Vitamin D Mangel

Hallo,

sagt mal, kann man von einer event. Überdosierung plötzlich Galleschmerzen bekommen???
Ich nehme 1x wtl. Dekristol 20000I.E.

Ich habe seit 4 Tagen fürchterliche Schmerzen seitlich unterm rechten Rippenbogen und irgend wie einen geschwollenen Oberbauch- hauptsächlich nach dem Essen- und ich esse ganz kleine Portionen...


LG
 
**

Hi Silberpfeil,
hast du mal den Beipackzettel gellesen?
Ich habe nur noch im Hinterkopf,das eine Überdosierung einiges auslösen kann.
Lass die Werte lieber überprüfen,bevor du die nächste Dosis nimmst.
jeder Körper nimmt es ja anders auf.
Biba
Gitta
 
Hallo Silberpfeil,

wegen Deiner Schmerzen solltest Du besser zum Arzt gehen und herausfinden lassen, woher sie kommen.

Eine Überdosierung mit Vitamin D ist bei der Menge allerdings mehr als unwahrscheinlich. Hier mal ein Zitat:

Wikipedia Cholecliferol schrieb:
Die Packungsbeilagen von apothekenpflichtigen Vitamin-D-Präparaten geben dagegen eine Überdosierungschwelle zwischen 40.000 und 100.000 IE für Erwachsene an, die über ein bis zwei Monate eingenommen werden müssen. Die Packungsbeilage eines Medikamentes gilt normalerweise sowohl medizinisch als auch juristisch als ausschlaggebend.
Quelle.

(fett von mir)

Edit: Ergänzend
Wikipedia Hypervitaminose D schrieb:
Eine akute Einzelüberdosis für einen Erwachsenen erfordert über 50 mg (oder 2.000.000 IE). Damit bei Erwachsenen eine chronische Überdosierung auftritt, sind normalerweise täglich 1–2 mg (das über 200-fache der RDA, 40.000 IE) über viele Monate notwendig.


Gute Besserung!
 
Zuletzt bearbeitet:
neue werte da!

also ich habe, nachdem ich durch das brausetablettenspiel gerade mal auf 22 gekommen war, mir dekristol 20.000 verschreiben lassen. davon habe ich mehrere monate 2x wöchentlich 1 kugel genommen (=40.000 I.E. pro woche) und müsste jetzt auf einem akzeptablen mittleren wert liegen.
von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass du mit 7.000 pro woche ewig brauchst, um dich aufzusättigen.
jetzt kann ich einen ganz aktuellen bericht geben:
23.02.2011 7,5 ng/ml (ja, ihr habt richtig gelesen)
26.08.2011 24,2 ng/ml (bis dahin brausetabletten, dann langte es mir und ich fing die gezielte aufsättigung an)
es folgten 3 monate lang 2x wöchentlich 20.000 I.E. dekristol. das macht ca. 550.000 I.E. im laufe dieser zeit.
und nun das resultat:
30.01.2012 31,9 ng/ml (unter 30 ng/ml ist mangel). na toll! hab also auch mit dem dekristol monate gebraucht, um mich gerade mal so in den normbereich zu schleppen. mit anderen worten: ich halte meine these, dass man sich nicht so schnell zuviel vit. d zuführen kann, aufrecht! :D
naja, und irgendwann die tage muss ich mal gucken, woran es liegen könnte, dass so wenig vit. d tatsächlich in meinem körper angekommen ist. es müsste nämlich rechnerisch mehr sein.
 
Hallo mimi67,

nein, das ist ganz normal. Wenn Du nur 2x pro Woche 20.000 IE zugeführt hast, ist der langsame Anstieg vollkommen erklärlich und normal.

Ein Mensch, der keinen Mangel hat, benötigt im täglich ca. zwischen 2000-5000 IE. Je nach Gewicht und Ausgangszustand. Bei Mangel dementsprechend mehr - pro Tag 10.000 IE sind da empfohlen.

Deshalb sind die Leute, die hier nur 1x pro Woche 20.000 I.E. bekommen, wohl auch leider extrem unterversorgt. Selbst wenn sie keine Autoimmunpatienten wären und keinen Mangel hätten.

Ich kann nur allen hier empfehlen, mit ihren Ärzten mal ernsthaft über das Thema zu sprechen und guckt mal hier.
 
Guten Morgen

ich habe von meinem Rheumadok, auch Dekristol 20.000 I.E. verschrieben bekommen (aber selbst bezahlt), mit der Auflage, sie einmal im Monat zu nehmen. Und das auch nur in den "dunklen" Monaten, also Oktober bis März.

Habe gerade auf mein letztes Laborblatt gesehen, weiß aber nicht, unter welchem Kürzel es steht. Vielleicht ist bei mir ja auch alles in Ordnung?

Grüß Euch
 
guten morgen.

mein letzter wert war 25,9 µg/l.

das ist nun aber eine ganz andere meßeinheit als bei euch.

mimi67 s werte waren in ng/ ml gemessen.

wer kann mir bitte beim umrechnen helfen????
 
