Liebe Frau Meier,
ich habe nicht von Ärzten gesprochen. Ich habe nicht verallgemeinert.
Wenn Du aber "Otto Normalverbraucher" nach Cortison fragst, wird er "m.E. oft" (so hatte ich geschrieben) die Hände zum Himmel heben. Auch weil die Ärzte Cortison erstaunlich ungern verschreiben. Ich mache nur das Beispiel mit einer simplen Allergie. Ich kenne Menschen die furchtbar unter den Nebenwirkungen von Antihystaminika leiden (die andere wiederrum bestens vertragen), ich kenne sogar jemanden, der deswegen berufliche Schwierigkeiten hat. Weil es ständig müde, und schlapp ist. Und das ca. drei Monate im Jahr.
Mit 2,5mg Cortison ist er gut dran, keine Probleme… aber: um Gottes Willen, Sie können kein Cortison nehmen!!!! (O-Ton des Arztes!).
Es ist also besser den beruflichen Stress, das ständige Schlappsein usw. auszuhalten? Das meine ich, wenn ich sage, dass man auch die Lebensqualität berücksichtigen sollte. Im übrigen kann man den meisten Patienten auch ERKLÄREN, und sie mit entscheiden lassen, was sie vorziehen...
Wenn Du "Otto Normalverbraucher" fragst, ob es nicht besser ist einmal in der Woche MTX zu nehmen (von dem man nicht dick wird…), um vom Cortison wegzukommen, wird er "m.E. oft" (wie ich schrieb) dazu greifen. Egal, ob es nun darum geht, Gelenkschäden zu vermeiden (ich bin auf keinen Fall bei seroposit. RA gegen MTX!) oder nur "Cortison einzusparen". In diesem letzten Fall, sollte man ein wenig genauer überlegen...
Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass JEDER Arzt es aus Mode verschreibt (auch wenn ich, in meiner persönlichen Erfahrung, dies auch erlebt habe, nicht so sehr als Mode als "das gibt man halt in diesen Fällen". Bei Nachfrage, ob es denn Studien zur Wirksamkeit in diesem besonderen Fall (nicht RA) gäbe, gab es nur betretenes Schweigen).
Ich weiß wie Studien gemacht werden, leider. Und ich weiß wie "hörig" man in gewissen Kreisen ist, wenn es irgendwo eine "Studie" gab.
Als Wissenschaftlerin kann ich über den blinden "Glauben" an die Wissenschaft nur lächeln.
Was wiederrum nicht heißt, dass ich gegen Studien, gegen Wissenschaft usw. bin. Nur sollte man alles noch mit dem Menschenverstand mischen…
D.h. ganz konkret in meinem Fall: ich habe 4 Jahre lang MTX genommen. Dazu eine Dosis von mind. 7,5 mg Cortison meist aber 25mg-15mg gebraucht.
Auf keinen Fall sollte ich MTX absetzen… auch nicht als sich Depressionen einstellten, ich vor Müdigkeit meiner Arbeit nicht mehr nachgehen konnte, die Blutwerte schlecht waren (essen Sie mehr Fleisch…..!!!) usw. usw.
Zum GLÜCK hatte ich eine so schwere Halsentzündung für die ich 3 Wochen Antibiotika gebraucht habe, dass man das MTX absetzen mußte und ich zu Ciclosporin kam. Und das nur weil ich mich gegen Biologica gesträubt habe.
Heute brauche ich 5mg Cortison… kein Ciclosporin.
Ich bin sicher ein Einzelfall, oder bin in Remission, oder habe eine "grüne Nase" und daher ist es bei mir anders als beim Rest der Bevölkerung…
aber es gibt mich. Und vielleicht gibt es noch andere, die durch das Studienraster durchfallen, oder erst gar nicht genommen werden, weil sie "nicht passen"...
Ich weiß auch um die Nebenwirkungen von Cortison. Wenn wir nichts nehmen könnten, wären wir wohl alle besser dran…
Aber: die Nebenwirkungen von Cortison kann ich - vor allem wenn nicht zu hoch dosiert - kontrollieren, ihnen in begrenzten Maß entgegenwirken.
Aber die Diskussion ist sinnlos, dass weiß ich genau.
Und darauf habe ich auch Coralie hingewiesen...
Liebe Grüsse,
Kati
ich habe nicht von Ärzten gesprochen. Ich habe nicht verallgemeinert.
Wenn Du aber "Otto Normalverbraucher" nach Cortison fragst, wird er "m.E. oft" (so hatte ich geschrieben) die Hände zum Himmel heben. Auch weil die Ärzte Cortison erstaunlich ungern verschreiben. Ich mache nur das Beispiel mit einer simplen Allergie. Ich kenne Menschen die furchtbar unter den Nebenwirkungen von Antihystaminika leiden (die andere wiederrum bestens vertragen), ich kenne sogar jemanden, der deswegen berufliche Schwierigkeiten hat. Weil es ständig müde, und schlapp ist. Und das ca. drei Monate im Jahr.
