Gelassen kann man in der heutigen Zeit als Angestellte/r im Einzelhandel nicht mehr sein. Die Situation ist mittlerweile so schlimm geworden, dass viele das Handtuch werfen. Eine Kollegin bat heute eine Kundin darum den Abstand einzuhalten, auch der Sohn sollte dies bitte tun.
Die Kundin dahinter bedankte sich dafür, dass die Kassiererin darauf achtet und hinweist, die angesprochene Kundin pampte. Der Sohn wäre erst 6 Jahre alt und sie soll nicht immer überreagieren, dass würde immer nur bei ihr so sein.
Ich verfolgte das Gespräch, ging zu der Kundin und sagte "das gleiche hätte auch ich ihnen gesagt und sehr wohl würde auch ein Kind verstehen, dass es bei der Mutter bleiben muss, wenn man es denn gut erklärt. Nicht nur zu Corona Zeiten sollte es sein, dass Kinder in unmittelbarer Nähe zum Elternteil bleiben (Verletzungsgefahr, Aufsichtichtspflicht)."
"Wir wollen keine Zustände wie in der Innenstadt, wo es teilweise schon länger so ist, dass Kinder in Geschäften unerwünscht sind.
Bitte halten sie sich an die Vorschriften, wie wir uns auch daran halten. Nicht mehr und nicht weniger, dann ist es für alle angenehmer "
Ihre Antwort:" aber wie es ihre Kollegin sagte, nicht mal ein Lächeln"
Herr, lass es Hirn regnen.... wir üben jetzt die Vorschriften mit tanzen und singen einzufordern, oder was.
Ich/wir wollen niemanden erziehen, da haben scheinbar die Vorfahren versagt, aber wir dürfen daran erinnern, dass es so sein muss und kein Chef mal eben 5000€ Strafe zahlt für Leute, die nichts einsehen, keinen Virus sehen, alles Quatsch finden und so weiter.
Es ist sehr anstrengend in Hamburg, das könnt ihr glauben. Ich könnte nicht nur einen Roman schreiben sondern einen dicken Wälzer