Der ganz eigene Weg (MB)

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde, Komplementär- u. Alternativmedizin" wurde erstellt von Lebensmalerin, 20. Januar 2019.

  1. Lebensmalerin

    Lebensmalerin Mitglied

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    Zunächst einmal... ich bin 25 Jahre alt und habe mit hoher Wahrscheinlichkeit Morbus Bechterew, mein Termin beim Rheumatologen steht aber noch aus. Ich bin sportlich sehr aktiv und ein kreativer Mensch :)
    Ich möchte hier ein bisschen meinen Weg mit alternativen Methoden beschreiben, die entweder neben einer medikamentösen Behandlung laufen oder diese ganz ersetzen (worauf ich hoffe).
    Was für mich funktionieren wird und was nicht, wird sich dann zeigen.

    Ich bin kein Fan der Schulmedizin und meide Ärzte deshalb auch so gut es geht. Im Grunde gehe ich nur zum Arzt, wenn es nicht anders geht und dann auch nur, um die Diagnose zu bekommen.

    Ich war nach meiner Diagnose vom Orthopäden erst einmal total verunsichert und habe darüber mit meiner Therapeutin gesprochen (ich bin seit 4 Jahren in Therapie wegen Anorexie und Depressionen, die sich als Bewältigungsstrategien verschiedener traumatischer Erfahrungen und ähnlichem entwickelten. Jedenfalls kennt meine Therapeutin mich mittlerweile sehr gut, hat ähnliche Einstellungen wie ich und ist teilweise auch in den gleichen Kreisen unterwegs (was auch schon dazu führte, dass man sich privat sieht). Zum Beispiel habe ich nach meinem Aufenthalt in einer Klinik für Psychosomatik mit Yoga und auch mit Meditation angefangen um meinen Körper besser annehmen und spüren zu können. Ich habe ab diesem Zeitpunkt angefangen den Fokus darauf zu legen, meinen Körper, meinen Geist und vor allem meine Seele zu pflegen, was nicht immer einfach ist.

    Mit ihr zusammen habe ich nun Möglichkeiten gesammelt, die ich ausprobieren möchte um meine Schmerzen zu minimieren. Im Moment nehme ich jeden Tag Etoricoxib 90mg, davon möchte ich wieder weg.

    Ich bin mit meiner Überzeugung, dass die psychische Gesundheit große Auswirkungen auf die physische Gesundheit hat auch nicht alleine, weshalb es bei den Methoden auch darum geht mir selbst etwas Gutes zu tun. (das soll nicht bedeuten, dass die Beschwerden psychisch sind, nur dass körperliche Leiden durch psychischen Stress verstärkt werden). Ich hatte auch ein tolles Gespräch mit einem MB Betroffenen, der sich über viele Jahre beobachtet hat und festgestellt hat, dass er in stressigen Zeiten sofort einen neuen Schub bekam. Und in Zeiten, in denen es ihm gut geht, weil er auf sich achtet, sogst wie keine Beschwerden hat.

    Meine persönlichen Möglichkeiten, die ich in den nächsten Wochen ausprobieren möchte:

    - Yogaeinzelstunden bei einer Yogalehrerin, die effektive Übungen zu individuellen Krankheitsbildern zusammenstellt und einen Plan für Zuhause mitgibt.
    Ich mache selbst seit Jahren Yoga und habe festgestellt, dass sich manche kleinere Blockaden und auch Verspannungen gut dadurch lösen lassen. Diese Yogalehrerin wurde mir dafür empfohlen und hat auch schon Einigen geholfen.

    - Cranio-Sakral-Therapie kombiniert mit anderen Verfahren der Osteopathie und Energiearbeit. In vielen Kulturen ist man schon seit Jahrhunderten davon überzeugt, dass Krankheiten den Energiefluss im Körper stören oder durch einen gestörten Energiefluss entstehen. Ich kenne die Heilpraktikerin schon länger und vertraue ihr voll und ganz. Ob mir die Behandlung auch beim MB was bringt, wird sich zeigen.

    - Ich möchte auch wieder Termine bei einer Naturheilpraktikerin machen, die mich seit meiner Kindheit kennt und mir als Einzige bei meiner schlimmen Migräne helfen konnte. Sie konnte mir auch nach meinem Wirbelbruch (mit 16Jahren) helfen, wo Schulmedizin und Physiotherapie völlig versagte.

    - Ich möchte gerne versuchen, meine jetzigen Schmerzmittel durch homöopathische Mittel zu ersetzen und habe dazu schon einige Artikel gelesen.

