Bei mir waren es die Schwermetalle

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde, Komplementär- u. Alternativmedizin" wurde erstellt von Rotebeete, 20. Januar 2017.

  1. Rotebeete

    Rotebeete Mitglied

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    Hallo alle zusammen,

    habe mich schon lange nicht mehr gemeldet, da ich nicht voreilig über eine Genesung schreiben wollte, ich denke nun ist es an der Zeit.
    Ich werde auch so fair sein und auch über einen eventuellen Rückfall berichten, falls dieser kommen sollte.

    Seit Ende 2012 plagten mich starke Ganzkörperschmerzen, vor allem in den Sehnen und Muskeln.
    Finger waren geschwollen, zeitweise auch Füße. Es waren alle großen und kleinen Gelenke von den Schmerzen betroffen, vor allem die Sehnenansätze.
    Der Schmerz war wandernd.

    Im Blut konnten die Ärzte nichts finden, es war alles in Ordnung, bis auf das hohe IgE, also Allergien, obwohl ich da keine typischen Symptome hatte.

    Schilddrüse wurde abgeklärt, hatte ein leichte Unterfunktion, wurde dementsprechend medikamentös eingestellt. Hat aber nicht geholfen.

    Ich nahm über ein Jahr lang Prednisolon sehr niedrig dosiert vor dem Aufstehen, da ich sonst nicht aus dem Bett kam wegen der Schmerzen.

    Ärztliche Diagnosen von ca. 4 Rheumatologen und 2 Allgemeinmedizinern:
    Rheumatoide Arthritis seronegativ und/ oder Fibromyalgie, da gab es unterschiedliche Meinungen.
    Ein Orthopäde meine ich hätte Bechterew.
    Ich wollte mich mit diesen Diagnosen nicht abfinden und forschte weiter.

    Ich war bei einem Toxikologen, der Schwermetalle im Blutserum getestet hat.
    Nichts, also keine Schwermetallbelastung.
    Also dachte ich auch, da wäre wirklich nichts.

    Kam schließlich zum HP bei mir im Ort.
    Er hat zwar angedeutet, dass meine letzte noch vorhandene Amalgamplombe nicht gut sei und er bisher keinen Patienten hatte, dem es nach der sachgerechten Entfernung nebst anschließender Entgiftung nicht besser ging.
    Ich nahm es damals noch nicht so ernst und wollte etwas anderes ausprobieren, also bekam ich 6 Monate lang Akupunktur.
    Das half jedoch nicht.

    Da mein Coenzym Q 10 im Vollblut zu niedrig war, wurde das beim HP aufgefüllt, mit mäßigem Erfolg.
    B12 war in Ordnung, auch Eisen und alles andere.

    Da kam ich wieder auf meine Zähne zurück, da ich keinen anderen Ausweg mehr gesehen habe.
    Mein HP empfahl mir einen Zahnarzt der Amalgam mit allen Schutzmaßnahmen entfernt, damit bei der Entfernung nicht noch mehr in den Körper gelangt (Dreifachschutz).
    Das war Anfang 2015.
    Kurz vor der Amalgamentfernung und die nächsten 3 Wochen nahm ich insgesamt
    10 DMSA-Kapseln alle paar Tage.
    DMSA hat die Fähigkeit, im Körper gebundene Metalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium usw. an sich zu binden und auszuscheiden. Dabei gehen auch "gute" Metalle verloren, die man unbedingt auffüllen muss.

    Was soll ich sagen: Es ging mir nach jeder Kapsel besser.
    Nach den 10 Stück waren meine Schmerzen um ca. 60-70 % kleiner, und zwar dauerhaft, bis heute.

    Ich hatte noch etliche Goldkronen im Mund, auch sehr alte und ließ einen Speicheltest im Labor auf Schwermetalle machen.
    Die Ergebnisse waren erschreckend: Zwar kein Quecksilber mehr aber Gold um das 2-Tausendfache zu hoch über der Norm, ähnlich sah es bei Platin, Cadmium, Silber, Arsen, Blei und noch etlichen anderen aus.

    Also ließ ich mir 2 der ältesten Kronen nach und nach entfernen und ließ sie durch Zirkonium ersetzen.

    Der Speicheltest danach sah schon viel besser aus.

