Vielleicht kannst du beim nächsten Termin jemanden mitnehmen. Dann wirds Gespräch vielleicht ganz anders verlaufen.
Ich hab beim ersten Termin meinen Mann mitgenommen. Beim nächsten war meine Tochter dabei.
Erstens hören 2 Leute mehr, als ich alleine. Und außerdem gibt einem die Begleitung Sicherheit.
Ursprünglich wars aber so gedacht, dass meine beiden wichtigsten Menschen mit eingebunden werden. Aber der Nebeneffekt war gut.
Inzwischen hab ich mit meiner Rheumatologin ein gutes Verhältnis. Sie weiß, dass ich sie unterbreche, sobald eine Frage auftaucht, denn bis sie fertig ist, hab ich die Frage ja wieder vergessen

Wir sind uns einig, dass ich schnell spreche und immer sofort auf den Punkt komme, aufgeschriebene Fragen - die sie in Kopie vor sich liegen hat - abhandle und Notizen machen.... und so kommen wir ganz schnell durch den Termin und bleiben in der Zeit. Kurz vor Ende tippt sie auf die Armbanduhr, und dann gibts nochmal nen Endspurt, oder sogar mal paar aufmunternde Worte.
Es ist jedenfalls ein ganz großes Manko, dass die Beratungszeit so kurz bemessen ist und man in Zeitnot gerät. Ich glaube, das ist auch der Grund für die knappe Art der Ärzte, die den Termin ruckzuck durchziehen müssen, um ihre "17,20 €" in 20 Minuten (keine Ahnung, was sie wirklich kriegen) zu verdienen. Deshalb kann er garnicht wirklich auf die Patienten eingehen und man fühlt sich abgefertigt.