Tennismieze
Neues Mitglied
mich hat mtx fast umgebracht.
als es nach einigen monaten endlich *half* waren meine leukos unter 1 und meine leber und nierenwerte dafür in schwindelnden höhen. ich musste SOFORT abbrechen und mich von menschen und sonstigen bazillenherden fernhalten.
raubkatze..... mit verlaub... ich habe es dir schon einmal geschrieben: du bist ein erwachsener mensch mit--hoffentlich eigener denkweise.
also handle danach, wie es dir am besten geht und hänge nicht weisskittelhörig an den lippen der ärzte.
ich habe den eindruck, dass du *beim doc* mit runden augen allem zustimmst, ohne kritisch nachzufragen.
hinterher in aufregung zu geraten hilft nicht.
man kann zu docs auch nein sagen.
*nein, das hilft nicht, nein das vertrag ich nicht, usw*
Dann frage ich mich aber, warum diese Entwicklung nicht bei den regelmäßigen (spätestens alle 6 Wochen stattfindenden) Blutchecks frühzeitig erkannt wurde. Üblicherweise kommt eine Änderung der Blutwerte nicht von heute auf morgen, zumal Du MTX ja mindestens ein halbes Jahr eingenommen hast. Haben Deine Ärzte die Werteveränderung nicht beachtet oder waren die Abstände zwischen den einzelnen Blutchecks zu groß?
Nun hack mal nicht auf raubkatze herum. Wie war das denn bei Dir, als Du frisch Deine Diagnose bekommen hast? Du warst die Eine, die sofort alles wußte und dem Doc schon gesagt hat, was Du willst?
Raubkatze ist gerade frisch in diese Rheuma-Suppe geplumpst, kämpft sowieso mit den Symptomen und auf jeden Fall mit der Erkenntnis, dauerhaft krank zu sein. Sie fängt gerade an, sich ein wenig intensiver zu informieren. Also halt mal bitte den Ball flach, was erwartest Du von einem Frischling mit haufenweise Problemen?
Zum Thema Zellgift. Niemand hat je bestritten, daß MTX kein Bonbon ist. Die Wirkung jedoch ist bei vielen Patienten eindeutig, so daß gewisse Nebenwirkungen akzeptabel erscheinen. Wem das Medikament nicht bekommt, wechselt zu etwas anderem oder kombiniert niedriger dosiert mit einem anderen Rheuma-Mittel. Eine neue Diskussion, ob MTX nun für eine verringerte Gesamtlebenszeit sorgt, wollen wir doch wohl nicht allen Ernstes schon wieder anfangen oder?
@Raubkatze
Laß Dich bitte nicht unterkriegen. Probier erst mal aus, wie Du mit dem MTX klarkommst. Für das Cortison-Desaster hast Du genug Informationen bekommen und auch eine Lösung gefunden. Jeder hat hier klein angefangen und sich so nach und nach ein Wissen aus dem Internet, Informationen vom Doc und eigenen Erfahrungen zusammengebastelt. Wenn Du irgendwann meinst, daß das MTX, daß vielen geholfen hat und immer noch hilft, nicht mehr das Wahre für Dich ist, wirst Du mehr wissen und weniger Unsicherheit verspüren.
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