Rheuma - Wie fühlst Du Dich heute?

Hallo Tobias,
das ist wirklich traurig, dass Deine berufliche Zukunft jetzt so in der Luft hängt, Du zur Zeit alle Deine Hobbies, Lieblingsbeshäftigungen aufgeben musstest wegen der Krankheit. Über Deine genaue Krankheit hast Du hier nichts geschrieben. Ich selbst musste mit 50 aus dem Beruf ausscheiden, damals hatte ich eine unklare bzw. falsche Diagnose. Erst als dann 6 Jahre später das Rheuma (RA) so richtig lostobte, waren natürlich schon Schäden eingetreten, die nicht wiedergutzumachen sind. Aber trotzdem: Jetzt geht es mir wieder gut und ich kann wieder vieles machen, was ich schon aufgegeben hatte.
Gartenarbeit, Radfahren, Reiten ist natürlich für mich nicht wieder möglich. Aber ich gehe in den Fitnessclub und mache das unter gesunden Leuten, was mir möglich ist, Qigong, Taichi, geht auch. Du kannst nicht mehr selbst Musik machen, aber auf jeden Fall hören, Dich damit auseinandersetzen, versuchen die Musiker kennenzulernen, die Du schätzt, wie wärs mit Singen?
Am wichtigsten ist zunächst jedoch, dass Du eine eine angemessene Therapie bekommst, da musst Du und ich hoffe, Deine Eltern können Dich da unterstützen, jetzt zuallererst drum kämpfen. Informiere Dich über Deine Krankheit und die Möglichkeiten sie zu behandeln. Es gibt wirklich sehr sehr gute wirksame Medikamente, auch wenn sie mit Nebenwirkungen (treten nicht immer ein!!!) behaftet sind. Die Schäden durch Rheuma sind schlimmer.
Nur Mut, Du wirst wieder viel mehr machen können, als Du zur Zeit glaubst. Susanne
 
Also liebe Leute, jetzt hat es mich auch wieder erwischt. habe seit gestern wieder einen Schub. Ich bin am verzweifeln. Das Autofahren (liebe es Auto zu fahren) ist eine reine Qual, aber zu Fuß geht es gar nicht mehr. Es ist alles so bescheiden. Die Antidepressiva helfen acuh nicht mehr wirklich und obwohl ich versuche es positiv zu sehen, quält es doch ganz schrecklich.
Mein Arzt läßt mich auf den OP-Termin warten (ruft nicht an), meine Augen brennen fürchterlich, kann nicht mal mehr am Abend fernseh schaun. Heute kroch ich auf allen Vieren aus dem Bett. Eigentlich auf Dreien, weil das linke Knie so angeschwollen ist, das ich nichts mehr machen kann. Aber was solls, die Sonne scheint und ich sitz zu Hause und .....
Würde so gerne wieder einmal Boogietanzen gehen, aber das kann ich mir alles abschminken. Der Blick in den Spiegel heute morgen hat mir dann den Rest gegeben.
Aber was solls das Leben geht weiter IRGENWIE.
 
Hi Tobias!
Ich versteh Dich nur zu gut... Ich musste lange mein Studium
unterbrechen, weil ich so oft operiert wurde und damals die
Diagnose Rheuma noch nicht feststand. Hab es dann abgebrochen
und später weitergemacht als es mir wieder besser ging.. Dank
Diagnose und den passenden Medis. Ist schon sch..., wenn nix
mehr so geht wie vorher, damit muss man erst mal klar kommen.
Ich war immer ein super aktiver Mensch, hab viel Sport gemacht.
Anfangs dachte ich, ich schaff das nicht, bestimmte Dinge nicht
mehr tun zu können ,die so selbstverständlich zu meinem Leben
und mir gehört haben.
Habe dann aber gemerkt, dass ich anstattdessen Dinge ausprobiert hab,
an die ich mich früher gar nicht rangetraut habe und so andere
Interessen entdeckt. Spiele jetzt Saxophon, lese wieder viel mehr und vor allem geniesse ich meinLeben anders. Versuche, der Krankheit einen Sinn zu geben und einen neuen Weg einzuschlagen. Das ist fast unmöglich, wenn´s einem so richtig schlecht geht, aber wenn die Medikamente anschlagen und
es wieder aufwärts geht, wirst Du sehen, dass es noch ganz viele
Möglichkeiten und Dinge gibt, die Du machen kannst!
Ich wünsch Dir, dass es Dir ganz schnell besser geht!!!!
Grüße, Wanda
 
hallo spider!

