Wenn es mir besser geht, mache ich wieder mit!
Denn ich war diese Woche im KH (Speising).
Ich bin wieder daheim, Gott sei Dank!
Es geht mir aber nicht so gut, weil es dann fast zum Schluss der OP recht dramatisch war, da ich das Fentanyl (Narkosemittel, 100x stärker als Morphium!), das ich zum Sedieren bekam (ich war ja nicht in einer richtigen Narkose, nur sediert), nicht vertragen habe und gegen Ende der OP kollabiert bin. Ich hab auch alles mitbekommen und die beiden Ärzte, die mich operiert haben und der Anästhesist haben auch immer wieder mit mir gesprochen.
Doch ich war dann plötzlich weg und hatte dazu noch starkes Nasenbluten. Das 1 1/2 Stunden ruhig auf dem Bauch liegen tat noch sein Übriges dazu.
Jedenfalls herrschte dann helle Aufregung im OP, es waren dann vier Ärzte da, statt vorher drei usw.
Auch war mir dann von dem Mittel so übel, so schlecht war mir noch nie.
Ich war dann in einem Beobachtungsraum, total verkabelt und mit Schläuchen gespickt und durfte erst nach einiger Zeit wieder aufs Zimmer, wo auch ständig jemand kam und nach mir schaute.
Aber es ist vorbei und ich muss versuchen, nicht mehr daran zu denken. Doch noch kann ich das, was passiert ist, nicht wegschieben, das wird wohl noch eine Weile dauern.
Die Schmerzsymptomatik wird sich allerdings auch erst in einigen Wochen bessern, aber ich hab die berechtigte Hoffnung, dass sie das tun wird. Meine Kehrseite ist auch tief dunkelblau und geschwollen, ich hab einen großen Bluterguss. Man sieht auch die Einstichstellen der Sonden.
Aber auch das wird in einigen Tagen vergehen.
Meine Mausi "pflegt" mich ganz toll und weicht mir nicht von der Seite, auch nachts nicht. Mein Hund ist ein richtiger Schatz!!
Da muss es mir doch bald besser gehen, bei so einer lieben Krankenschwester!
Ich wünsche euch ein schönes, friedliches drittes Adventswochenende!