    Ich habe danach wieder ein paar Male mit DMSA ausgeleitet, etwas modifiziert.

    Ich bekam sogar von einer anderen Heilpraktikerin eine Infusion mit DMSA, EDTA und Glutathion und der Urin danach wurde im Labor untersucht:
    Es kommt noch sehr viel Quecksilber raus, obwohl ich schon längst kein Amalgam mehr im Mund habe.
    Die Erklärung dafür ist, dass der Körper Schwermetalle im Gewebe und oder Organen ablagert, wo sie etwas weniger Schäden als im Blut anrichten können.
    Bei einer noch höheren Schwermetallbelastung als bei mir kann man die Metalle höchstens im Vollblut entdecken, nicht aber im Serum, was der Toxikologe bei mir getestet hat.
    Trotzdem schädigen die Metalle die Gewebe, in meinem Fall das Binde-und Stützgewebe, daher die starken Schmerzen.

    Also bleib ich dran!
    Meine Ernährung habe ich auch angepasst. Ernähre mich schon lange vegan (aus ethischen Gründen), jetzt achte ich aber noch vermehrt auf eine hohe Vitaminzufuhr und die Zufuhr von Frischkost, wenig industriell Verarbeitetem.
    Dazu gehören für mich auch die Zufuhr von Nahrungsergänzungsmittel natürlichen Ursprungs, also nicht synthetisch hergestellt. Den Zuckerkonsum habe ich stark reduziert, ab und zu ist er bei mir jedoch erlaubt, da ich bestimmt 6 Monaten zuckerfrei gelebt habe.

    Meine Schmerzen sind inzwischen so gut wie gar nicht mehr vorhanden, kann wieder normal Sport treiben.


    Ich bin gerne bereit, Fragen zu beantworten, falls ihr welche habt!

    Viele Grüße,
    Grünegurke.
     
  2. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Glückwunsch, dass du den Grund gefunden hast.

    Ich hab noch 3 Zähne vor mir, dann sind sie alle draußen, aber das pack ich auch noch. Danach kommt auch die Ausleitung, aber das muss ich klären, wie sich das mit MTX und Prednisolon verträgt.
     
  3. Maggy63

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    Hallo Gurke, das liest sich sehr interessant.
    Es ist schon erstaunlich, was alles als Auslöser für Schmerzen infrage kommt. Vielleicht ist dein Bericht ein Anstoß, den Problemen mal 'auf den Zahn zu fühlen' (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich selbst hab schon seit vielen Jahren keine Amalgamfüllungen mehr, aber wer weiß, was sich da sonst noch an Stoffen tummelt.
    Hoffentlich hast du Glück und dein Zustand bleibt so gut, wie er jetzt ist. :)
    Ich vermute mal, dass du die Kosten alle selbst tragen musstest. Oder hat die Kasse was dazugegeben?
     
  4. Rotebeete

    Rotebeete Mitglied

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    Bei mir waren esdie Schwermetalle

    @Chrissi50: Danke! Viel Erfolg bei der Entfernung! Es lohnt sich.
    Wie sich eine Ausleitung mit Prednisolon und MTX verträgt weiß ich leider auch nicht.
    Ich wünsche dir gutes Gelingen.

    @Maggy63:
    Ich habe auch keine Amalgamfüllungen mehr, jedoch scheide ich Quecksilber aus, welches aus Amalgam kommt, weil mein Körper es abspeichert. Ohne eine Chelattherapie wird man es leider kaum los, und es treibt weiter sein Unwesen.

    Ich bin privat versichert und die Amalgamfüllung und die beiden Goldkronen waren nicht mehr ok, und hätten eh ausgetauscht werden müssen, so dass ich für den Austausch nicht extra zahlen musste.
    Ich denke das kommt auf den Zustand an, bei einer neuen Goldkrone dürfe es mit dem Austausch schwieriger sein.
     
  5. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Und wie ist das mit den Tests und der Ausleitung - mit welchen Summen muss man da ca. rechnen?
     
  6. Rotebeete

    Rotebeete Mitglied

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    Also die Speicheltests habe ich selbst bezahlt, jeweils über 100 Euro. Nennt sich Kaugummitest, ich glaube hab es im Medizinischen Labor Bremen machen lassen, wenn dich das noch genauer interessiert kann ich es raussuchen.
    Hab das auf eigene Faust gemacht, ohne Therapeuten.

