Ich habe festgestellt, dass ich mich auf manchen Festen Fehl am Platz fühlte. Mich nicht gut fühlte.
Wenn ich fremdbestimmt, also meinem Mann zuliebe, oder weil man es von mir erwartet hat, an solchen Festen teilgenommen habe, wurde ich immer erst lockerer, wenn zwei Gläschen Wein getrunken waren. Danach ging ich auch auf Fremde zu, fand Anschluss, und es war nicht mehr so öde. Bis ich merkte, dass es eigentlich ein aufgesetztes Verhalten war. Es war nicht das, was ich wollte, dieses oberflächliche Zeitrumbringen.
Wozu?
Es gibt aber auch Feste, da kenne ich die Leute, ich mag sie, und denke sie mögen auch mich. Da fühle ich mich aufgeboben, da gehe ich gerne hin. Da machts auch Spaß lockere und lusdische Gespräche zu führen.
Sowas gibt mir mehr. Das andere - gezwungene - brauche ich nicht mehr. Schad für die Zeit.
Ich feiere auch keine großen Geburtstage mehr. Lieber treffe ich mich mit 2-4 Leuten. Da haben wir alle mehr voneinander.
So ändert sich alles im Laufe der Zeit.