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Man hat aber sicher insgesamt weniger gegessen, d.h. auch weniger Fleisch.
"Katastrophale Haltungsbedingungen, kranke Tiere, völlige Emotionslosigkeit und fehlende Empathie seitens der dort Arbeitenden....ein Skandal! Aber: wir sind an den Missständen unter Anderem durch unser Konsumverhalten nicht ganz unbeteiligt.....![]()
Mein Mann hat die vor Ort Agierenden "völlig verroht" genannt - ich hätte es nicht treffender formulieren können."
Ich trinke Sojamilch und esse Soja-Joghurt von Alpro, beides megalecker, kann es nur empfehlen.Ich habe die Sendung nicht gesehen (ich krieg das sonst nicht mehr aus meinem Kopf...bin mir aber der Problematik des Themas sehr bewusst), kann mir aber leider vorstellen, wie schlimm das war.
Mein erstes Pferd hatte ich mal auf einem Hof stehen, da gab es Schweine und Hühner. Die Schweine hatte blitzsaubere mit Stroh eingestreute Hütten und einen riesigen Sandauslauf mit Matschkuhle. Die Hühner hatten ebenfalls ein Dach über den Kopf und den großen Garten zum rumlaufen bzw. um das zu tun, was ein Huhn seiner Natur nach tun muss. Schweine und Hühner wurden der Nahrungskette zugefügt, hatten aber den "Vorteil", dass sich das Schlachthaus direkt am Hof befand. Die hatten so gesehen keinen Stress in ihrem Leben.
Damals hab ich noch etwas Fleisch gegessen, aber die Produkte von diesen Schweinen waren von toller Qualität und so haben wir uns auch ab und zu mal Bratwürstchen gegönnt. Muss sagen, ich hatte kein schlechtes Gewissen, da die Tiere bis zu ihrem Ende einfach Schwein oder Huhn sein durften und auch der Gang ins Schlachthaus ging ganz stressfrei. Im Monat vielleicht 4 -6 Schweine und immer nur max. 2 am Tag.
Mittlerweile esse ich so gut wie gar kein Fleisch mehr, eben weil ich weiß, wie furchtbar die Tiere oft leiden müssen und weil es auch dem Rheuma zu Gute kommt. Bei den Eiern genauso....die holen wir meist vom Bauern. Nur die Milch...leider aus dem Tetrapack, für Frischmilch trinken wir einfach zu wenig. Die würde schnell verderben. Da hab ich noch keine Lösung.
den dort arbeitenden bleibt nichts anderes übrig, als emotional abzuschalten. die müssen auch tun, was man ihnen sagt. denn vor dem tor stehen hundert andere, die gerne den job machen würden... vielleicht auch, um sich endlich mal fleisch von "glücklichen" schweinen leisten zu können... keiner, der sich nicht schon mal tagelang von trocknen nudeln ernähren musste weiss, wozu menschen sich zwingen können, um da nie wieder hinzukommen. mal davon ab, wozu einen ämter zwingen, damit man keine leistungen mehr bekommt (zb. in callcentern arme ommis übers ohr zu hauen - selbst erlebt)