Mit 2,5mg Cortison ist er gut dran, keine Probleme… aber: um Gottes Willen, Sie können kein Cortison nehmen!!!! (O-Ton des Arztes!).
Es ist also besser den beruflichen Stress, das ständige Schlappsein usw. auszuhalten? Das meine ich, wenn ich sage, dass man auch die Lebensqualität berücksichtigen sollte. Im übrigen kann man den meisten Patienten auch ERKLÄREN, und sie mit entscheiden lassen, was sie vorziehen...
Wenn Du "Otto Normalverbraucher" fragst, ob es nicht besser ist einmal in der Woche MTX zu nehmen (von dem man nicht dick wird…), um vom Cortison wegzukommen, wird er "m.E. oft" (wie ich schrieb) dazu greifen. Egal, ob es nun darum geht, Gelenkschäden zu vermeiden (ich bin auf keinen Fall bei seroposit. RA gegen MTX!) oder nur "Cortison einzusparen". In diesem letzten Fall, sollte man ein wenig genauer überlegen...
Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass JEDER Arzt es aus Mode verschreibt (auch wenn ich, in meiner persönlichen Erfahrung, dies auch erlebt habe, nicht so sehr als Mode als "das gibt man halt in diesen Fällen". Bei Nachfrage, ob es denn Studien zur Wirksamkeit in diesem besonderen Fall (nicht RA) gäbe, gab es nur betretenes Schweigen).
Ich weiß wie Studien gemacht werden, leider. Und ich weiß wie "hörig" man in gewissen Kreisen ist, wenn es irgendwo eine "Studie" gab.
Als Wissenschaftlerin kann ich über den blinden "Glauben" an die Wissenschaft nur lächeln.
Was wiederrum nicht heißt, dass ich gegen Studien, gegen Wissenschaft usw. bin. Nur sollte man alles noch mit dem Menschenverstand mischen…
D.h. ganz konkret in meinem Fall: ich habe 4 Jahre lang MTX genommen. Dazu eine Dosis von mind. 7,5 mg Cortison meist aber 25mg-15mg gebraucht.
Auf keinen Fall sollte ich MTX absetzen… auch nicht als sich Depressionen einstellten, ich vor Müdigkeit meiner Arbeit nicht mehr nachgehen konnte, die Blutwerte schlecht waren (essen Sie mehr Fleisch…..!!!) usw. usw.
Zum GLÜCK hatte ich eine so schwere Halsentzündung für die ich 3 Wochen Antibiotika gebraucht habe, dass man das MTX absetzen mußte und ich zu Ciclosporin kam. Und das nur weil ich mich gegen Biologica gesträubt habe.
Heute brauche ich 5mg Cortison… kein Ciclosporin.
Ich bin sicher ein Einzelfall, oder bin in Remission, oder habe eine "grüne Nase" und daher ist es bei mir anders als beim Rest der Bevölkerung…
aber es gibt mich. Und vielleicht gibt es noch andere, die durch das Studienraster durchfallen, oder erst gar nicht genommen werden, weil sie "nicht passen"...
Ich weiß auch um die Nebenwirkungen von Cortison. Wenn wir nichts nehmen könnten, wären wir wohl alle besser dran…
Aber: die Nebenwirkungen von Cortison kann ich - vor allem wenn nicht zu hoch dosiert - kontrollieren, ihnen in begrenzten Maß entgegenwirken.
Aber die Diskussion ist sinnlos, dass weiß ich genau.
Und darauf habe ich auch Coralie hingewiesen...
Liebe Grüsse,
Kati
habe ich nun folgenden Plan. Nächste Woche muss ich zur Darmspiegelung, deshalb ja schon vorher Diät halten und dann den Darm entleeren, ich habe mir die erforderlichen Mittel und Anleitungen heute beim Gastroenterologen abgeholt. Ich werde versuchen, anschließend hier zu Hause noch weiter zu fasten (wenn es klappt...) und dann versuchen, das Cortison ganz abzusetzen. Ich würde sehr gerne wissen, ob das überhaupt für mich schmerztechnisch möglich ist und wie dann wohl meine Laborbefunde aussehen werden, die ich mir Anfang September für die Rheumatologin machen lasse.
? Soweit ich es verstanden habe, soll durch die Retard-Funktion ein gewisser Spiegel aufgebaut werden, der ja dann ständig unterbrochen werden würde und das wahrscheinlich noch umsonst, da meine Hände ja eigentlich bis auf die Arthrose vollkommen unaufällig waren und momentan auch sind.