Ferkel in Deutschland

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Mein ganz unmaßgeblicher Standpunkt:

Wer über "Gefühle" von Menschen und Tieren (im Hinblick auf den Umgang mit einander) weltanschaulich moralisieren will, dem kann ich nur als Gedankenanstoß die Lektüre von Alfred Döblin empfehlen:

Die Ermordung einer Butterblume


Grundsätzlich schließe ich mich Kati und Heike68 an, dass es schon immer einen Kreislauf der Nahrung auch unter Tieren (Fisch frisst Plankton - lebend! Pinguin frisst Fisch; Eisbär frisst Pinguin usw.) gegeben hat; in einer Welt, in der offenbar nicht einmal im Kleinen (zwischen zwei hoffentlich mit Herz und Verstand ausgestatteten Menschen) sachlich und gewaltfrei diskutiert werden kann, brauchen wir über das große Ganze weder im Tier- noch im sonstwie Schutz zu poltern, weil es schlicht utopisch wird!
Ich finde Tierschutz wichtig und habe das glaube ich auch klargemacht - aber lasst mal die (verbale) Kirche im Dorf:
Gewalt beschränkt sich nicht auf Tierquälerei, ihre Anwendung wurde von den Menschenmonstern in allen Bereichen auch verbal "kultiviert" und ist allgegenwärtig - egal, ob gegen Minderheiten, Frauen oder Andersdenkende....

Wir müssen - wenn wir das ändern wollen - gesellschaftlich und fundamental umdenken, und das fängt mit dem Aufräumen im eigenen Kopf an!

Grüße und gute Nacht, Frau Meier
 
Grosse güte! Wir discutieren hier keine religion! Wir discutieren hier eine der schweinereien die JEDER von uns verhindern kann. Und MUSS! So wie andere marktbedingte widerwãrtigkeiten. Kriege , zum beispiel. Genau der gleiche esprit und mechanismus. JEDER hier ist verantwortlich für das was passiert. Mit unserem tãglichen verhalten. Immer und jeden tag. JEDER! Man kann sich natürlich auch ganz genüsslich in der opfer rolle wohl fühlen: ich armes schwein kann ja doch nichts ändern. Ok- wer das tut , ist eben ein armes schwein.


ich esse schon lange kein Schwein mehr....

Aber egal - mit anderen Tieren wird auch genug Schindluder getrieben.....

@ Caliban : was tust du denn bzgl.
 
Entschuldige bitte. Ich bin intellectuel ein wenig ermüdet. Ich bin fast veganer. Ich esse eier. Aber ich duze die hühner, die sie legen . und manchmal nehmen wir den apéritif zusammen und tauschen koch rezepte aus.
 
Was trinkt ihr zum apéritif ? Mit den schafen hast du den vorteil während des apéro stricken zu können. Das stelle ich mir sehr nett vor.
 
Boah, wenn ich das lese, könnte ich reinschlagen. Nutzen tue ich ein Radio oder ein Auto, kein Lebewesen, das Gefühle hat wie ich auch!

Sinela, Du darfst gerne den Umgang des Wortes "nutzen" in Verbindung mit Lebewesen kontrollieren, aber nicht in dieser Form. Kati hatte Dich bereits darauf hingewiesen, und ich tue das an dieser Stelle auch noch einmal in aller Deutlichkeit.
 
Sinela, Du darfst gerne den Umgang des Wortes "nutzen" in Verbindung mit Lebewesen kontrollieren, aber nicht in dieser Form. Kati hatte Dich bereits darauf hingewiesen, und ich tue das an dieser Stelle auch noch einmal in aller Deutlichkeit.
Du meine Güte, das ist einfach eine Redensart, das meint man doch nicht wortwörtlich. Zumal das allgemein gemeint war und nicht auf Kati bezogen. Ich bin hier raus, wenn alles, was nicht Friede, Freude, Eierkuchen ist bemängelt wird.
 
Sinela hat nicht die geringste chance den begriff " nutzen" in bezug auf lebewesen zu " kontrollieren". Sie kann ihn kritisieren, was sie tut. Nicht zwingend zu unrecht. Ihre aufnahme in den diplomatischen dienst hingegen bleibt so fraglich wie meine. :)
 
Wenn Du Kritik nicht in normalem Umgangston vorbringen kannst, sei bitte "raus", danke.

Wenn man zu empfindlich ist, sollte man bei so einem Thema lieber nicht mitlesen. ;) Man sollte anderen auch zugestehen, dass diesem einfach mal die Gäule durchgehen, wenn sie etwas lesen, wenn sie wütend sind. Und wenn man das dann kritisieren will, darf man das gerne tun, aber in einem normalen Umgangston, sonst machst du es nämlich nicht besser als ich.
 
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