Vielen Dank Euch allen für die Antworten - und Dir, Lagune, noch nachträglich alles Gute zum Geburtstag. Ich finde es eine wirklich prima Idee von eurem Thermalbad den Geburtstagskindern den Eintritt zu schenken - da kommt man doch gleich umso lieber. Zu Deiner Aussage, dass Du den Unterschied zwischen Deinen Bandscheibenschmerzen und den von Rheuma verursachten schon merken würdest kann ich nur sagen, die Tramadol wirken bei mir so gut, dass ich absolut nichts spüre, was ja eigentlich sehr begrüßenswert ist. Andererseits habe ich gar keine Erfahrung mit HWS-Schmerzen und konnte deshalb auch gar nicht beurteilen was nun was ist (also bevor ich Tramadol einnahm). Es wäre aber auch völliger Quatsch, die Tramadol jeden 2. Tag wegzulassen, nur um zu sehen, ob nicht vielleicht irgendwelche andere Schmerzen dazugekommen sind, oder
? Soweit ich es verstanden habe, soll durch die Retard-Funktion ein gewisser Spiegel aufgebaut werden, der ja dann ständig unterbrochen werden würde und das wahrscheinlich noch umsonst, da meine Hände ja eigentlich bis auf die Arthrose vollkommen unaufällig waren und momentan auch sind.
@ Riverlady: Ich habe bis vor einiger Zeit auch Diclofenac in verschiedenen Dosierungen genommen - bei diesem HWS Vorfall waren Sie so gut wie völlig wirkungslos. Woran das jetzt genau liegt weiß ich auch nicht, denn sie sollen ja nicht nur eine entzündungshemmende, sondern vor allem auch eine schmerzstillende Wirkung haben. Vielleicht setzen die die Opioide bei der Schmerzdämpfung ganz anders an - evtl. kann uns ja ein Fachmann(frau) hier im Forum mehr dazu sagen.
@Kati: Du glaubst gar nicht, wie sehr ich Dich um Deine heilige Physiotherapeutin beneide. Die, bei der ich war, war zwar sehr nett, hatte aber so grauenvoll wenig Ahnung, dass es sogar mir aufgefallen ist. Ich habe dann um einen anderen Therapeuten gebeten, der seine Sache etwas besser gemacht hat, gebracht hat es im Endeffekt gar nichts.
Das mir dem Kortison steigern kommt mir im Moment halt ziemlich ungelegen. Wie Du ja vielleicht hier gelesen hast, kam der Vorschlag, das Cortison versuchsweise ganz abzusetzen von der Rheumatologin. Am 4.11.2014 wird dann nochmals Blut entnommen, um zu sehen, wie sich der völlige Entzug auf das Blutbild auswirkt. Das wäre auch mein ganz erklärtes Ziel, ich wüsste zu gerne, wie ich ohne Kortison dastehe und ob man dann evtl. eine ganz neue Art der Medikamentation aufbauen kann. Wenn ich jetzt die Dosis wieder steigere, zieht sich alles noch weiter und weiter, also wenn irgend möglich möchte ich das schon gerne in dem vorgegebenen Zeitplan durchziehen. Das auf der Couch sitzen wenn es einem gerade mal besser geht, fällt auch sehr, sehr schwer...
LG coralie
Hallo Coralie,
um Himmels Willen lass das Tramadol nicht weg, wenn es dir jetzt hilft. Ich würde es jetzt auch nehmen, wenn ich es denn hier hätte. Es ist ja auch so, das sich der Schmerz verselbständigen kann, wenn man nicht rechtzeitig eingreift und so das sogenannte Schmerzgedächtnis entstehen kann.
Mit Physiotherapeuten hab ich auch unterschiedliche Erfahrungen gemacht, einerseits mit einigen gute und andererseits waren da schon welche, die mir in Punkt Schmerzen keine Hilfe waren.
Bei mir ist es so, das vor Ort zwei Physiopraxen sind, in der einen sind die echt gut ausgestattet und eine hat auch super Erfahrung mit Osteopathie. Leider ist meine Lieblingspraxis total überlaufen und man bekommt sehr schlecht zeitnahe Termine, bei den zwei Therapeuten dort, die mich schon kennen, die auch manuell und ostheopathisch behandeln.
Für deinen Termin beim Rheumatologen und Diagnostik wäre es schon besser, wenn man das ohne Cortisoneinnahme macht, denn Cortison kann ja die Ergebnisse verfälschen und somit die Diagnostik schwieriger gestalten.
Und das mit auf der Couch sitzen ist auch nicht unbedingt gut bei den Bandscheibensachen, ja gut vielleicht am Anfang, wenn der Schmerz sehr heftig ist. Aber ansonsten sagt man heute doch, das man sehr bald mit Physio und Bewegung beginnen soll, da es sonst nur noch schlimmer wird.
Ich kann damit nicht mal auf der Couch sitzen, da tut es noch mehr weh, die einzige Sitzgelegenheit auf der ich es aktuell etwas aushalte ist mein Schaukelstuhl und immer wieder aufstehen und umhergehen.
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? Soweit ich es verstanden habe, soll durch die Retard-Funktion ein gewisser Spiegel aufgebaut werden, der ja dann ständig unterbrochen werden würde und das wahrscheinlich noch umsonst, da meine Hände ja eigentlich bis auf die Arthrose vollkommen unaufällig waren und momentan auch sind.
Morgens nach dem Aufwachen sind meine Finger nach wie vor steif - für ca. 5 Minuten, die nutze ich noch im Bett für Arthrose-Fingergymnastik, die dich im I-net gefunden habe und reibe sie mit Arnika-Salbe ein. Danach kann ich meine Finger gut gebrauchen und eigentlich alles machen was so anfällt. Ich bin bis auf kleine Ausnahmen ab und zu bei der "Rheuma-Diät" geblieben und habe auch alle empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel regelmäßig eingenommen.
Ich habe früher auch zu denjenigen gehört die gerne gefeiert haben und jedes Wochenende unterwegs waren. Aber irgendwann passt man einfach alterstechnisch nicht mehr ins Feiervolk - und mich mit irgendwelchen Menschen meines Alters (die ich komischerweise immer als viel älter empfand als mich selbst) zum Golfen (was ich nicht leiden kann, damals aber sehr beliebt war) oder Essen zu treffen und mich über langweilige Nichtigkeiten zu unterhalten, war so gar nicht mein Ding. So ist eine gewisse Geruhsamkeit schon lang vor dem Ausbruch des Rheumas bei mir eingezogen, zumal ich schon etliche Jahre aus freien Stücken nicht mehr berufstätig bin. Ich sehe das aber total gelassen und wundere mich nur, wie ich es früher geschafft habe alle Aktivitäten + Beruf unter einen Hut zu bringen.
