teamplayer
Bekanntes Mitglied
Mara, ich wuchs über einer chemischen Reinigung auf und war schon immer krank. Mit fünf musste ich in die MHH, weil alle Nebenhöhlen permanent vereitert waren. Mir tat schon immer alles weh und ein Leben ohne Krankheit kenne ich nicht. Hier und da hatte ich für einige Wochen bis Monate Pause. Eine Grunderkrankung in dem Sinne gab es nicht, weil schon immer was war. Wenn 1963 Dein Jahrgang ist, sind wir beinahe gleich alt.
Neben der Schulmedizin habe ich sehr viel probiert. Auch, mich Medikamenten zu verweigern und statt dessen Herrn Dahlke zu folgen habe ich probiert. Aber das führte nur zur seelischen Selbstzerfleischung. Psychotherapie, Osteopathie, Cranio Sacrale Therapie, Manuelle Therapie, Körpertherapie und bestimmt noch was, schätze ich bis heute ebenso wie Medikamente. Aber die Wahl, erst etwas anderes zu probieren, hatte ich bisher fast nie.
Die RA kippte 2011 und wurde sehr aggressiv, zeitgleich entgleiste der Hashimoto, damals hatte ich eine Wahl und habe in letzter Sekunde die Kurve gekriegt. Die erste Wochen habe ich versucht, diesem Geschehen gemeinsam mit einer sehr guten Internistin »sanft« zu begegnen, naturheilkundlich und homöopathisch. Das ist komplett gescheitert und hatte das Gegenteil von sanft zur Folge: Einen sehr hohen Schmerzmittelbedarf.
Mein Körper hat dieses Leise, Sanfte einfach übertönt mit einer Wucht an sehr deutlichen und belastenden Symptomen. Eine Erkrankung spricht eine Sprache und in meiner Welt muss ich in der selben Sprache antworten, sonst klappt es nicht mit der Wirkung.
Noch ein Gedanke zu »Nebenwirkungen«: Manchmal wird durch ein Medikament ein Symptom in so was wie eine Nebenwirkung »umgewandelt«, habe ich zumindest den Eindruck.
Edit: Rechtschreibung korrigiert
Neben der Schulmedizin habe ich sehr viel probiert. Auch, mich Medikamenten zu verweigern und statt dessen Herrn Dahlke zu folgen habe ich probiert. Aber das führte nur zur seelischen Selbstzerfleischung. Psychotherapie, Osteopathie, Cranio Sacrale Therapie, Manuelle Therapie, Körpertherapie und bestimmt noch was, schätze ich bis heute ebenso wie Medikamente. Aber die Wahl, erst etwas anderes zu probieren, hatte ich bisher fast nie.
Die RA kippte 2011 und wurde sehr aggressiv, zeitgleich entgleiste der Hashimoto, damals hatte ich eine Wahl und habe in letzter Sekunde die Kurve gekriegt. Die erste Wochen habe ich versucht, diesem Geschehen gemeinsam mit einer sehr guten Internistin »sanft« zu begegnen, naturheilkundlich und homöopathisch. Das ist komplett gescheitert und hatte das Gegenteil von sanft zur Folge: Einen sehr hohen Schmerzmittelbedarf.
Mein Körper hat dieses Leise, Sanfte einfach übertönt mit einer Wucht an sehr deutlichen und belastenden Symptomen. Eine Erkrankung spricht eine Sprache und in meiner Welt muss ich in der selben Sprache antworten, sonst klappt es nicht mit der Wirkung.
Noch ein Gedanke zu »Nebenwirkungen«: Manchmal wird durch ein Medikament ein Symptom in so was wie eine Nebenwirkung »umgewandelt«, habe ich zumindest den Eindruck.
Edit: Rechtschreibung korrigiert
Zuletzt bearbeitet: