anurju
anurju
Huhu Meisterköche,
zurück aus Spanien - noch nichts zu berichten, da nach Magen-Darm-Infekt noch nicht warm gekocht wird...
@ Moehrle - ich habe mal Dr. Langer (ja Gründer des Forums) gefragt, was er vom Faktor Ernährung hält. Er sagte in seiner perfekten Art zu erklären:
"Stellen Sie sich ein Auto vor, bei dem das Getriebe kaputt ist - Sie lackieren ein bisschen neue Farbe drüber und meinen, es fährt wieder..." So ungefähr ist die Wirkung des Faktors Ernährung auf eine rheumatische Erkrankung - das Outfit wird verbessert - aber an der Systemerkrankung tut man damit so gut wie nichts.
In der Klinik in Sendenhorst meinte man, eine Arachidonsäurearme Ernährung wäre gut, dazu viel Vitamin C und E - aber dafür benötige man meist keine Ernährungsumstellung, sondern höchstens eine Anpassung der Gewohnheiten. Die habenen einen sehr guten Ernährungsratgeber auf ihrer Homepage: hier zum runterladen: http://www.st-josef-stift.de/pdf/diaetratgeber.pdf. Seither vermeide ich einige Nahrungsmittel (v.a. Schwein und Wurst) - aber ab und zu gönne ich sie mir und merke keine wesentliche Wirkung - allerdings habe ich ja auch doppelte Immunsuppression (was bei dem Magen-Darm-Infekt im Spanien-Urlaub nicht so lustig war...).
Ich denke, deine absolut ausgewogene und vielfältige Ernährung könnte nicht besser für jegliche Art der Erkrankung sein...
Darf ich ganz vorsichtig fragen, ob du bei dieser Dame das Gefühl hast, dass sie viel mit ihren Patienten verdient und daher eine gewisse Abhängigkeit fördert... Also in dem Sinne, wenn ich die erst mal die gesamte Ernährung umstellen lasse, dauert das einige Wochen, in denen die Leute immer wieder meinen Rat brauchen...?
Ich bin einmal auf eine Ärztin reingefallen, die mit Schmerztherapie warb, mich monatelang völlig falsch behandelt hat (ohne einmal zu diagnostizieren, was ich wirklich habe) und dabei massenhaft Geld (von meiner Kasse) verdient hat ohne irgendeinen Erfolg zu verdienen. Ich war in der Zeit aber derartig geplagt, dass ich das nicht in Frage gestellt habe...
Willst du nicht doch zu der Rheumatologin gehen, von der du mal erzählt hattest - es gäbe ja auch Basistherapeutika, die sich gut mit deinen Wünschen vereinbaren ließen - MTX ist ja nur eins von ganz vielen. Oder doch mal in Deutschland Rat holen (z.B. in Berlin-Buch durchchecken lassen...)?
Ups - das war jetzt ein Roman - sorry, bitte nicht falsch verstehen - musste einfach raus - mache mir etwas Sorgen um dich...
@ all - sobald es bei uns nicht mehr nur noch Schonkost gibt, melde ich mich - liebe Grüße von
anurju
zurück aus Spanien - noch nichts zu berichten, da nach Magen-Darm-Infekt noch nicht warm gekocht wird...
@ Moehrle - ich habe mal Dr. Langer (ja Gründer des Forums) gefragt, was er vom Faktor Ernährung hält. Er sagte in seiner perfekten Art zu erklären:
"Stellen Sie sich ein Auto vor, bei dem das Getriebe kaputt ist - Sie lackieren ein bisschen neue Farbe drüber und meinen, es fährt wieder..." So ungefähr ist die Wirkung des Faktors Ernährung auf eine rheumatische Erkrankung - das Outfit wird verbessert - aber an der Systemerkrankung tut man damit so gut wie nichts.
In der Klinik in Sendenhorst meinte man, eine Arachidonsäurearme Ernährung wäre gut, dazu viel Vitamin C und E - aber dafür benötige man meist keine Ernährungsumstellung, sondern höchstens eine Anpassung der Gewohnheiten. Die habenen einen sehr guten Ernährungsratgeber auf ihrer Homepage: hier zum runterladen: http://www.st-josef-stift.de/pdf/diaetratgeber.pdf. Seither vermeide ich einige Nahrungsmittel (v.a. Schwein und Wurst) - aber ab und zu gönne ich sie mir und merke keine wesentliche Wirkung - allerdings habe ich ja auch doppelte Immunsuppression (was bei dem Magen-Darm-Infekt im Spanien-Urlaub nicht so lustig war...).
Ich denke, deine absolut ausgewogene und vielfältige Ernährung könnte nicht besser für jegliche Art der Erkrankung sein...
Darf ich ganz vorsichtig fragen, ob du bei dieser Dame das Gefühl hast, dass sie viel mit ihren Patienten verdient und daher eine gewisse Abhängigkeit fördert... Also in dem Sinne, wenn ich die erst mal die gesamte Ernährung umstellen lasse, dauert das einige Wochen, in denen die Leute immer wieder meinen Rat brauchen...?
Ich bin einmal auf eine Ärztin reingefallen, die mit Schmerztherapie warb, mich monatelang völlig falsch behandelt hat (ohne einmal zu diagnostizieren, was ich wirklich habe) und dabei massenhaft Geld (von meiner Kasse) verdient hat ohne irgendeinen Erfolg zu verdienen. Ich war in der Zeit aber derartig geplagt, dass ich das nicht in Frage gestellt habe...
Willst du nicht doch zu der Rheumatologin gehen, von der du mal erzählt hattest - es gäbe ja auch Basistherapeutika, die sich gut mit deinen Wünschen vereinbaren ließen - MTX ist ja nur eins von ganz vielen. Oder doch mal in Deutschland Rat holen (z.B. in Berlin-Buch durchchecken lassen...)?
Ups - das war jetzt ein Roman - sorry, bitte nicht falsch verstehen - musste einfach raus - mache mir etwas Sorgen um dich...
@ all - sobald es bei uns nicht mehr nur noch Schonkost gibt, melde ich mich - liebe Grüße von
anurju