Nach Knochendichtemessung 76%

Hallo , über das Forum bin darauf aufmerksam geworden das der Vitamin D Wert über die Blutuntersuchung festgestellt werden kann , ich habe seit ca. 4 Jahre eine chronische Polyathritis , anfangs wurde ich mit MTX und seit 3 Jahre mit Arava und Resochin behandelt , ich lasse alle 6 Wochen das Blut kontrollieren , Vitimin D wurde aber nie mit untersucht , bei der letzten Blutkontrolle sprach ich meinen Hausarzt darauf an , er sagte eine Vitamin D Blutuntersuchung müsste ich selber zahlen ( 27,50 € ) , was ich dann auch machen lies , jetzt stellte sich heraus das der Vitamin D Wert an der untersten Grenze ist , ich faxte den Wert zum Rheumatologen welcher mir dann " Calzium Sandoz D 600 mg auf einem grünen Rezept verordnete ( 31,95 € ) , hat jemand im Forum auch ein Vitamin D Mangel und Erfahrung damit ? , ist es üblich das die spezielle Blutuntersuchung und das Calzium D selbst bezahlt werden muß ?
Danke schon mal im vorraus für Infos

Gruß Werner

Hey:-)
ja, ich bekomme den D Wert über das Blut ermittelt und muss es nicht zahlen. Da mein CRP Wert über Jahre erhöht war, meine Schilddrüsenhormone gesponnen haben und auch die Grunderkrankungen letzendlich dazu führen können, bekomme ich Sandoz auf normalen Rezept. Kann manche Ärzte nicht verstehen:-( Wenn es einen Grund gibt, dann Deine angezeigten Erkrankungen..........................!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

herzl. Grüße

PS:hingehen und auf Dein Recht pochen, notfalls die KK einschalten. so mache ich das immer. :D
 
Huhu puffelhexe,

1 µg/L = 1 ng/ml (1µg = 1000 ng). Also 25,9 µg/L = 25,9 ng/ml.

Auf jeden Fall ein bisschen wenig:(. Hoffe, das wird noch steigen:top:!
 
Huhu puffelhexe,

1 µg/L = 1 ng/ml (1µg = 1000 ng). Also 25,9 µg/L = 25,9 ng/ml.

Auf jeden Fall ein bisschen wenig:(. Hoffe, das wird noch steigen:top:!


das glaube ich nicht so ganz--- ich habe diesen wert vor 2 Monaten mit 12 gehabt.....

Und meine Ärztin meinte hier im Norden wäre so die 34 angesagt

Ich habe nächsten Dienstag Arzttermin....Kontrolle.

LG
 
Hallo Silberpfeil,

was meinst Du mit "im Norden":vb_confused:?

Puffelhexe hatte ja nach ng/ml gefragt, nicht nach nmol/l (das wäre dann x 2,496 gewesen, laut Umrechnungstabelle, der Wert ist z.B. hier zu finden).

LG,
Antiya.
 
huch. ich bin grad doof. entschuldigt.

also µg/l ist das gleiche wie ng/ml??????

und das von silber hab ich auch nicht verstanden....."...ich habe diesen wert vor 2 monaten mit 12 gehabt..." wie hast du das gemeint, silber???
 
Hatte ja weiter oben auf diesen Bericht verwiesen. Darin steht:

"Wie hoch sollte nun der „optimale" Serumspiegel von 25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D) sein, von dem anzunehmen ist, dass die genannten Effekte zum Tragen kommen? Hier muss man offen bekennen, dass man unter dem Strich über zu wenig Daten aus Interventionsstudien verfügt, um diesbezüglich eine solide Information geben könnten."

[...]

"Da viele Personen einen Vitamin-D-Mangel haben und sehr oft mit den derzeitigen Dosierungssempfehlungen die erreichten 25-OH-D-Spiegel immer noch deutlich zu niedrig liegen, haben viele Experten die derzeitige Supplementierungspraxis bemängelt, da verjährte Richtlinien eine Verabreichung von 400-600 IE Vitamin D[SUB]3[/SUB] als ausreichend erachten. Dosen, die

- wie uns die praktische Erfahrung lehrt

- oft bei weitem nicht ausreichen, um Vitamin-D-Serumkonzentrationen

von über 30 ng/ml zu erreichen, einen Schwellenwert, ab dem man heute von einer Vitamin-D-„Suffizienz" ausgeht."


Nach dieser Empfehlung sollen übrigens ca. 90 % der Deutschen an Vitamin-D-Mangel leiden (Quelle), Zitat:

"Gemäß einer zwischen 2005 und 2008 vorgenommenen repräsentativen epidemiologischen Studie des Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe hatten im Jahresdurchschnitt knapp 60 Prozent der untersuchten Männer und Frauen im Alter von 18 bis 79 Jahren 25-Hydroxy-Vitamin-D (25VitD)-Spiegel unterhalb des offiziell als kritisch erachteten Schwellenwertes von 20 ng/ml im Blut. Legt man den inzwischen von vielen Experten präferierten neuen Schwellenwert von 30 ng/ml für diese Speicherform des Vitamin D zugrunde, bestünde demnach wohl bei rund 90 Prozent der Bevölkerung ein interventionsbedürftiger Mangelzustand"."

Mir ist ein Rätsel, warum so viele Ärzte nicht auf diesen Umstand hinweisen bzw. noch nach völlige veralteten Empfehlungen zu niedrig dosierte Supplemente verschreiben. Bei gesunden Menschen ist das schon verwunderlich und bei Rheuma-Patienten umso mehr.

Sorry für den vielen Text.
 
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