Hallo,
ich denke das ist nur ein möglicher weiterer Faktor von vielen. Ich habe zum Beispiel sehr schlechte Zähne und schon im Jugendalter hatte ich mehr als 10 Plomben. Mein Bruder dagegen (gleiche Eltern, gleiche Ernährungsweise über mindestens 18 Jahre) hat bis heute gar keine Plomben.
Ich bin auch sehr skeptisch was Amalgam angeht - allerdings frage ich mich schon, warum es fast keine wissenschaftlich dokumentierten Erfolge von Schwermetallausleitungen nach Amalgamentfernung gibt. Ich bin oft im Ausland unterwegs und in vielen ärmeren Ländern ist Amalgam immer noch die einzige Möglichkeit der Kariesbehandlung. Trotzdem finden sich in solchen Ländern höchstwahrscheinlich (die vorhandenen Statistiken sind meist nicht sehr gut) sehr viel weniger Autoimmunerkrankungen - irgendwie passt das alles nicht zusammen. Es wird wohl vorerst bei dem Erklärungsmodell "mutlifaktorielle Ursachen" bleiben müssen. Aber ich bleibe dran und lasse mir meine letzten Amalgam-Plomben auch noch ersetzen - die Hoffnung stirbt zuletzt.
lg hamo
Gut, dass du dass Zeug los wirst.
Denk dran, dass die Entfernung allein nicht reicht, man muss danach unbedingt entgiften.
Es gibt durchaus Ärzte die Amalgamentgiftungen sowie andere Schwermetallentgiftungen durchführen, und wo schwerstkranke Patienten wieder gesünder werden oder sogar ganz gesund.
Dazu gehören ALS, Rheuma, ADHS, Autismus usw.
Zumindest Dr. Joachim Mutter hat seine Therapieerfolge dokumentiert und veröffentlicht, es gibt aber noch andere.
Der Rechtsmediziner Dr. Rasch veröffentlichte 1992 eine Untersuchung von Leichen, die Amalgamträger waren. Es fand sich eine signifikant starke Einlagerung von Quecksilber in Organen wie Leber, Niere und Gehirn, aber auch in anderen Organen.
Geschädigte Nieren und Leber wirken sich ja auf den Gesamtorganismus aus, zudem sind es die Entgiftungsorgane schlechthin.
Es gibt viele wissenschaftliche Publikationen zu der Schädlichkeit von Quecksilber.
Auch die WHO veröffentlichte eine Papier mit dem Namen "Mercury in Healthcare" und berichtete über die Gesundheitsschäden und dass Amalgam verboten werden sollte.
In Schweden ist Amalgam schon lange verboten.
Zahnarztpraxen in Deutschland müssen mit aufwendigen Abwasserfilter-Anlagen ausgestattet sein. Kein Körnchen Amalgam darf ins Abwasser oder in den Müll gelangen.
Falls doch, drohen hohe Strafen. Die Filter und Amalgamreste sind als Sondermüll zu behandeln.
Forschungen müssen ja von jemandem finanziert werden. Bei klammen Haushaltskassen wird durch den Staat leider nicht so viel finanziert, was dann aber (wahrscheinlich) unabhängig wäre.
Daher erfolgt oft die Finanzierung durch Industriezweige, die bestimmte Produkte verkaufen möchten.
Wie unabhängig diese Forschung dann ist, kann sich jeder selbst zusammenreimen.
Wenn jemand Amalgam oder andere Schwermetalle im Mund belassen möchte ist das seine Entscheidung.
Meine Erfahrung war auf jeden Fall, das die sachgerechte Entfernung und anschließende Ausleitung Wunder bewirken können, und ich ansonsten auf Cortison hängen geblieben wäre ;-)