Tinchen90
Mitglied
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich wirklich ewig nicht hier war, wollte ich mich mal zurückmelden.
Nachdem ich ja bereits seit 1996 an CP erkrankt bin und es lange immer auf und ab ging mit den Schmerzen, geht es irgendwie seit rund 2 Jahren nur noch bergab.
Seit Ewigkeiten habe ich schon Probleme mit sehr druckempfindlicher Haut (könnte u.a. beim Haare bürsten, Beine rasieren, etc. die Wände hoch gehen), naja und die Muskelschmerzen habe ich halt einfach auf Verspannungen geschoben.
Im letzten Jahr war ich dann mal wieder beim Rheumadoc (muss gestehen, dass ich mich gerne um die Termine drücke - frei nach dem Motto "wir werfen noch ne Tilidin drauf, dann wirds schon gehen) und nachdem ich mich arg zusammenreißen musste der netten Dame nicht ins Gesicht zu springen, als sie mir auf den Fibro-Punkten rumgedrückt hat, "gratulierte" sie mir dann zur neuen Diagnose - Fibromyalgie. Na spitze...
Es ging mir dann auch noch ein paar Monate relativ "gut", sprich, ich konnte zumindest weiter arbeiten gehen, aber seit ca. 3 Monaten quäle ich mich buchstäblich durch den Tag.
Ich bin so dermaßen ausgelaugt, dass ich am liebsten einfach nur in Embryostellung im Bett liege.
Im letzten Monat war ich dann mal wieder in der Klinik meines Vertrauens Sendenhorst, was mir auch recht gut getan hat.
Allerdings wurde mir da auch nicht sonderlich viel Mut zugesprochen.
Sinngemäß: "Fibro ist unheilbar, Medikamente gibt es auch nicht wirklich und die Schübe werden im Laufe der Krankheit nur mehr statt weniger".
Wumms - wie ne Faust in der Magengrube war das in etwa... :-(
Jetzt bin ich die dritte Woche wieder zuhause und bin wieder genauso am Ende wie vor meinem Klinikaufenthalt. Gehe auch wieder arbeiten, aber zähle immer die Stunden, wann ich endlich ins Bett kann.
Medikamentös bin ich derzeit folgendermaßen eingestellt:
20mg Leflunomid
25mg Amitriptylin
90mg Etoricoxib
2x 100mg Tilidin
bei Bedarf Tizanidin
Ich hab das Gefühl, die Medis bringen absolut nix...
Jetzt stehe ich wieder vor der Frage, Arbeiten gehen oder nicht..
Habe ja bereits umgeschult, weil ich in meinem erlernten Beruf nicht mehr arbeiten konnte, das fällt also raus..
Um die Rente kämpfen? Mit 27? Irgendwie sehe ich das nicht, mir fällt ja schon nach einer Woche zuhause die Decke auf den Kopf..
Aber wenn der Doc recht hat und es wirklich nur noch bergab geht?
Sicher alles Fragen, die sich einige von euch auch schon gestellt haben...
Vielleicht könnt ihr mit ein paar Erfahrungsberichte geben, wie sich bei euch die Krankheit im Lauf der Jahre entwickelt hat. Ggf. auch in Verbindung mit der CP..
Eventuell kann ich ja noch etwas Hoffnung schöpfen..momentan sitze ich wirklich in nem ziemlich tiefen Loch und die Unterstützung zuhause hält sich auch in Grenzen..
Zitat: "Wenn du das alles (Haushalt, Einkauf, Arbeit...) machst, kann es dir ja noch nicht so schlecht gehen.." :-(
Nur, dass es ja aufgrund fehlender Heinzelmännchen irgendwer machen muss, wird leider übersehen.
So, nun hab ich genug gejammert..
Erzählt, wie es euch mit der Diagnose geht, interessant wäre für mich auch, was ihr an Medis nehmt und was ihr z.B. an physikalischen Therapien macht.
