Moin!
Ich nehme seit nunmehr 2 Monaten auch Xeljanz, da ich seit der Diagnosen vor ca. 3 Jahren viele Medikamente und Biologica bekam und nichts half. Entweder gar keine Wirkung oder nur Nebenwirkungen. MTX musste ich lange nehmen, es hat aber nicht gewirkt und die Nebenwirkungen haben dem Kardiologen (und mir

) so wenig gefallen, dass ich vom MTX befreit wurde.
Also blieben mir immer wieder nur die Stoßtherapien mit Prednisolon und Schmerzmittel. Leider ist Kortison für mich alles andere als schön, da ich seit meiner Jugend Typ 1 Diabetes habe. Ich habe es hingekriegt ohne Entgleisung (Keton +), aber mit Kortison braucht der Diabetes extrem viel Aufmerksamkeit und ich kann in der Zeit keine Kohlenhydrate essen.
Diverse Schmerzmittel haben immer nach einer Weile die Wirkung verloren, manche hatten starke Nebenwirkungen.
Da ich vom letzten Biologicum - Abatacept- nachweislich einen schlimmen Schub bekam, habe ich mich monatelang nicht getraut, Xeljanz zu nehmen.
Also, um hier nicht auszuufern:
Ich habe chronische Polyarthritis und einen systemischen Lupus erythematodes,
nehme Xeljanz seit 2 Monaten,
das Kontrollblutbild kann ich übermorgen abholen und hoffe sehr auf gute Werte,
ich spritze kein MTX,
brauche seitdem kein Kortison mehr,
keine Schmerztabletten,
aber diverse Mittel und Methoden der Naturheilkunde, außerdem habe ich Glück und eine gute Osteopathin,
habe nur leichte Nebenwirkungen,
weiterhin Schmerzen, aber zurzeit gut aushaltbar,
und bin sehr dankbar, dass ich mich wieder bewegen kann... (tags und sogar nachts!)
Wie das Medikament auf den SLE wirkt weiß ich nicht, aber ich vertraue dem Rheumadoc und bin sicher, er überprüft das beim nächsten Termin.
Ich hoffe sehr, dass es weiterhin wirkt und würde mich sehr freuen, wenn Ihr schreiben würdet, wie es Euch nach teils nun schon viel Erfahrungen mit Xeljanz geht!