es tut mir echt leid zu lesen, dass es dir schlecht geht. ich weiss, was das heisst, einfach im bett zu liegen mit schmerzen und nicht mal fernsehe zu schauen. ich wünschte mir , ich könnte dir helfen, ich wusste aber nicht wie?? soll ich dir bilder schicken, das ist das einzige , was ich dir damit helfen könnte ...oder ?? kopf hoch, wir wissen was schmerzen sind und können uns vorstellen , wie es dir geht, vielleicht hift dir das???

ich werde ein paar bilder raus suchen und sie dir schicken, dann fühlst du dich gleich besser lololo

liebe liebe grüsse
nadia
 
Hallo Tobias,

kann auch gut verstehen, wie du dich fühlst. Bin auch erst 24 und habe mir mein Leben auch ganz anders vorgestellt. Das ist jetzt vielleicht ein eher schwacher Trost: aber es ist doch vielleicht besser, dass die Krankheit nicht erst gekommen ist, als du schon eine Ausbildung begonnen hast, die du dann nicht hättest weitermachen können. Ich studiere Fächer, bei denen es eigentlich eher auf einen Bürojob hinausgelaufen wäre. Aber ich habe Probleme, lange zu sitzen, weil ich dann Schmerzen bekomme durch meine starken Verspannungen und alles. Jetzt muss ich irgendetwas anderes aus meinem Studium und meiner Situation machen. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich mich wahrscheinlich für ein ganz anderes Studium oder einen völlig anderen Weg entschieden. Jetzt fällt es mir sehr schwer, einen neuen Weg zu finden.
Wie gesagt, ist wahrscheinlich ein eher schwacher Trost, aber so kannst du wenigstens direkt etwas anfangen, was du auch wirklich durchhalten kannst und was dich nicht zu sehr belastet.

Wünsche dir viel Glück, hoffentlich geht es dir bald besser!

KatzeS
 
spider schrieb:
Also liebe Leute, jetzt hat es mich auch wieder erwischt. habe seit gestern wieder einen Schub. Ich bin am verzweifeln. Das Autofahren (liebe es Auto zu fahren) ist eine reine Qual, aber zu Fuß geht es gar nicht mehr. Es ist alles so bescheiden. Die Antidepressiva helfen acuh nicht mehr wirklich und obwohl ich versuche es positiv zu sehen, quält es doch ganz schrecklich.

Hallo spider,

irgendwoher kenne ich das. Aber ich lass mich auch nicht ärgern.

Mein Sohn (13) mäht grad den Rasen.

Und ich? Laufe und bin froh, dass ich´s kann. Dafür gibts was tolles zu essen. Ach und die Buchhaltung von Männe und sonstige "Kleinigkeiten"

Ich kanns nachvollziehen. Ich hab bei uns Berufskraftfahrerin für Personenverkehr umgeschult. Als ich das erste Mal den Reisebus durch unsere Stadt gefahren habe, haben 17 (!) Mann die erste Woche bei meinem Praktikumsschef angerufen, ob das stimmt. Nicht, dass ne Frau den Bus geklaut hat. :p

Meine Prüfung zum Berufskraftfahrer hab ich mit 98% gemacht. Jetzt, 2006 wäre die erste Verlängerung des Führerscheines zu beantragen... Fest eingestellt war ich nie. :o Kein Bedarf.

Kopf hoch, spider, Unkraut vergeht nicht. Ich kann vielleicht keinen Bus mehr fahren, aber zu irgendwas sind wir noch nütze. Wirst sehen.

Sachte.... Ich drück uns die Daumen.
 
