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dann bitte die rheuma klinik um korrektur
@Aida2 , bei dir steht eine Kollagenose fest, es geht in Richtung Sjögren oder Lupus, kann auch ein Overlap Syndrom sein, nicht immer kann das genau differenziert werden. Aber die Therapien- Basismedikamente bei allen Kollagenosen sind doch die gleichen. Ich hab eine Mischkollagenose, dabei können mehrere Kollagenosearten mit im "Spiel" sein, behandelt wird es wie alle anderen Kollagenosen. Du hast eine Kollagenose und die wird behandelt und das ist doch gut.@general Musste erstmal googeln, was Skleritis und Uveitis ist.....
Wäre die Behandlung unterschiedlich?
Ich frage das mal, weil ich mir bei meiner Kollagenose auch nicht sicher bin. Ich habe ja hohe ANA und ENA-Werte (ss-B). In der Auswertung des Labors steht: weist auf Sjögren , SLE usw. hin.
Empfohlen wurde eine speziellere Abklärung . Aufgrund meiner Symptome wurde dann auf das Sjögren-Syndrom getippt. Abgeklärt wurde das aber nie durch einen Schirmer-Test oder Lippenbiopsie oder weitergehende Blutanalysen.
Mir wurde gesagt, das sei egal, weil sowieso erstmal MTX und Cortison ausprobiert werden, also praktisch : Wurst wie das Kind heißt.
Ich merke aber zunehmend, dass die Sonne mir nicht mehr gut tut, dass ich oft rote Wangen habe...
Meine Hausärztin meint, Diagnostik ist abgeschlossen....
Wenn ich es nochmal zu tun hätte, würde ich mich auf die ambulante Versorgung nicht mehr einlassen und direkt in eine Rheumaklinik gehen. Ich denke, dort wird viel mehr getan und dann kann man auch sicher sein.
Liebe Grüße
@general , es scheint doch aber eine Diagnose zu geben, denn ich kann mir nicht vorstellen das dir dein Rheumatologe solche Medikamente/Therapie ganz ohne Diagnose verschreiben könnte. Der Neurologe meint es wäre was anderes ? Nun ja da ist doch die Frage jetzt, wer hat nun die richtige Diagnose, könnte ja auch sein das die Diagnose vom Neurologen unrichtig ist oder umgekehrt.Zumindest bekommst du eine Behandlung, die dir hilft und anschlägt, ist ja zumindest auch schon was wert, obwohl ich natürlich verstehe das du lieber Klarheit möchtest. Das ist aber leider manchmal nicht immer möglich oder erst viel später möglich. Wichtig ist doch aber das du therapiert wirst und dir das hilft.
Die Skleritis gehoert nicht zu den Uveitiden (Uvea und umgebende Strukturen betreffend) sondern zu den Skleritiden (Sklera und Episklera betreffend). Beide liegen ums Auge, die Auslöser sind sogar oft gleich. Aber es sind voellig unterschiedliche Entitäten.
Die Skleritis gehört zu den Uveitiden.
Und das die Medikation auf eine Diagnose abgerechnet wird da dafuer zugelassen (Uveitis), welche ich gar nicht habe (Skleritis) erhoeht mein Vertrauen in die Behandlung nicht sonderlich.
Wobei die Behandlung ja durchaus wirksam ist.
Es gab eine Nomenklaturüberarbeitung. Die Grenzen sind schwimmend, je nach Komplexität kann eine Skleritis durchaus manifester Bestandteil einer Uveitis sein.
Hallo general,
das ist aber doch nicht nur doof.
Auch bei mir wird ein Medikament auf Basis einer Diagnose verordnet, die sich nie bewahrheitet hat. Zumindest führt das dazu, dass ich an einem Zipfelchen über eine Umformulierung eine Kostenübernahme habe, welche mir bei korrekter Diagnoseangabe nicht erteilt werden und noch ein Quäntchen mehr am Portemonaie knabbern würde.
Lieber die richtige Therapie auf die falsche Diagnose als gar keine Therapie oder eine falsche.
Das ist der Grund warum wir Rheumis so bescheiden sind.