Kortisonreduktion bei Mischkollagenose und RA

Verhindert nicht das Kortison sowas?
Ohne Entzündung wäre wohl nix passiert. Aber auf diese Aussage hat sich der Arzt nicht eingelassen.
 
Mh,meine Ärzte haben mir gesagt,das meine zerfransten Sehnen von den Entzündungen und vom Kortison kommen.
Bei mir war damals die Order sobald die Basis greift das Kortison ausschleichen und zwar auf Null.
Kortison war immer mein Feuerwehrmittel wenn es Probleme mit der Basis gab......bis mein Körper zu extrem aufs Kortison reagierte.
Jetzt gibt es Kortison für mich nicht mehr....
 
Die Adern werden vom Kortison ja auch mürbe und platzen gleich, wenn man sie ansticht.
Ich bleib trotzdem erst mal weiter bei 1,5 mg, bis mein Hashi sich beruhigt hat.
 
War Gestern beim Doktor, Cortison bleibt bei 7mg. Noch eine Frage, er wollte meine Reflexe testen. Da waren keine … hat das auch mit der Kollagenose was zu tun? Eure Erfahrungen? Der Doc war etwas ratlos ….
 
Mit der Mischkollagenose war ich zuletzt auf 3 mg Cortison/Prednisolon runter gekommen und darüber hatte ich mich gefreut, weil ich Cortison schon seit 28 Jahren nehme. Ich wollte eigentlich noch auf 2 mg runter, doch dann kam die neue zweite rheumatische Erkrankung- Axiale Spondyloarthritis und machte mir einen Strich durch die Rechnung, bin jetzt noch bei 15 mg. Die Mischkollagenose verhält sich immer noch ruhig, dafür "ärgert" mich jetzt die Spondyloarthritis.
So mittlerweile bin ich wieder unter 10 mg, schaukel jetzt bei 8 und 7 mg im Wechsel. Bis zum Rheumatologen-Termin Mitte Oktober möchte ich es wenigstens auf 5 mg Prednisolon runter schaffen.
 
War Gestern beim Doktor, Cortison bleibt bei 7mg. Noch eine Frage, er wollte meine Reflexe testen. Da waren keine … hat das auch mit der Kollagenose was zu tun? Eure Erfahrungen? Der Doc war etwas ratlos ….
Bei mir ergab eine Untersuchung im August abgeschwächte Reflexe in den Beinen. Allerdings hatte ich das früher nicht und kommt wohl bei mir nicht von der Kollagenose, weil die hab ich ja schon lange. Könnte eher was mit meiner neuen Diagnose der Spondyloarthritis zu tun haben. Die Entzündungen drückten oder drücken bei mir auf Nerven und habe dadurch auch Missempfindungen und teils Taubheit in Beinen und Füssen und Schmerzen, die in die Beine ziehen. Hier in der Rehaklinik erklärte mir das so in der Art der Arzt und auch vorher schon der Arzt in der Akutklinik. Werde das auch zuhause noch bei meinen Ärzten ansprechen, Neurologe/in brauche ich auch noch, habe derzeit und schon länger keinen solchen Facharzt. Hoffe das ich nicht "Jahre" auf einen Termin warten muss.;) Werde den Rheumatologen mal fragen, ob er mir da vielleicht bezüglich Neurologe irgendwie behilflich sein kann, damit es nicht zu lange dauert, denn diese Beschwerden sind leider noch da, naja etwas besser schon, aber nicht gut. Also die Entzündungen sind weniger geworden, nur das mit den "beleidigten" Nerven ist nicht weg und es dauert wohl länger bis sich das erholt, falls es sich erholt.

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Also die Entzündungen sind weniger geworden, nur das mit den "beleidigten" Nerven ist nicht weg und es dauert wohl länger bis sich das erholt, falls es sich erholt.
Ja, an soetwas mit den Nerven hatte ich auch gedacht und deshalb den Neurologen angesprochen.... Dann gute Besserung weiterhin und positive Nachsorgetermine.

Viele Grüße
 
Ja, an soetwas mit den Nerven hatte ich auch gedacht und deshalb den Neurologen angesprochen.... Dann gute Besserung weiterhin und positive Nachsorgetermine.

Viele Grüße
Danke @Aida2 für die Besserungswünsche, im Oktober habe ich auch gleich bei zwei meiner Ärzte Termine. Und ein Neurologe/in wird sich bestimmt auch noch finden. Ich versuche dann auch gleich, wenn ich zuhause bin selber bei Neurologen anzurufen wegen Termin und wenn ich da nicht weiterkomme danach dann den Rheumatologen fragen, ob er mir behilflich sein kann und auch meinen Hausarzt. Überbrückend kann mein Hausarzt bzw. Hausärzte (sind mehrere, ist ein MVZ) mich auch dahingehend erst mal mit versorgen, auch was Medikamente diesbezüglich betrifft zum Beispiel das Pregabalin, ohne geht es derzeit noch nicht.
 
Durch meinen Sehnenriss weiß ich nun, dass Kortison mehr kann, als man denkt. Und nicht nur Gutes.
Bei den Adern weiß mans ja schon lange. Die werden unelastisch, die Haut wie Pergament, die Sehnen ähnlich, Knochenabbau usw.
Also kann schon sein, dass die Nervenleitung nachlässt, denn auch das Gehirn kann geschädigt werden, so dass man vergesslich wird usw.
 
Auch bei so geringen Dosen? Es hieß doch immer, die kritische Grenze läge bei 7,5 mg, alles darunter ist ungefährlich? Gibts da neue Erkenntnisse?
Ich nehme ja seit ein paar Jahren jeden Tag 5 mg und bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass mir das keinen Schaden beschert...
 
Ich bekomm schon bei 3 mg Blutdruckkrisen. Und ich gehe davon aus, dass jeder anders reagiert.
Seit ich bei 1,5 mg bin hab ich ohne Medikamente Blutdruck 100/45, und meine Krisen gehen nur noch bis max. 160 und nicht 200, also sind gut beherrschbar.Ich denke, meine Gefäße sind elastischer geworden. Platzen auch nicht mehr gleich beim Blutabnehmen.

Es steht ja überall auch nur KANN.... also es steht nirgends, dass es passiert.
 
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