Mir geht es heute so was von besch................................
ich muss sofort meine bisher sehr wirksame Therapie mit MTX und Arava abbrechen, da meine Leberwerte so erhöht sind.
Ich hab einfach Angst vor den Schmerzen, die sich einstellen könnten, bin frustig, dass ich u.U. mit Cortisonerhöhung zu tun haben werde, wieder ein Vollmondgesicht mir im Spiegel entgegensehen wird, mein Gewicht wieder steigt (und dabei hab ich mich gerade so gefreut, dass ich wieder in Größe 36 hineinpasse) und überhaupt ........
Es fällt mir momentan sehr schwer, vernünftig und sachlich zu sein. In 3 Wochen gibt es eine erneute Blutuntersuchung, dann wird weiter geschaut. Und ich bin einerseits sicher, dass es irgendwie schon weitergehen wird und auch sicherlich irgendwann zufriedenstellend wieder sein wird, aber bis dahin..........................seufzgleichzehnmal!
Tut mir leid, dass Euch so vollnörgele, aber es tut auch gleichzeitig gut, einfach mal so nörgeln zu können,
JMCL
 
Guten Abend,

dank 3x1,5 Tbl Ibuprofen 400 geht es mir heute gut, fast schmerzfrei seit Wochen, hätte mir somit ne Menge ersparen können.

Bin sogar mal wieder etwas flotter gegangen ohne dass ich hinterher wie üblich steif war - die Sonne schien schön warm auf meine Schulter - es war schön...

Ich wünsche Euch eine schmerzfreie Woche
Liebe Grüße
Colana
 
Colana schrieb:
Guten Morgen Estelle,

das ist ein sehr schönes Gedicht... wenn ich darf, würde ich mir das gerne ausdrucken.

Viele Grüße
Colana

Natürlich darfst Du es ausdrucken, ist sogar erwünscht, damit es Dich auch tröstet ^^

Hier für Dich etwas grösser:



Hab keine Angst

Hab keine Angst, hab keine Angst, hab keine Angst...
Du kannst nicht verlieren!

Denk an dein Boot:
Wohin du es auch lenkst, dahin wird es auch segeln.
Und die Wale werden dir folgen.
Und die Möwen werden dir folgen.
Ganz von alleine.

Hab keine Angst, hab keine Angst, hab keine Angst...
Du kannst nur gewinnen!

Denk ans Ski-fahren:
Anfangs bist du tolpatschig, traust dich nicht.
Aber irgendwann fährst du über kleine Hügel, bald über größere.
Vielleicht fällst du, aber du stehst wieder auf.
Und irgendwann wirst du über die größten Hügel springen,
auch wenn du es nie erwartet hättest.

Hab keine Angst, hab keine Angst, hab keine Angst...
Du bist nicht alleine!

Die Vergangenheit ist geschehen, die Zukunft noch nicht geschrieben.
Wir sind es, die sie gestalten
Es liegt in unserer Hand, in deinen kleinen Händen!
Es zählt der Moment, der Augenblick. Genieße ihn.
Er wird unwiederbringbar vorbei sein, ehe du dich versiehst.
Nimm dein Papier und deinen Stift
und schreibe dein Leben!

Hab keine Angst, hab keine Angst, hab keine Angst...
Gib dich niemals auf!

Lasse dich nicht von deinen Gedanken versklaven.
Sie sind ein Werkzeug,mehr nicht.
Lasse deine Gedanken nie über deine Gefühle herrschen,
egal was die Moral dieser Welt dir vorschreibt.
Höre auf dein Herz, es kennt den Weg und wird dich
niemals belügen.
Deine Seele ist zu kostbar.
Du bist einfach zu wertvoll.

Hab keine Angst, hab keine Angst, hab keine Angst...
Es bist doch schließlich Du!

Halte dich nicht fest am Leid und der Gewohnheit, lasse los.
Der Weg des geringsten Widerstandes wird am Ende schwer.
Kämpfe, geh durch die Hölle und du wirst frei sein.
Du hast es verdient geliebt zu werden.
Schmiede dein Glück, es gehört schließlich dir.
Es wartet auf dich. Dort draußen, zum greifen nah.
Vor deinen süßen Äuglein.
Tu etwas für dich, auch wenn es egoistisch erscheinen mag.

Es bist doch schließlich DU!!
Hab keine Angst.
Ich bin bei dir...

... weil ich dich liebe !!!!!!

(c) Fabian Marschelewski
03/2006
​
 
Vielleicht bekommt Ihr auch durch meine Worte
Trost und Hoffnung,
die ich mal in der Straßenbahn aufgeschrieben habe,
als ich von meiner Mtx-Spritze kam und so froh war,
daß diese Behandlung mir half.



