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Resi, bei Faustan ist Diazepam der Wirkstoff.
Tweety, also kein Schlafmittel sondern ein Psychopharmakon.
Resi,
es gibt ärzte die verordnen eben....
ob leitlinien, medikament zu verordnen oder nicht.
war doch gar nicht das thema hier.
ich habe auf tinchens frage geantwortet, was man noch
machen oder empfehlen könnte und mehr nicht.
bis dann sauri
Selbst in der aktuellen Leitlinie von 3/2017 steht eindeutig, dass Muskelrelaxantien NICHT empfohlen werden.was deinem text angeht, muss ich ohnehin wiedersprechen, denn wir
schreiben das jahr 2017mit inzwischen ganz anderen ansätzen zur
behandlung der FM.


FMS Dr Bauer
Joa, aber kein Link gesetzt.Riecht fast wie Werbung...
Joa, aber kein Link gesetzt.
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich wirklich ewig nicht hier war, wollte ich mich mal zurückmelden.
Nachdem ich ja bereits seit 1996 an CP erkrankt bin und es lange immer auf und ab ging mit den Schmerzen, geht es irgendwie seit rund 2 Jahren nur noch bergab.
Seit Ewigkeiten habe ich schon Probleme mit sehr druckempfindlicher Haut (könnte u.a. beim Haare bürsten, Beine rasieren, etc. die Wände hoch gehen), naja und die Muskelschmerzen habe ich halt einfach auf Verspannungen geschoben.
Im letzten Jahr war ich dann mal wieder beim Rheumadoc (muss gestehen, dass ich mich gerne um die Termine drücke - frei nach dem Motto "wir werfen noch ne Tilidin drauf, dann wirds schon gehen) und nachdem ich mich arg zusammenreißen musste der netten Dame nicht ins Gesicht zu springen, als sie mir auf den Fibro-Punkten rumgedrückt hat, "gratulierte" sie mir dann zur neuen Diagnose - Fibromyalgie. Na spitze...
Es ging mir dann auch noch ein paar Monate relativ "gut", sprich, ich konnte zumindest weiter arbeiten gehen, aber seit ca. 3 Monaten quäle ich mich buchstäblich durch den Tag.
Ich bin so dermaßen ausgelaugt, dass ich am liebsten einfach nur in Embryostellung im Bett liege.
Im letzten Monat war ich dann mal wieder in der Klinik meines Vertrauens Sendenhorst, was mir auch recht gut getan hat.
Allerdings wurde mir da auch nicht sonderlich viel Mut zugesprochen.
Sinngemäß: "Fibro ist unheilbar, Medikamente gibt es auch nicht wirklich und die Schübe werden im Laufe der Krankheit nur mehr statt weniger".
Wumms - wie ne Faust in der Magengrube war das in etwa... :-(
Jetzt bin ich die dritte Woche wieder zuhause und bin wieder genauso am Ende wie vor meinem Klinikaufenthalt. Gehe auch wieder arbeiten, aber zähle immer die Stunden, wann ich endlich ins Bett kann.
Medikamentös bin ich derzeit folgendermaßen eingestellt:
20mg Leflunomid
25mg Amitriptylin
90mg Etoricoxib
2x 100mg Tilidin
bei Bedarf Tizanidin
Ich hab das Gefühl, die Medis bringen absolut nix...
Jetzt stehe ich wieder vor der Frage, Arbeiten gehen oder nicht..
Habe ja bereits umgeschult, weil ich in meinem erlernten Beruf nicht mehr arbeiten konnte, das fällt also raus..
Um die Rente kämpfen? Mit 27? Irgendwie sehe ich das nicht, mir fällt ja schon nach einer Woche zuhause die Decke auf den Kopf..
Aber wenn der Doc recht hat und es wirklich nur noch bergab geht?
Sicher alles Fragen, die sich einige von euch auch schon gestellt haben...
Vielleicht könnt ihr mit ein paar Erfahrungsberichte geben, wie sich bei euch die Krankheit im Lauf der Jahre entwickelt hat. Ggf. auch in Verbindung mit der CP..
Eventuell kann ich ja noch etwas Hoffnung schöpfen..momentan sitze ich wirklich in nem ziemlich tiefen Loch und die Unterstützung zuhause hält sich auch in Grenzen..
Zitat: "Wenn du das alles (Haushalt, Einkauf, Arbeit...) machst, kann es dir ja noch nicht so schlecht gehen.." :-(
Nur, dass es ja aufgrund fehlender Heinzelmännchen irgendwer machen muss, wird leider übersehen.
So, nun hab ich genug gejammert..
Erzählt, wie es euch mit der Diagnose geht, interessant wäre für mich auch, was ihr an Medis nehmt und was ihr z.B. an physikalischen Therapien macht.
Lieben Dank fürs Lesen und viele Grüße,
Tina
Hallo, ich bin neu hier und lese mich gerade durch die Fragen. Ich bin 94 habe seit Jahren CP und möchte mal sehen, ob es noch möglich ist meine Medikamente und Therapie zu verbessern, da meine Tochter der Meinung ist, dass ich mich mal umhören sollte. Bisher habe ich Cortison, Diclofenac und Metrodrexat bekommen. Goldinjektionen und zwei neue Kniegelenk. Bei den Händen mussten der re. Zeigefinger und li. Ringfinger versteift werden.
Vor etwa einem halben Jahr habe ich begonnen Kurkuma Kapseln zu nehmen und nach etwa 9 Wochen konnte ich die Schmerzmittel reduzieren.
Meine Tochter hat mit 27 die Diagnose Fibromyalgie bekommen und den Kommentar vom Arzt, Besser wird es nicht, eher schlimmer und machen sie sich mit dem Gedanken an ein Leben mit erheblichen Einschränkungen vertraut. Die Schmerzen waren teilweise so stark, dass sie nicht arbeiten konnte. Sie war sehr sportlich, fit und musste für sich einen Weg finden um mit den Schmerzen wieder aktiv zu werden. Statt Takwando Pilates und Reiten statt Tennis. Hat ihr gut geholfen im Zusammenspiel mit Seractil und Sirdalud. Nach der Schwangerschaft haben sich die Schmerzen extrem verschlimmert, so dass die Ärzte zusätzlich ein Schmerzpflaster (Duragesic 100yg) verordnet haben. Seitdem merkt man kaum noch etwas von der Krankheit. Sicher wenn ein Schub kommt oder da ist. Ihr Hausarzt hat empfohlen, da sie und auch ich, unter Schlafstörungen leidet, mal CPD-Öl 10% zu verwenden und es klappt gut. Ich habe wieder Appetit und schlafe gut.
Hat von Euch jemand Erfahrungen mit Kurkuma und CP-Öl?
Es würde mich freuen, wenn sich wer meldet und entschuldige mich für die Länge, mir fehlt die Erfahrung.
Ich bedanke mich fürs Lesen, wünsche eine gute Nacht und eine angenehme Woche