@kekes
Bei der Schule meiner Töchter (auch Bayern) ist es so, dass es einen Verdachtsfall gab, der Rektor den Schüler mit Symptomen (war die Woche vorher in Südtirol) und dessen Klasse heimgeschickt und für zwei Tage beurlaubt hat. Sich jetzt aber das Gesundheitsamt weigert einen Test zu machen. Der Schüler hätte ja nur leichte Symptome....
Ein weiterer Schüler und dessen Mutter (Lehrerin) haben jetzt auch Symptome, waren auch in Südtirol. Sind jetzt aber diese Woche noch zuhause. Werden auch beide nicht getestet - schliesslich waren sie zwar im Risikogebiet - aber konnten sich nicht erinnern jemand hustendem nahe gekommen zu sein.
Der Rektor würde die Schule schliessen wenn er könnte - aber ohne Nachweis geht das nicht. Der Leiter des Gesundheitsamtes hat ihm beschieden, er wäre ja ein medizinischer Laie, er solle sich da raushalten.
Eben jener Leiter des Gesundheitsamtes hat auch in hiesigen Zeitung ein Interview gegeben, dass er das mit den Tests für total überzogen hält und man solle sich doch einfach um die kümmern, die krank werden. Und Teströhrchen und Schutzkleidung hat er auch keine mehr...
Da fühlt man sich doch total gut aufgehoben.... Vor allem weil die Experten ja der Meinung sind, die Tests sind dazu da, den Verlauf der Epidemie zu verlangsamen. Damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.
Mein Mann und ich arbeiten beide schon die ganze Woche von zuhause aus, damit wir nicht mit der Bahn/S-Bahn/U-Bahn fahren müssen und dann so was.
Jetzt bin ich am Überlegen. Schicke ich meine immunsupprimierte Tochter und ihre gesunde kleine Schwester in die Schule oder nicht? Der Rektor hat vollstes Verständnis falls wir beide zuhause lassen.
Ich wünsche Euch auch allen, dass Ihr gesund bleibt!!!