An alle Neuen, die noch schmerzgeplagt sind
​
Ich lag unter einem wunderschönen Baum
und spürte meine Schmerzen kaum.
Auf einmal konnte ich fliegen
und konnte meine Krankheit besiegen.

Ich konnte gehen ,laufen und flitzen
und wieder die ganze Welt besitzen.
Auch meine Seele war wieder heiter
und ich flog und flog immer weiter!

Aber leider war es nur ein Traum
unter einem wunderschönen Baum.
In der Wirklichkeit sieht zuerst alles anders aus,
da geht man kaum noch aus dem Haus.

Da kann man nur noch mühselig gehn
und kann nur aus der Ferne die schöne Welt besehn.
Und man wird matt und immer matter
und sieht vor sich nur unüberwindliche Gatter.
Von Kopf bis zum Fuß tut einem alles weh,
der Rücken,die Knie,einfach alles bis zum kleinsten Zeh!

Aber auch Ihr könnt Eure Krankheit besiegen
und bald könnt Ihr fast wieder fliegen.
Denn jeder gute Rheumatologe kennt
das für Euch beste Basismedikament!
Ihr müsst nur voller Vertrauen und Hoffnung sein,
dann wird’s bald ein Ende haben mit Eurer Pein.

Ihr könnt dann bald wieder richtig gehen
und auch wieder länger stehen.
Ihr braucht nicht mehr so lange im Bett zu liegen,
Ihr könnt Euren Körper wieder nach allen Seiten biegen.

Und – welch ein Segen- !
Ihr könnt auch die Hände wieder gut bewegen.
Ihr könnt wieder die ganze Stadt unsicher machen.
Und ihr könnt endlich wieder lachen!

Das sagt eine ,die weiß ,wovon sie spricht,
und deshalb schrieb sie für Euch dieses Gedicht.

Neli
 

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Sabinerin schrieb:
Liebe Estelle,

das Gedicht gefällt mir gut! :)



"Das Beste" ist immer relativ ;), so wie im Leben immer alles irgendwie relativ ist *g*

Wie bereits erwähnt: Es dauert seine Zeit, bis man alles realisiert und (weitestgehend) verarbeitet hat, es dauert seine Zeit und diese Zeit ist gefüllt mit heftigen Emotionen, die alle ihre Berechtigung haben.

Ich betrachte meine Erkrankung als Gummiring, diesen "Einmach-Gummiring". Er ist dick und hat einen festen Zug. Wird er geschmeidig gehalten, lässt er sich dehnen, wird er nicht gepflegt, zieht er sich zusammen und wird brüchig.

Meine Erkrankung (der Gummiring) gibt mir einen bestimmten Rahmen vor. Ich kann ganz viele Dinge nicht mehr, weil der Ring sich nicht unendlich dehnen lässt, aber ich kann innerhalb dieses Rahmens mein Leben beliebig bestimmen.
Damit der Gummiring sich nicht zusammen zieht (und meine Erkrankung mich wieder sehr arg einschränkt bzw. mein Leben bestimmt), arbeite ich an meiner körperlichen, geistigen, wie emotionalen Gesundheit. Damit halte ich diesen Ring geschmeidig und kann ihn immer wieder vorsichtig dehnen.
Wenn er gedehnt ist (aber nicht ÜBERdehnt!), arbeite ich daran, die neu gewonnenen Fähigkeiten zu halten und auszubauen.

Es gibt viele äussere Faktoren, die die Geschmeidigkeit meines Gummiringes beeinflussen. Dann wird er hart, unnachgiebig und zieht sich wieder zusammen.
Das ist natürlich demotivierend und es macht mich traurig. Aber diese Traurigkeit hält nie lange an. Da kommt mir mein Dickschädel und mein starker Willen zugute, den meine Mutter so nervig fand ;) *g*

Vorsichtig und behutsam wird dieser Ring wieder geschmeidig gemacht und gedehnt.
Innerhalb dieses Ringes kann ich mein Leben selbst bestimmen und in einem gewissen Maß liegt es an mir, wie geschmeidig und wie dehnbar mein Ring ist.

Die äusseren Faktoren, die ich nicht beeinflussen kann, lassen die Dehnung stetig weniger werden. Liebgewonnene Tätigkeiten, Fähigkeiten sind dann nicht mehr möglich, was ich sehr schade finde. Aber dann suche ich solange, bis ich etwas gefunden habe, was ich stattdessen tun kann.

