Wenn andere was haben, dann leide ich mit,
das ist schon ein großer Schitt.
manchmal wünchte ich mir die Krankheiten von meinem Mann,
damit ich besser damit fertig werden kann.
Gestern abend hat er ziemlich gesponnen,
die Zeit ist überhaupt nicht verronnen,
Alle paar Minuten etwas anderes zu hören,
das kann einen wirklich schon stören.
Wenn ich dann mal ganz energisch bin,
dann guckt er so friedlich, als sei er hin.
Aber dann geht es wieder los,
ich frage mich, was mach ich bloß?
Sein Arzt sagt, er weiß das dann wirklich nicht mehr,
wenn er ruft mich immer wieder her.
Und seine Unruhe zeugt von seiner Lebensenergie,
das gefällt dem Doktor, aber wie.
Dann sah ich gestern in der Nacht den Vollmond am Himmel stehn,
jetzt konnte ich meines Mannes Unruhe verstehn.
Heut sitzt er in seinem Zimmer
und er jammert nimmer.
Habe ihm erst die Haare geschnitten
und er hat es ohne Meckern gelitten,
dann hab ich seine Füße eingeweicht,
und ich schnitt seine Nägel, es ging ganz leicht.
Wenn mein Mann so geduldig nur immer wäre,
dann käme uns nicht laufend was in die Quere.
Jedenfalls werde ich am nächsten Freitag Auszeit bekommen
und dann wird ein Flugzeug nach Wien genommen.
Mein Ältester und meine Schwägerin sorgen dann für meinen Mann,
damit ich mich mal erholen kann.
Mein Jüngster, Schwiegertochter und André fliegen mit,
ach, was wird das für ein Hit.
Am Samstag abend wird dann in der Wiener Staatsoper Platz genommen,
denn wir haben doch tatsächlich Karten fürs Parkett bekommen.
Bryn Terfel wird da den Falstaff singen,
ach, wie wird das herrlich klingen.
Aber nur meine Schwiegertochter und ich wollen dahin,
für die beiden Männer macht ein leckeres Essen mehr Sinn.
Leider hab ich für die Wiener User keine Zeit,
denn es stehen ja nur zwei Tage für uns bereit.
Poldi, ich hoffe, Du bist bald wieder frisch.
nach der nächsten Enbrel-Spritze säßen wir besser wieder an einem Tisch.
Über vier Stunden haben wir da ausgehalten, mannomann,
es ist schön, wielange man so quatschen kann.
Nein, ich freue mich darüber,
denn das Leben geht immer auf und nieder.
Ruth, ich hoffe, dass mit Deinem Vater nichts Schlimmes ist,
das wünsche ich Euch nicht, denn ich weiß, das ist großer Mist.
Ein Krankenhausaufenthalt wirft einen Kranken immer zurück,
denn das viele Liegen ist für keinen Körper ein Glück.
Ich wünsche, dass seine Ärzte sind gut
und er kann bald wieder nehmen seinen Hut.
Matzi, ich dachte, dass Du heute bei der Arbeit bist,
und dass Du Deine Schmerzen allmählich vergißt.
Ich hoffe, Deine Besserung geht nun immer zügig weiter
und im Zug nach Hamburg sitzen Matzi, Suppenhuhn und Poldi
so richtig heiter.
Natürlich geht es dann auch der Ute gut,
und mir natürlich auch, das macht mir Mut.
KatzeS, für Deine Prüfungen wünsche ich Dir gutes Gelingen,
anschließend kannst Du bei uns mal so richtig singen.
Auch was man von der Petra_bauch hört, das macht Mut,
ich hoffe, es geht ihr bald so richtig gut.
Gegenüber auf der Wiese werden die Osterglocken schon ganz lang,
vor einem neuen Kälteausbrauch ist mir nicht bang.
Dieses Photo ist natürlich aus einem anderen Jahr,
da blühten sie im Schnee, das ist wirklich wahr.
Ich grüße alle nah und fern,
denn ich habe Euch sehr gern.