Lieben Dank fürs Lesen und viele Grüße,
Tina
nachdem ich wirklich ewig nicht hier war, wollte ich mich mal zurückmelden.
Nachdem ich ja bereits seit 1996 an CP erkrankt bin und es lange immer auf und ab ging mit den Schmerzen, geht es irgendwie seit rund 2 Jahren nur noch bergab.
Seit Ewigkeiten habe ich schon Probleme mit sehr druckempfindlicher Haut (könnte u.a. beim Haare bürsten, Beine rasieren, etc. die Wände hoch gehen), naja und die Muskelschmerzen habe ich halt einfach auf Verspannungen geschoben.
Im letzten Jahr war ich dann mal wieder beim Rheumadoc (muss gestehen, dass ich mich gerne um die Termine drücke - frei nach dem Motto "wir werfen noch ne Tilidin drauf, dann wirds schon gehen) und nachdem ich mich arg zusammenreißen musste der netten Dame nicht ins Gesicht zu springen, als sie mir auf den Fibro-Punkten rumgedrückt hat, "gratulierte" sie mir dann zur neuen Diagnose - Fibromyalgie. Na spitze...
Es ging mir dann auch noch ein paar Monate relativ "gut", sprich, ich konnte zumindest weiter arbeiten gehen, aber seit ca. 3 Monaten quäle ich mich buchstäblich durch den Tag.
Ich bin so dermaßen ausgelaugt, dass ich am liebsten einfach nur in Embryostellung im Bett liege.
Im letzten Monat war ich dann mal wieder in der Klinik meines Vertrauens Sendenhorst, was mir auch recht gut getan hat.
Allerdings wurde mir da auch nicht sonderlich viel Mut zugesprochen.
Sinngemäß: "Fibro ist unheilbar, Medikamente gibt es auch nicht wirklich und die Schübe werden im Laufe der Krankheit nur mehr statt weniger".
Wumms - wie ne Faust in der Magengrube war das in etwa... :-(
Jetzt bin ich die dritte Woche wieder zuhause und bin wieder genauso am Ende wie vor meinem Klinikaufenthalt. Gehe auch wieder arbeiten, aber zähle immer die Stunden, wann ich endlich ins Bett kann.
Medikamentös bin ich derzeit folgendermaßen eingestellt:
20mg Leflunomid
25mg Amitriptylin
90mg Etoricoxib
2x 100mg Tilidin
bei Bedarf Tizanidin
Ich hab das Gefühl, die Medis bringen absolut nix...
Jetzt stehe ich wieder vor der Frage, Arbeiten gehen oder nicht..
Habe ja bereits umgeschult, weil ich in meinem erlernten Beruf nicht mehr arbeiten konnte, das fällt also raus..
Um die Rente kämpfen? Mit 27? Irgendwie sehe ich das nicht, mir fällt ja schon nach einer Woche zuhause die Decke auf den Kopf..
Aber wenn der Doc recht hat und es wirklich nur noch bergab geht?
Sicher alles Fragen, die sich einige von euch auch schon gestellt haben...
Vielleicht könnt ihr mit ein paar Erfahrungsberichte geben, wie sich bei euch die Krankheit im Lauf der Jahre entwickelt hat. Ggf. auch in Verbindung mit der CP..
Eventuell kann ich ja noch etwas Hoffnung schöpfen..momentan sitze ich wirklich in nem ziemlich tiefen Loch und die Unterstützung zuhause hält sich auch in Grenzen..
Zitat: "Wenn du das alles (Haushalt, Einkauf, Arbeit...) machst, kann es dir ja noch nicht so schlecht gehen.." :-(
Nur, dass es ja aufgrund fehlender Heinzelmännchen irgendwer machen muss, wird leider übersehen.
So, nun hab ich genug gejammert..
Erzählt, wie es euch mit der Diagnose geht, interessant wäre für mich auch, was ihr an Medis nehmt und was ihr z.B. an physikalischen Therapien macht.
Lieben Dank fürs Lesen und viele Grüße,
Tina