Ok, wer diesen Vergleich zu doof/lächerlich findet, kann ich ja vergessen :cool: , aber vielleicht hilft es dem ein oder anderen, sich so ein Bild zu suchen und damit zu arbeiten.

Viele Grüße
Sabinerin

Hallo liebe Sabinerin

Dein Vergleich ist sehr gut, er passt zum Muskelrheuma - der Muskel, der trainiert und flexibel gehalten, aber nicht überdehnt und verkrampft werden darf. Genau so will ich es auch machen, kein blinder Aktionismus, sondern wohlüberlegte gezielte angemessene Krafteinteilung, das Beste aus mir herausholen, ohne mich zu verkrampfen. Entspannte effektiv dosierte Handlung.

Danke! ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Leute, danke für eure aufmunternden Worte. Bin normalerweise total selbstständig und es geht mir voll auf die Nerven, jemanden um Hilfe zu bitten. Und sei es nur meine Tochter. Heute war ein sch... Tag. In der Früh ist mir gleich das Kakaohäferl fürs Frühstück meiner Tochter runtergefallen.
Die ganze Küche voller Kakao. Der Tag war gelaufen. Jetzt kann ich ein wenig in den Pc gucken, vor ein paar Stunden wär das noch nicht möglich gewesen. Ich pfeif drauf. WEnnst dir nicht einmal einen Kaffee machen kannst bzw. das Häferl dann ins Wohnzimmer bringen. Es ist einfach zum Kotzen. Morgen hab ich Termin in der Rheumaabteilung. Was wird er mir sagen, na dann nehmens halt mehr Cortison. HAHA schau schon aus wie ein Michelinmanderl. Und Wirkung genau null. Aber was solls, das Leben geht weiter und die Sonne geht immer wieder auf.

LG spider
 
spiders Kaffeehaferl

Hallo Spider,
weißt du was spider, jetzt hab ich zum ersten Mal lachen müssen, seit ich heute bin und ich bitte dich schon vorab deshalb um Verzeihung, sei mir nicht böse.
Aber warum machst du auch immer alles was ich mache?
Wenn ich aus deinen Zeilen richtig lese, müßtest duch auch aus der bayrischen Ecke stammen, weil es für dich auch zum kotzen ist, genau wie für mich und du benutzt die gleichen Haferl wie ich.
Bei uns gibt es doch ein Sprichwort, welches heißt: "Wenn einer in die Donau springt, dann mußt du doch nicht nachspringen".
Also, immer wenn ich mein Kaffeehaferl anfasse und nicht richtig zu fassen kriege, dann machst du das auch. Immer wenn ich meinen Kaffe ins Wohnzimmer blancieren möchte, dann machst du das auch und verschüttest ihn, richtig? Und alles voll Kaffee. Mensch spider.
Das schreib ich dir jetzt mal, weil ich aus deinen Zeilen den gleichen sarkastischen Humor zu erkennen glaube, der mir doch von mir so bekannt ist und der uns doch letztendlich irgendwie über Wasser hält.
Habe übrigens bei mir erst gar nicht erkannt, dass ich die Tasse automatisch inzwischen automatisch mit zwei Händen greife und auf keinen Fall nur am Henkel, das geht schief.
Also, wenn du morgen früh dein Kaffehaferl nimmst und wieder verschüttest, dann schrei ganz laut "Paß doch auf Hanady". Und ich machs gleiche mit dir. Und dann lachen wir mal gemeinsam ganz herzlich.
"Humor ist, wenn man trotzdem lacht"
Mein persönlicher Tag war heute relativ in Ordnung, bis auf den steifen Nacken, die steifen Schultern, die steifen Finger, die steifen Hände, die steifen Knie und die steifen Zehen, das wars eigentlich. Kopf ok. Bis ich dann zum Walking ging, nach einem Jahr wieder das erste mal. Und als ich dann zurückkam, war ich nur noch ein zerknüllter ausgewrungener Putzlumpen, den man nur noch in die Ecke schmeißen konnte.
Ganz ganz liebe Grüße und denk morgen früh daran, dass du nicht allein bist. Pack sie einfach mit zwei Händen und Schwamm drüber.
Hanady;)
 
fuer alle freunde, denen es schlecht geht!

