Monate. Dass viele Praxen einen doppelten Kalender führen, ist ja nun nicht neu. Privatpatienten zahlen und sind damit ein wichtiger Baustein in Sachen Finanzierung - da gibt es keine Budgets und Sätze, die viel zu niedrig angesetzt wären. Es ist also aus wirtschaftlicher Perspektive völlig nachvollziehbar, warum diese Art der Quersubvention - die Privaten subventionieren letztllich auch die Patienten der GKV, da viele Praxen ohne die Privatzahler schliessen müssten - Alltag in der Praxisorganisation ist und sich dann beispielsweise auch bei der Vergabe knapper Termin-Ressourcen nieder schlägt.
Ärztemangel gibt es auch in Kliniken. Der Nachwuchs fehlt.
Aufnahmestop heisst im Klartext: Selbst wenn Du als Akutfall vorstellig wirst, hast Du keine Chance auf eine Behandlung. Dir bleibt dann nur die Notaufnahme im KH.
Das gilt im übrigen längst nicht mehr nur für Patienten der GKV. Auch Privatversicherte haben Probleme, Termine zu bekommen, nur belaufen sich die Wartezeiten bei ihnen nur in seltenen Fällen mal auf Monate. Dass viele Praxen einen doppelten Kalender führen, ist ja nun nicht neu. Privatpatienten zahlen und sind damit ein wichtiger Baustein in Sachen Finanzierung - da gibt es keine Budgets und Sätze, die viel zu niedrig angesetzt wären. Es ist also aus wirtschaftlicher Perspektive völlig nachvollziehbar, warum diese Art der Quersubvention - die Privaten subventionieren letztllich auch die Patienten der GKV, da viele Praxen ohne die Privatzahler schliessen müssten - Alltag in der Praxisorganisation ist und sich dann beispielsweise auch bei der Vergabe knapper Termin-Ressourcen nieder schlägt.



