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@Aida2 Das stimmt aber so jetzt auch nicht ganz, ein Rheumatologe hat bei Anna eine undifferenzierte Kollagenose diagnostiziert und das ist auch eine Diagnose.Zumal du noch gar keine richtige Diagnose hast....
Möchte mir da kein Urteil erlauben..... Aber zumindest ist es sehr positiv, dass bis auf Ana alles negativ ist....Diese ganze Autoantikörper-Diagnostik (da-DNA, Ro-SS-A, LA-SS-B, SCL-70, RNP, Sm-IgG, Jo-1) ist negativ. Sagt das was aus?
Ja natürlich, aber ANA positiv und Beschwerden/klinische Symptome die zu Kollagenosen passen können zur Diagnose undifferenzierte Kollagenose führen und das ist eben dann schon eine Diagnose. Ich kenne einige Kollagenosebetroffene mit undifferenzierter Kollagenose. Bei einigen kristallisierte sich erst später eine differenzierte Kollagenose heraus und bei einigen ist es nach etlichen Jahren immer noch eine undifferenzierte Kollagenose.Möchte mir da kein Urteil erlauben..... Aber zumindest ist es sehr positiv, dass bis auf Ana alles negativ ist....
Bei mir ist es eigentlich die gleiche Lage - deutliche Symptome, aber keine besondere Erhöhung der Entzündungswerte und nur schwach erhöhte ANA und RF. Der Rheumatologe machte daraus Fibromyalgie, und der Hausarzt meinte, wir versuchen mal, ob Prednisolon hilft und sehen dann weiter. Mit Prednisolon ging es mir nach wenigen Tagen deutlich besser, nach ein paar Wochen war ich so gut wie symptomlos. Mittlerweile konnte ich mit 100mg Azathioprin tgl. das Prednisolon fast ausschleichen.Ja natürlich, aber ANA positiv und Beschwerden/klinische Symptome die zu Kollagenosen passen können zur Diagnose undifferenzierte Kollagenose führen und das ist eben dann schon eine Diagnose. Ich kenne einige Kollagenosebetroffene mit undifferenzierter Kollagenose. Bei einigen kristallisierte sich erst später eine differenzierte Kollagenose heraus und bei einigen ist es nach etlichen Jahren immer noch eine undifferenzierte Kollagenose.
Ja ich weiß @Aida2 , habe ja auch etliche male versucht Anna zu helfen bzw. von meiner langjährigen Kollagenose oder das Leben damit zu berichten oder so ähnlich und dachte es als Hilfe und nicht als Angriff oder kein Verständnis haben, ich habe gerade unter anderem für Kollagenosebetroffene großes Verständnis und daher finde ich den Satz von Anna jetzt auch etwas ungut, den hier:Aber Lagune darum geht es doch... Jetzt macht die Panikmache und Selbstdiagnose-Rätselei doch keinen Sinn. Es haben doch genug Ärzte geschaut...und zur Zeit nichts gravierendes gefunden.
Liebe Grüße
Eigentlich hätte ich hier Verständnis erwartet.
Meine Diagnose entstand auch in einem längeren stationären Klinikaufenthalt. Ich war da zu Beginn sogar auf der "falschen" Station/Abteilung, aber die Stationsärztin und Oberärztin auf dieser Station/Abteilung haben dann doch näher hingeschaut und mich in andere Abteilungen geschickt um das abzuklären. Es war übrigens die Abteilung Psychiatrie, in der ich zuerst war, weil mein damaliger Hausarzt mich für psychisch krank erklärte mit meinen vielen merkwürdigen Symptomen die so eine Kollagenose machen kann. Muss aber jetzt doch mal sagen das die Oberärztin in der Psychiatrie Uniklinik dann top war, anhand meiner Symptome und Blutwerten mich sehr rasch in die Rheumatologie/Immunologie schickte. Sie hat mich sehr ernst genommen, ich konnte ihr all meine Symptome schildern und auf der Psychiatrie hat sie auch veranlasst das sehr viele Blutwerte nochmal gemacht werden. Nach ein paar Tagen war klar, da ist was physisches/organisches im Spiel. Ich bin dieser Psychiaterin im Klinikum noch heute dankbar, denn sie war es, die erkannt hat das da doch was körperliches nicht stimmt und sie war es die mich in die Rheumatologie/Immunologie des Klinikums schickte. Auch wenn mein früherer Hausarzt mich "nur" als psychisch krank abgestempelt hat, es war im Nachhinein gesehen wahrscheinlich sogar gut das er mich in die Klinik eingewiesen hat, obwohl ich das mit der Psychiatrie verkehrt fand und es mich ärgerte. Aber Psychiater sind ja auch nicht dumm und gucken nach und ich hab es echt dieser Psychiaterin zu verdanken das die noch mal genau geschaut hat und die Immunologie/Rheumatologie mit eingeschaltet hat. So kanns auch gehen.Zwecks Diagnose war ich damals 3 Wochen stationär. Herausgekommen ist ne rA.