hallo , wie versprochen: hier sind ein paar bilder fuer euch alle, hoffe es gefaellt euch sehrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

viele liebe gruesse
:) :) :) :) :) :)
 

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boah

was für´n großer Sandkasten. :eek:
Eimerchen und Schaufel hol und auf das Sprungbrett hüpf... ;)

Ich will dahin wo du bist, nadjaaaaa...... :D :D :D
 
Hallo an alle,bin froh das ich nicht die einzige bin die ihren Boden mit Kakao düngt. War heute in der Rheumaabteilung und was hat er gesagt. Na dann nehmens halt um 2 mg mehr Cortison. Und was tut ihnen nicht weh, worauf ich der Ellbogen. Er drückt drauf und was war, ich hab geglaubt ich fahr auf die Decke. Und was will er noch einen Ultraschall meiner Schulter, weil die so angeschwollen ist( ich hab nix gemerkt). Aber na gut er ist der Arzt, wie auch immer :rolleyes:
Ja das wars auch schon.
LG Spider
 
Ich hab mich in zwei Diät-Foren angemeldet. Auf der einen Seite bin ich dadurch sehr ermutigt, denn es gibt dort einige, die mein Startgewicht hatten und es tatsächlich schafften, 30 Kilo abzunehmen. Ich halte mich auch sportlich ran, d.h. täglich ca. 45 Minuten. Aber schon da erkenne ich den Unterschied zwischen einer "normalen" Dicken mit meinem Gewicht und einer Dicken mit Muskelrheuma. Ich kann meine 45 Minuten nur über den Tag verteilt schaffen, immer ein paar Minuten. Spätestens nach 5 Minuten tut mir alles weh beim Walken/leichten Joggen.

Ich dachte, es läge vielleicht an meinem Gewicht, aber nein, was die anderen Dicken so alles am Tag leisten, zeigt, dass es nicht allein daran liegen kann.

Es gibt noch eine andere "Front", die mir zu schaffen macht: meine Konzentration und Selbstdisziplin. So wie ich mich körperlich nur für 5 Minuten aufraffen kann, ergeht es mir oft auch bei geistiger Arbeit, die mir schwer fällt und eine besonders hohe Konzentration abverlangt (z.B. Einzahlungen, Steuererklärung).

Mit Hilfe von Selbstmanagement-Bücher versuche ich, an mir zu arbeiten, aber was ist, wenn das auch zum Muskelrheuma dazugehört und mich folglich immer wieder einholt?

Wie geht Ihr konkret im Alltag damit um? Es ist ja nicht gerade toll für das eigene Ego, zu erkennen, wie wenig leistungsfähig man ist. Doch seh ich ein, dass ich irgendwie damit leben muss, mit kleinen Tricks, wenn nötig.
 
Hallo zusammen,
wie ich mich heute fühle?

Im Augenblick recht gut, habe zwar Schmerzen in den Knöchel- und Fingergelenken und einen Muskelkater weil ich Mittwoch im Garten arbeitete, aber ich bin glücklich, daß ich das wieder kann, zwar extrem langsam mit vielen Pausen aber es geht wieder! (Das, was ich in den 5 Std. bearbeitet habe, hatte ich letztes Jahr in 2 Std geschafft).
Aber ich bin froh, daß ich mich wieder "normal" bewegen kann, nicht dieses bedächtige Schleichen, sich in Zeitlupentempo vorsichtig setzen, daß ich wieder den Kopf drehen kann.

Ich bin glücklich, daß ich wieder fühle, wenn ich etwas anfasse, nicht nur dieses Kribbeln (gut, habe ich auch noch manchmal, aber nur noch manchmal und nicht immer), freue mich wenn mir nichts aus den Händen gleitet (das letzte mal war es ein großes Glas in das ich gerade 1 kg Müsli umgefüllt hatte. Die Küche sah gut aus, überall Scherben und Müsli und dazwischen meine beiden Kater, die nicht verstanden warum ich sie nicht mit dem tollen neuen Spielzeug spielen ließ).

Ich bin glücklich, daß ich wieder länger als 20 Min gehen kann, ich kann wieder richtig lange Spaziergänge unternehmen dank der Medis und meiner Prophylaxe-Schuhe (Stiefel von FinnComfort mit Weichbettung).