    Dieser Urintest nach der DMSA/EDTA-Infusion war eingebettet in einer ganzen Untersuchungsreihe bei einer HP'in, die Rechnung beträgt 270 Euro (nur für den Urintest nach der Infusion).
    Ob meine PKV das zahlt weiß ich noch nicht, da die sich momentan sehr anstellen und ein Gutachten erstellen lassen wegen der vorherigen Rechnung der HP'in, welche über 1000 Euro betrug.
    Bei der 1000 Euro Rechnung wurden bei der HP'in diverse andere Blutuntersuchungen gemacht, auf chronische Infektionen, Mineralstoffstatus im Vollblut, Candida im Vollblut, Leaky Gut, Stuhltest usw. Zuzüglich Rechnungen der jeweiligen Labore.
    Teuer!!
    Die Rechnungen der Labore wurden aber erstattet, vielleicht weil Schulmediziner diese durchgeführt haben.
    Bei der HP'in wurde auch ein Eisenmangel festgestellt, und zwar das Speichereisen Ferritin ist viel zu niedrig.
    Alle anderen Ärzte haben das nicht festgestellt weil sie nie Ferritin gemessen haben, sondern nur das freie Eisen, der Wert kann aber täuschen, wie bei mir.

    Man kann übrigens auch selbst feststellen (ohne HP) ob man eine Schwermetallbelastung hat, das ist billiger.
    Das habe ich aber nicht ausprobiert, denn nach so vielen Amalgam-Plomben habe ich garantiert eine Metallbelastug, nun auch schwarz auf weiß.
    DMSA-Kapseln bekommt man online auch so, man kann sich irgendwo (habe schon vergessen wo) einen Testkit mit Urinröhrchen bestellen und nach der Einahme von DMSA den Urin einfangen und ins Labor schicken.
    Wie genau das funktioniert müsste man sich einlesen, dazu empfehle ich symptome.ch, dieses Forum war ausschlaggebend bei meiner Wahl der Methoden, die mir letztendlich geholfen haben. In die Suchfunktion Schwermetallvergiftung oder DMSA eingeben, da steht so einiges.

    Die Tests soll man aber nicht machen, wenn Amalgam noch im Mund drin ist.
    Bei Gold geht es, Titan (z.B. Implantate) weiß ich nicht.
     
  7. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Hmm, das sprengt mein Budget. Ich werd mich aber trotzdem mal schlaulesen.
     
  8. Clara07

    Clara07 Registrierter Benutzer

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    Hi,
    danke für deinen Bericht, Grünegurke.

    Man sollte wirklich nicht immer auf "Rheuma" bestehen. Manchmal liegen Ursache und Lösung ganz woanders.

    Ich wünsche dir weiterhin alles gute.
    Clara
     
  9. Chrissi50

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    Manchmal sind aber diese Schwermetalle auch Auslöser von Autoimmunkrankheiten.

    Ich hatte meine erste kahle Stelle am Kopf genau eine Woche nach einer Zahnsanierung. Ich bekam 10 Amalgamfüllungen an einem Tag. Seitdem habe ich Alopecia areata und trage Perücke. Das sind jetzt 40 Jahre.
     
  10. Clara07

    Clara07 Registrierter Benutzer

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    Oha, Chrissi,

    10 Amalgamfüllungen auf einmal? :eek: Gut möglich, dass sowas eine Autoimmunerkrankung auslöst. Das ist ja der volle Gift-Stress.

    Wobei es ja keine Erkrankung aus der Rheumatologie sein muss.

    Liebe Grüße
    Clara
     
  11. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Damals glaubte jeder, dass Amalgam ungiftig ist. Der Zahnarzt war ein Bekannter, der mir gutes tun wollte. Und selbst in der Uniklinik sagten sie, dass die Immunstörung nicht im Zusammenhang steht, weil eine Allergie darauf bei mir nicht nachgewisen ist. Das sind in meinen Augen aber zwei paar Schuhe, Gift oder Allergie.
    Heute ist man gottseidank schlauer.
     
  12. Rotebeete

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    Danke für die guten Wünsche, Clara07.

