@allina ... meine Resignation und Hoffnungslosigkeit liegt gerade darin, dass ich das Gefühl habe, niemand kann mir in diesem Problem helfen (außer ich selbst) - auch keine Klinik oder Ernährungsberatung oder so!?
Das klingt für Außenstehende seltsam - und das wird auch nicht wirklich ernst genommen. So nach dem Motto "Nun machen Sie doch mal dies und das und hören Sie auf uns! Und sagen Sie nicht schon im Vorfeld, dass Ihnen das nicht hilft …. !"
Im Grunde stimmt das ja auch - man muss sich erst mal drauf einlassen usw. Und man kann nicht vorher sagen, dass irgendwas nicht klappt oder nicht hilft.
Aber in meinem Fall ist das einfach anders - und das versteht irgendwie niemand.
Ich mache seit 40 Jahren Diäten - und haben wirklich alles mögliche durch. Natürlich weiß ich, was ich essen sollte und was nicht - was viele Kalorien/Fett/Khs hat usw. Das muss mir niemand erzählen (schon mal gar nicht ein junger, schlanker Arzt oder eine junge, schlanke Ernährungsberaterin). Ich weiß, woher mein Übergewicht kommt - nicht nur von zu viel Essen, sondern vor allem von den vielen Fallstricken des Lebens, die mir immer in die Quere kamen und auf die ich mit zu viel Essen reagierte (kein binge-eating oder so - aber immer die Kalorien zu viel, die mich langsam zunehmen ließen). Ich habe zig Kilos abgenommen, darauf könnte man schon einen neuen Menschen zusammenbauen (mal 30, mal 20, mal 18, mal 12 kg …) - ich habe bewiesen, dass ich "weiß, wie es geht" - ich habe bewiesen, dass ich konsequent sein kann … und diszipliniert … und dass ich genug Wissen habe, wie ich abnehmen kann … ! Aber ich habe anschließend immer wieder zugenommen - ich konnte das Gewicht nie halten, weil immer wieder irgendein Mist kam, der mich so gestresst hat, dass ich nicht so streng aufs Essen achten konnte. Und dieser FRUST - dieses Wissen, dass nach jeder Abnahme wieder ein Zunahme kommt - die blockiert mich jetzt schon im Ansatz.
Sorry fürs mimimi … aber das musste gerade mal sein!
Danke fürs Lesen!