Ich freue mich auf jeden Dienstag, wenn ich zur Unterwassergymnastik gehe, denn danach bin ich immer bedeutend beweglicher als vorher.

Und ich freue mich, daß es endlich Frühling geworden ist! Die Schwalben haben heute ihr Nest bei uns am Haus bezogen.

Ich hoffe, daß es recht lange so bleibt und daß ich auch wenn es mal wieder nicht so gut geht, Wege finde, die mir helfen.


Ich wünsche allen, daß Ihr auch bald sagen könnt: ich fühle mich gut.

Liebe Grüße
Erika
 
@Estelle

Hallo Estelle,

ich freue mich für Dich, daß Du Dich in Diät-Foren angemeldet hast und wünsche Dir von Herzen, daß Du abnimmst, wie Du es Dir erhoffst.

"Es ist noch kein Meister von Himmel gefallen"...damit meine ich, wenn Du bislang wenig/kein Sport getrieben hast, dann sind anfangs 5 Minuten Bewegung viel...egal, ob andere Menschen 45 oder 60 Minuten laufen, walken, radfahren.

Bitte vergesse nicht: Jeder hat SEIN Tempo etwas zu verändern. Der Anfang ist immer schwer, manchmal klebt jemand Monate am Anfang und alles ist zäh, wie Gummi, mancher ist so gut drauf und/oder motiviert und/oder seine Situation leid, daß er seine Veränderung schnell beginnt.

DU hast DEIN Tempo, egal, was andere sagen, schreiben, meinen. Versuche erst einmal DEINEN Rhythmus zu finden, das ist schon schwer genug.

Das Problem mit der Konzentration kennen viele User. Mal hat man mehr Kraft (auch für Konzentration) mal hat man weniger Kraft.
Wenn man an dem Tag wenig Kraft hat und sich nicht gut konzentrieren kann, dann bringt es nichts, wütend zu sein...da das auch Kraft kostet ;)

Du hast sicher auch mal bessere Stunden/Tage, dann machst Du eben zu diesem Zeitpunkt die Aufgaben, die eine hohe Konzentration erfordern.



Estelle schrieb:
Wie geht Ihr konkret im Alltag damit um? Es ist ja nicht gerade toll für das eigene Ego, zu erkennen, wie wenig leistungsfähig man ist. Doch seh ich ein, dass ich irgendwie damit leben muss, mit kleinen Tricks, wenn nötig.

Das wichtigste ist, sich weder unter Druck zu setzen noch mit aller Macht JETZT UND SOFORT etwas zu wollen, was einfach nicht möglich ist. Damit fördert man Wut, Aggressionen ...auf sich selbst.

Ich weiß nicht, ob Du schon den Beitrag "Powerfrauen" gelesen hast. Wenn nicht, dann schau mal hier nach:

http://rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=8358

Es wurde diskutiert, was man früher konnte und was man heute kann und viele kamen zu dem Ergebnis:
"Früher ist vorbei, aber heute ist auch schön (mal mehr, mal weniger ;) ).

Vielleicht hilft Dir dieser Beitrag, Dich damit auseinanderzusetzen.

Viele Grüße
Sabinerin
 
Sabinerin schrieb:

Danke Sabinerin, ich hab im gelinkten Thread geantwortet. ;)

Ich hab ja bisher mein Muskelrheuma immer auf die Seite geschoben, obwohl ich schon von Kind an darunter leide und gelernt habe, mit den Schmerzen zu leben. Als mein Arzt mir vergeblich lokale Schmerzmittel spritzte und seine starken Medis nicht halfen, gab ich es auf. Er meinte, ich müsse mich einfach so akzeptieren. Aber ich wusste nicht, dass es derart grosse Folgen hat. Meine Müdigkeit etc. war für mich eine separate Sache. Hätte ich das nur gewusst, dann wäre ich mir nicht so als Versagerin vorgekommen. Schon das allein wäre gut für mein Selbstwertgefühl gewesen. So hätte ich auch mit meiner Erschöpftheit besser umgehen können, es als Handicap begriffen und nicht als mein Versagen. Doch jetzt weiss ich es und werde lernen, damit zu leben und das Beste daraus zu machen.
 
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