    Ich persönlich bin davon überzeugt, dass sehr viele Autoimmunerkrankungen mit Giftbelastungen zusammenhängen. Habe mich in das Thema auf Grund meiner Erkrankung eingelesen. Toxine wie z.B. Schwermetalle die sich im Körper anreichern lösen ja was aus, genauso wie die "guten" Metalle wie Zink oder Eisen.
    Nur dass Zink und Eisen positive Dinge auslösen, Blei, Cadmium usw. schädigen unsere Körperzellen.
    Schwermetalle können z.B. das Immunsystem bzw. Stoffwechsel beeinflussen. Sie können auch anstelle von Zink in Körperzellen eingebaut werden.
    Dass die Funktion der Zellen sowie Enzyme dadurch beeinflusst werden kann klingt für mich einleuchtend.
    Auch sehr kleine Mengen können schon große Wirkungen entfalten.
    Da könnte sogar eine Amalgamplombe oder Goldkrone toxische Auswirkungen entfalten, wenn der Körper empfindlich oder an einer anderen Stelle bereits belastet ist.
    Die Laborwerte beim Hausarzt und Rheumatologen waren bei mir immer unauffällig, bei der HP'in wurden andere Parameter im Labor bestimmt und diese offenbarten sehr wohl Entzündungsprozesse.
    In ein paar Monaten werde ich das wahrscheinlich nachkontrollieren lassen, wenn meine Entgiftung abgeschlossen ist.
    Als abgeschlossen werde ich sie erst ansehen, wenn ich kein Quecksilber mehr ausscheide, und das kann noch sehr lange dauern.
    Dr. Joachim Mutter (Umweltmediziner) schreibt in einem seiner Bücher, dass pro Entgiftungstag mit DMSA nur ca. 1 % des Quecksilbers rausgeht. Ist aber bei jedem unterschiedlich, denn die körperlichen Kapazitäten sowie Begleitumstände wie Ernährung, Bewegung und so weiter sind auch sehr unterschiedlich.
    Dr. Mutter hat lange für ein Verbot von Amalgam in Deutschland gekämpft und viel Studien dahingehend ausgewertet, leider bisher ohne Erfolg. Amalgam wird heute noch verwendet, natürlich viel seltener als früher.
     
  13. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Hallo Grünegurke,

    vor langen Jahren war ich aktiv in einer Gruppe von Eltern autistischer Kinder.
    Von daher kenne ich praktisch alles, was Du schreibst. Erstaunliche Erfolge - und damit ein normaleres Leben für die Kinder - wurden auch durch die Chelation erreicht, wobei immer zuerst eine starke Verschlechterung eintrat... Dann wurden Vitamin und co. gegeben, die diese Eltern teuer aus dem Ausland einführen mussten. Die ganzen Zusammenhänge habe ich nicht mehr präsent.
    Dann zerbrach das Forum und ich bin ausgeschieden. Aber vielleicht - wenn Du Dich weiter damit beschäftigen willst - kannst Du in dieser Richtung noch schauen. In den USA, England und Italien ist man dahingehend sehr aktiv.

    Nun sind Autismus und Rheuma natürlich zwei paar Stiefel, doch kann man nie genug lernen... vor allem ist mir aus der letzten Zeit in dem Forum noch eine großangelegte Studie in Erinnerung, die an autistischen Kindern durchgeführt wurde. Es gab eine Gemeinsamkeit: Entzündungen im Darm. Bei Entzündungen sind wir wieder bei unserem Thema ...

    Das ist alles wirklich sehr interessant!

    Kati
     
  14. Rotebeete

    Rotebeete Mitglied

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    Ja Kati,
    das was du schreibst deckt sich vollkommen mit dem was ich bisher in Erfahrung gebracht habe!
    Ich habe mich zwar bei meinen Recherchen immer auf das was man als "Rheuma" oder Fibromyalgie beschreibt konzentriert (wenn es um die Symptome geht), dabei traf ich aber immer auf diverse andere Krankheitsbilder mit teilweise unspezifischen Symptomen, teilweise ganz eindeutigen Symptomen.
    Schwermetalle oder andere Toxine (Arsen, Aluminium, Formaldehyd usw.) werden von manchen Umweltmedizinern als Ursache für folgende Erkrankungen gesehen:
    Autismus, Alzheimer, MS, ALS, Psoriasis, RA, Fibro, ADHS, Tumore, Unfruchtbarkeit und viele andere.
    Und wer ist heutzutage nicht mit irgendetwas belastet?

