Hallo norchen,
ich meinte ja auch nicht die zweite OP,sndern diese Nervmessung-Untersuchung. Also ich finde, dass es das Mindeste wäre, dass die, die irrtümlicherweise den Nerv miteingenähnt haben, sich darum kümmern, dass dein Mann möglichst bald diese Untersuchung bekommt.
Und ja, ich würde mit einer Hand auch nur noch in eine Spezialklinik gehen.
Ich hatte da auch mal ein skurriles Erlebnis mit meinem Vater, dessen Finger stark schmerzte und geschwollen war. Eine MRT-Untersuchung ergab eine Entzündung. Man schickte uns umgehend in ein Krankenhaus. Der diensthabende Arzt wollte ohne weitere Untersuchung den Finger amputieren.
Mein Vater, den ich begleitete, wollte sofort die Klinik verlassen. Wir wurden allerdings in diese Klinik geschickt wegen einer bestimmten kompetenten Handchirurgin. Dies teilte ich diesem Arzt auch so mit, der aber meinte, dass diese Chirurgin bereits Feierabend hätte und nicht mehr da wäre. Als mein Vater dann tatsächlich wieder gehen wollte, kam diese Handchirurgin doch noch.
Ich teilte ihr den Lösungsvorschlag ihres Kollegen, also das mit der Amputation, mit. Daraufhin meinte sie bloß, ich hätte ihren Kollegen sicherlich missverstanden. Da gab es nichts misszuverstehen. Schließlich kam es darüber mit diesem Arzt zu einem Disput. Er erklärte uns nämlich, dass ohne Amputation des Fingers, es lebensbedrohlich für meinen Vater werden könnte.
Am Ende nach der Untersuchung durch die Handchirugin inkl. Biopsie stellte sich heraus, dass es sich um eine entzündlich aktivierte Arthrose handelte.
Eine sehr schmerzliche Angelegenheit, aber sicher nicht lebensbedrohlich und schon gar nicht ein Grund für eine Amputation. Ja, so ist das manchmal.
Mit der Handchirurgin hatten wir allerdings Glück. Sie war tatsächlich sehr kompetent, freundlich und nahm sich viel Zeit.
Deshalb ist das bestimmt eine sehr gute Idee für die Re-Operation, in eine Spezialklinik zu gehen.
Da wünsche ich deinem Mann diesmal mehr Erfolg und das Alles wieder gut wird.
Liebe Grüße
allina