Liebe Feldblume,
da du dich ja mit den Studien zum Thema Covid-19 beschäftigt hast, wirst du wohl bemerkt haben, dass die weitaus große Mehrheit der internationalen Wissenschaftsgemeinde die Erkenntnisse bzw. Ausrichtung des Robert-Koch-Insituts (oberstes Seucheninstituts Deutschlands), des Virologen Drosten, des Leiter des System Immunologie des Zentrum für Infektionsforschung des Helmholtz-Institus, des Leiters der klinischen Infektionologie (also ein Praktiker) Bogner etc. etc. teilt.
So z.B. die Harvard Medical School oder die Oxford University Medical School und viele andere renommierte Universitäten, Forschungsinstituten etc. verteten nichts anderes als unsere Fachleute. Und übrigens unsere wissenschaftlichen Zentren stehen in regelmäßigen Kontakt mit ihren internationalen Kollegen und zwar nicht erst seit Covid-19. Aber gerade jetzt tauschen sie sich sehr intensiv aus.
Und es ist für mich ganz persönlich mehr als erschreckend, dass wir gerade die nicht so stark thematisieren, die ihre Existenz verlieren, deren Leben wie ein Kartenhaus zusammen fällt. Weil es hängt ja alles miteinander zusammen.
Das wundert mich aber jetzt wirklich, dass du diesen Eindruck hast.
Die Regierung hat ein Wirtschaftsunterstützungsprogramm beschlossen, das in seinem Ausmaß und seiner Intensität seit dem 2. Weltkrieg seinesgleichen sucht.
Und es ist sehr umfassend, angefangen bei den Studenten, die keinen Nebenjob mehr haben über Solo-Selbstständige und freie Künstler bis hin zu den Angestellten. Und nicht zu vergessen auch große Konzerne werden massiv unterstützt.
10,1 Mio Kurzarbeiter in Deutschland. Das ist Platz 2 in Europa.
Der Staat wir nun die Lufthansa retten, es wird debattiert wie die Autoindustrie zu unterstützen. Jedes Unternehmen unabhängig von der Größe wird unterstützt.
Meine Qi-Gong Kursleiterin wird unterstützt, ebenso mein Physiotherapeut. Selbst Zahnärzte sollen nun unterstützt werden, Ergotherapeuten und Logopäden etc. etc. ebenso.
Es ist die Rede von 1,5 Billionen Euro Unterstützung für die gesamte Wirtschaft, ob Solo-Selbstständiger oder Konzern.
Auch in den Medien nimmt dieses Thema einen großen Raum ein, sowohl in wöchentlichen Talkshow-Sendungen, wie auch in anderen Formaten, in Vormittags- wie auch Nachmittagsprogrammen. Auch direkt Betroffene kommen im TV zu Wort, die dann ihre persönliche wirtschaftliche Situation schildern, oft unter Tränen.
Ebenso in der Presse, Der Spiegel, der Stern, der Focus, die Süddeutsche, die Zeit, die TAZ, der Tagesspiegel, die Bild-Zeitung haben der existenzvernichtenden Wirkung der Covid-9 Einschränkungen schon Titelgeschichten gewidmet und thematisieren es unablässig regelmäßig.
Wie kann man da den Eindruck haben, dass Existenvernichtung bzw. Existenzgefährdung durch die Einschränkungen nicht thematisiert werden?????
Was die Demonstrationen betrifft, natürlich ist es das Recht eines jeden Menschen seine Meinung öffentlich kund zu
tun. Nur, das ist meine Meinung, sollte man sich gut überlegen, neben wem man da mit marschiert und ob man sich vor dem Karren von Gruppierungen und politischen Bewegungen spannen lässt, die unseren Rechtsstaat abschaffen wollen.
In Berlin hat man da eine gute Lösung gefunden. Inzwischen wird hier zu Gegendemos aufgerufen, bei denen genau themasiert wird, dass diese Demos immer mehr von Verfassungsfeinden genutzt werden, die ganz andere Ziele verfolgen.
Aber nun habe ich mich wirklich sehr umfangreich zu diesem Thema ausgelassen und ich habe heute ncoh viel zu tun.
Mir war das Thema so wichtig, dass ich noch kein Mittagessen gekocht habe (heute bin ich dran). Und ich wollte auch noch Brot backen.