    Hinzu kommt der Mangel an Vitalstoffen.
    Das habe ich bisher nicht geschrieben, aber ich nehme hochwertige Vitaminpräparate in relativ hoher Dosierung sowie Spurenelemente. Die Dosierung ist viel höher als von der DGE empfohlen, und ja, das Präparat kommt aus den USA, ich will hier aber keine Werbung machen.
    Wen es interessiert kann nach dem 2-fachen Nobelpreisträger Linus Pauling im Internet forschen, es sind seine Richtlinien für den tatsächlichen Bedarf an Vitalsoffen, die ich seit ein paar Monaten befolge, auch wenn nicht ganz in dem Ausmaß wie er es beschreibt.
    Das hat mir einen enormen Energieschub gegeben, ich komme sogar ausgeschlafen aus dem Bett, das kante ich seit vielen Jahren nicht mehr.
    Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe sind auch an der Entgiftung des Körpers beteiligt, so dass ich als Quecksilber-Belastete einen höheren Bedarf habe als Gesunde.
    Aber auch für Gesunde sind meiner Meinung nach die Richtlinien der DGE viel zu niedrig angesetzt.

    Bei mir trat bei der Einnahme von DMSA auch für ca. 1 Tag eine Verschlechterung ein, ich weiß nicht wie das genau funktioniert. Aber danach kam stets eine Verbesserung des Ursprungszustandes.

    Was ich noch fatal finde, dass Quecksilber und überhaupt Toxine sich auch negativ auf die Psyche auswirken können, weshalb man auch schnell in die Psychoschublade gesteckt wird von der Schulmedizin.
    Ist aber auch logisch, wenn der Stoffwechsel, das Hormonsystem usw. beeinträchtigt werden, sogar die Synthese von Serotonin soll darunter leiden.

    Bei der Entgiftung mit DMSA muss man aber schon ein paar Dinge beachten, deshalb erst gründlich einlesen oder mit Arzt/HP sprechen. Es gibt noch DMPS, ALA, EDTA, Chlorella und bestimmt noch mehr.
    Man kann die Situation sogar verschlechtern, wenn man es versucht wenn die Füllungen noch im Mund sind.
    Wen noch mehr interessiert: Einfach im Internet nach Dr. Joachim Mutter oder Klinghard suchen, die behandeln schon lange chronisch Vergiftete, mit Erfolg.

    Und stimmt: Ich hatte vor den ganzen Behandlungen eine Darmdysbiose, Candida im Darm, und Leaky Gut (löchriger Darm).
    Davon kommen dann auch die Entzündungen im Darm und diverse Verdauungsbeschwerden. Candida und Schwermetalle werden oft zusammen angetroffen. Ich hatte früher ganz oft Scheidenpilzinfektionen, jetzt nicht mehr. Kann aber auch daran liegen, dass ich viel weniger Zucker esse, ich habe auch keinen Heißhunger mehr drauf so we früher.
    Leaky Gut war letztens immer noch nicht weg, Zonulin wurde im Blut nachgewiesen, aber die Dysbiose war weg und auch Candida.

    Es ist leider wirklich so dass man viel Zeit investieren muss, um auf das alles zu kommen, denn ein Arzt hat mir das nie so erklärt.

    Hätte ich das nicht gemacht, dann wäre ich heute wohl immer noch auf Cortison, was die Nährstoffversorgung im Körper immer weiter verschlechtert und Candida-Wachstum begünstigt, neben vielen anderen Nachteilen.
     
  15. Maggy63

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    Ich finde, das ist ein sehr interessantes Thema. Leider werden solche Sachen wie Schwermetallvergiftungen überhaupt nicht beachtet und bedacht. Außer vielleicht, man arbeitet in der Bleihütte.
    Ich muss die Tage eh mal zum Arzt, vielleicht spreche ich das Thema mal an. Wobei ich eigentlich schon jetzt weiß, dass er das für Firlefanz halten wird.

    Was kann denn passieren, wenn ich eine Entgiftung auf eigene Faust versuche?
     
  16. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich hätte (habe) Bedenken wegen der Medikamente. Bei mir ists Prednisolon und MTX.

