Also, ich verstehe das alles irgendwie nicht mehr. Man kommt ins KH mit einer Diagnose (Kreuzbeinfraktur) und einer Fragestellung (starke Schmerzen, vergrößerter Erguss, schlechte Blutwerte)
Was macht man als erstes? Ein Rö, CT und/oder Ultraschall. Dann schauen was ist, dann handeln. Und wenn alles bildlich abgeklärt ist, Schmerzmedikation.
Was ist bei mir gemacht worden?
Den Rücken von aussen angeschaut (sieht doch gut aus) , am Nachmittag gefaxte Blutwerte ignoriert, Vorbefunde nicht angeschaut, Schmerztropf angeordnet aber, trotz Nachfrage 4 Stunden vergessen, Notfallausweis Hydrocortison abgelehnt (brauchen wir nicht) und Prednisolon statt Hydrocortison in die Medibox gepackt. Zum Glück war es das neue System, wo alles auf den Tütchen vorne draufsteht, sonst hätte ich es nicht gemerkt.
Daraufhin lieber die eigenen, mitgebrachten Medikamente genommen.
Das Eliquis, was ich laut Arzt lieber in den Müll schmeißen soll (hat er selber auch gemacht), doch lieber weiter genommen.
Die Schwester hat übrigens vor 10 Jahren mal ganz schlimme Erfahrungen mit meiner Opiatemedikation gehabt. Vielleicht hat sie es deshalb immer vergessen...
Ich glaube, ich schreibe ein Buch