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Jetzt versuche ich die ganze Zeit, dir ein Bekenntnis mit persönlichen Erfahrungen zu entlocken, aber es will mir nicht gelingen!Aber danke, dass du dich hier einbringst.
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. Das Ergebnis meiner "Denke" und Lebenseinstellung würde hier sicherlich für "Aufruhr" sorgen und ich muss vermeiden, dass von der Administration "regelnd" eingegriffen wird Hallo zusammen,
vor über 20. Jahren als ich erfuhr, dass ich gegen Hausstaub und viel mehr gegen anderen massiven Staub allergisch bin und ich verzweifelt versuchte meine Familie dazu bekehren, dass die Federbetten ectr. ausgetauscht werden und nur auf Ablehnung stieß, zog ich in ein Zimmer mit PVC- Belag und kaufte für mich ein synthetisches Bett. Die erste Nacht habe ich jämmerlich gefrohren und konnte mich nur in den Schlaf weinen. Doch mitten in der Nacht merkte ich dass es plötzlich kuschelig warm war und ich hatte das Gefühl als ob ein Engel seine Flügel über meine Decke gebreitet hätte und mich wärmte.
Liebe Grüße und mehr göttliche Begegnungen wünscht euch Aurelia
Ich bin zwar nicht Tortola, aber wieso meinst du zu wissen das es für Tortola oder meinetwegen für jeden und zB. auch für mich Gott gibt ? Für dich gibt es ihn meinetwegen und das kann ich akzeptieren und respektieren, aber andersrum erwarte ich das bitteschön auch! Wenn jemand sagt, es gibt für ihn Gott nicht, dann ist das so für denjenigen.
@ kaufnix:
Dazu muss ich sagen: Sowas kenne ich in allen christlichen Konfessionen und auch bei den Konfessionslosen. In allen Bereichen gibt es viele Menschen, die mit sich nicht im Reinen sind oder gar an psychischen Krankheiten leiden. Die Gründe dafür sind auch in mehreren Dingen zu suchen:
Jeder erfährt in seinem Leben von Kindheit an diverse seelische Verletzungen, und oft gibt es schwere traumatische Erlebnisse (da wurde mir schon viel erzählt). Wenn man diese nicht aufarbeiten kann, schwelen sie im Inneren und machen krank, psychisch oder physisch oder beides. Wobei ein fester Glaube bei der Aufarbeitung helfen kann.
Oft steht einem das eigene Ego im Weg, das hast du ja schon angedeutet: "Alle Katastrophen, alle Schmerzen, alle Gefahren der Welt ergeben sich aus dem Anhaften an das Ich; warum sollte mir dieser Dämon so viel bedeuten? Shantideva"
Da kann man vordergründig noch so religiös sein (ich denke da auch an die salbungsvollen Predigten der Freikirchler, hinter die man aber oft nicht schauen darf, was davon umgesetzt wird), wenn man sagt, man sei gläubig, will aber seinen Hochmut und sein Ego nicht aufgeben und sich vollkommen in Gottes Hand begeben, wird man immer mit sich im Unreinen sein. Ich kenne da viele "gläubige" Menschen, die keine Hilfe annehmen können bzw. wollen, die meinen, alles selber im Griff haben zu wollen, aber sehen, dass es nicht geht. Sie meinen, nur ihre Meinung zählt, geben allen anderen Schuld an ihrer angeschlagenen Psyche, und wollen einfach nicht in sich hineinschauen und ihre falschen Haltungen erkennen und aufgeben. (Immer dieses Ego!)
Dann gibt es auch noch schwere psychische Erkrankungen, vor denen niemand gefeit ist. Man kann schon versuchen, sich aus dem Glauben Kraft zu holen, aber trotzdem benötigt man psychiatrische Hilfe.
Und so meine ich, dass man das natürlich nicht verallgemeinern und sagen kann, Christen seien psychisch stabil und Nichtchristen würden eher zu psychischen Erkrankungen neigen. - Wie schon mal erwähnt, Gandhi sagte: "Das Schlimme am Christentum sind die Christen." Kann es sein, dass man das auf alle Religionen ausweiten kann? Ich kenne nämlich keine Religion, in der es nur herzensgute, ausgeglichene Menschen gibt. Es gibt überall solche und solche. Und wenn konfessionslose Menschen ihren inneren Frieden gefunden haben, dann finde ich das hervorragend, denn dann haben sie ohne Religion das Wesentliche begriffen.
Das war nicht meine Frage, da hast du mich missverstanden.Und zu Deiner Frage:Gott bzw.Jesus ist auch für Dich da.
Die Frage ist, zu welchem Gott du betest, da kommen dann wieder die Religionen "ins Spiel", deren Überlieferungen, Heilige Schriften etc.
. Und das waren Menschen wie Du und ich.Hallo Ria,
du schreibst:
Ich kann mich in ein Zimmer (z.B.) verkriechen und mit Jesus reden (=beten),dazu brauche ich keine Kirche.Und wenn ich an Gott glaube,brauche ich keine Religion (ev.,kat.,grich.-orth.,etc.) Jesues ist für alle Menschen da,es ist nur die Frage,ob ich Ihn annehmen will,oder nicht.Diese Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen.
Klar, beten kannst du überall. Die Frage ist, zu welchem Gott du betest, da kommen dann wieder die Religionen "ins Spiel", deren Überlieferungen, Heilige Schriften etc.
Und da kann man sich eben einer "Richtung" anschließen; viele Menschen heute mischen sich die Dinge aus den unterschiedlichen Religionen zusammen, die ihnen dort gefallen und schaffen sich dann oftmals einen "eigenen" Gott.
Insofern macht es m.E. doch Sinn, dass es eine "Institution" gibt, die Überlieferungen bewahrt.
LG
Pezzi
@ Pezzi und Clara:
Danke sehr für eure theologischen Erklärungen, die ja auch sehr wichtig sind. Dennoch würde ich doch gerne wieder auf das Grundthema zurückkommen, denn die ganze Theologie nützt den Suchenden nichts, wenn nicht Gläubige von ihren Glaubenserfahrungen Zeugnis geben. :vb_cool:
Vielen Dank für euer Verständnis!