    Wenn da eine Wechselwirkung eintritt oder Wirkstoffe ungewollt ausgespült werden, tut man sich keinen Gefallen. Ich würde auf alle Fälle einen Mediziner oder mindestens einen Heilpraktiker mit ins Boot nehmen.
    ich bin ja auch auf diesem Weg, muss aber erst noch 3 Zähne ziehen lassen.
     
  17. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Na gut, dann frag ich mal meinen Hausarzt. Es soll ja schließlich nicht schlimmer werden ;)
     
  18. Kati

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    Hallo Maggy,

    soweit ich weiß, ist das nicht unproblematisch, wenn man Medikamente nimmt. Ich habe daran gedacht, nehme aber immernoch zuviel Cortison... und ein Entwässerungsmittel. So ist mein Gedanke zunächst mal ein paar Kilo zu verlieren (leichter gesag, als getan), dann langsam versuchen das Cortison ganz los zu werden, schließlich im Sommer das Entwässerungsmittel. Dann würde ich mich mal an die Analysen trauen. Ich hatte damals gelesen, dass das auch mit den Haaren zu machen ist. Mal schauen...
    Im übrigen scheint es einem während der Chelation schlechter zu gehen, weil das "böse Zeugs" dann eben wieder im Umlauf ist. Ob das stimmt, ist wieder so eine Frage, die ich nicht beantworten kann.

    Es gibt Ärzte, die sich speziell mit diesem Thema auskennen. Mein Hausarzt würde wohl Tränen lachen.

    Kati
    p.S. Dein Beitrag über Deine Rückenschmerzen scheint von mir geschrieben. Hab sie seit letzter Woche, aber seitlich, über der Niere. Dachte mir erst "verlegen", dann am Freitag war es echt schlimm. Das WE lag ich oft im Bett, heute mit IBU und Tonnen von Magnesium ist es besser. Am Mittwoch ist die Physio dran! Ich warte darauf wie auch Weihnachten!!!
     
  19. Marly

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    Hallo....

    bei mir stellte eine HP im letzten Jahr eine Amalgamvergiftung fest. Ich konnte mir einen Zahn über die Kasse sanieren lassen.

    Ich dachte 30 Jahre ich hätte kein Amalgam mehr im Mund, bis ich eine Goldkrone verlor und darunter verbag sich Amalgam.
    Ich bin fast kollabiert, als ich das gesehen habe und leider ist der Zahnarzt nicht mehr im Berufsleben, der mir das damals so eingesetzt hat.
    Ich hatte mir ja die Amalgamfüllungen durch Gold ersetzen lassen, um das Gift loszuwerden.....

    Die restlichen Kronen sind "gut" verschlossen und sollen angeblich kein Amalgam abgeben. Ich glaube das allerdings nicht.

    Ich habe etwa ein halbes Jahr lang Chlorella-Kapseln eingenommen.

    Die Fibro hat sich gemindert. Die Schübe sind seltener, kürzer und weniger heftig. Der tägliche Dauerschmerz in den Muskeln ist geblieben.
    Die Migräne hat sich stark vermindert. Sie tritt wesentlich seltener auf, ist nicht mehr so stark und schneller vorbei.
    Die Gesichtsneuralgie ist ganz verschwunden, allerdings hat die HP da auch noch was anderes gemacht.
    Die Müdigkeit ist auch weniger geworden, aber immer noch täglich da.

    Ob das alles der Einnahme der Chlorellakapseln zu verdanken ist, weiß ich nicht, da ich noch andere Sachen mache, um meinen Gesundheitszustand zu verbessern.

    LG
     
  20. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Kati, bei wieviel Corti bist du denn gerade? Ich hab mich mittlerweile auf 4 mg runtergehangelt, aber bis ich auf Null bin, wirds noch ne ganze Weile dauern (alle 4 Wochen 0,5 mg weniger).
    Mein Hausarzt wird wahrscheinlich auch vor Grinsen vom Stuhl rutschen, der ist bei manchen Themen gaaanz anderer Meinung als ich.
    Mein Rücken zieht in den Magen. Auch nicht angenehm. Ich hab die Hoffnung, dass das die nächsten Tage von selber besser wird. Ich hab einfach keine Lust auf Physio...