    - Ich ernähre mich seit 2 Jahren vegan und bin absolut glücklich damit. Was auch gut bei MB sein soll, was mir der Bekannte, auch Betroffene, berichtete. Er ernährt sich seit seiner Diagnose auch vegan, da tierische Eiweise die Entzünden fördern können.
    Zudem trinke ich viel Ingwertee und versuche Kurkuma in meine Ernährung zu integrieren, da beides entzündungshemmende Eigenschaften hat und bei Grippalen Infekten und auch Blasenentzünden meine persönlichen Wunderwaffen sind.

    Daneben möchte ich versuchen mehr für mein Wohlbefinden zu tun, zum Beispiel einmal in der Woche in die Therme gehen und auch in die Sauna, da mich das immer sehr entspannt.



    Ich weiß, dass ich hier jetzt von Einigen Kontra bekommen werde, aber ich hoffe mal, dass es den ein oder anderen vielleicht auch interessiert. Ich würde mich freuen, wenn es Leute aus der Community gibt, die mir von ihren Erfahrungen berichten können. Ich bin auch offen für weitere Ideen und Anregungen.

    Böse Kommentare von Leuten, die damit nichts anfangen können möchte ich bitte nicht erhalten. Ich bin sehr tolerant und habe die Einstellung, dass es viele Wege und Möglichkeiten gibt und dass es keinen falschen Weg gibt, nur weil es nicht bei Allen funktioniert. Ich respektiere auch andere Meinungen und denke, jeder soll seinen Weg so wählen, wie es für ihn am Besten ist.
    Ich hoffe auf die gleiche Toleranz zu treffen.

    LG, Lebensmalerin
     
  2. luke

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  3. Ranunkel

    Ranunkel Aktives Mitglied

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    Hi Lebensmalerin,
    ich selbst habe eine andere rheumatische Erkrankung, habe Deinen Bericht aber trotzdem mit Interesse gelesen. Danke, dass Du die Erfahrungen Deines Bekannten geteilt hast, denn auch ich habe schon oft gehört, dass man Stress vermeiden soll. Man vergisst es nur immer wieder, so sind Bestätigungen aus der Praxis immer gut.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass die vegane Kost gut bei Rheuma ist, und Du hast Dich sicherlich gut informiert, um Mangelzustände zu vermeiden.

    Beim starken Verzehr von Ingwer schlage ich vor, Dich gut zu beobachten. Da Ingwer das Immunsystem stärkt, heizt er bei einigen Patienten die durch das eigene Immunsystem entstandenen Entzündungen an.

    Deinen Wunsch, auf Schmerzmittel möglichst zu verzichten, kann ich sofort nachvollziehen; bei der Einnahme von homöopathischen und/oder Mitteln der Naturheilkunde solltest Du aber auch darauf achten, dass sie nicht das Immunsystem stärken; insbesondere rate ich von Echinacea ab.

    LG
    Ranunkel
     
  4. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Nochmal kurz eine Frage zum Anfeuern, weil ich das vom Ingwer gerade lese. Vielleicht weiß jemand, wo ich das nachlesen kann, denn mir wurde es anders vermittelt.

    Mir wurde von meiner Rheumatologin gesagt, dass man zwar das Immunsystem allgemein stärken kann, aber diese zerstörerischen Kräfte - also dass sich das Immunsystem gegen eigenes Gewebe richtet - könne man damit nicht anfeuern. Das sei anders gesteuert. Es richtet sich ja auch bei unterschiedlichen Erkrankungen gegen unterschiedliche Stoffe.

    Die Entzündungen dagegen kann man mit falscher Ernährung anfeuern, also durch Arachidonsäure z.B.
     
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  5. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Chrissi, so kenne ich das auch.
    Es gibt allerdings jede Menge Substanzen, mit denen man das (ohnehin Amok laufende) Immunsystem noch weiter anfeuern kann. Das ist auch bei bestimmten Krebserkrankungen total kontraproduktiv.
    Beispiele: Echinacin, Mistel, Eigenblut etc.
     
  6. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Danke.
    ok, das mit Eigenblut, Echinacin und Akonitum war klar, Mistel wusste ich nicht.
     
  7. ManuSkript

    ManuSkript Registrierter Benutzer

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    Hallo Lebensmalerin

    Ja, es gibt viele Wege betreffend dem Umgang von chron. Erkrankungen bzw. mit Leiderfahrungen.
    Dir gleich mal an dieser Stelle, jedenfalls die besten Wünsche für Dein Vorhaben sowie ein erträgliches Befinden.

    Weil Du meintest, es würde Dich freuen, wenn es Leute aus der Community gibt,
    die Dir von ihren Erfahrungen berichten können, versuche ich nun in Kurzform,
    ein "Bild" von meinem Lebensweg mit Erkrankungen zu "malen".

    Meiner Erfahrung nach, trägt besonders die mentale (geistige) Kraft einen wesentlichen Teil dazu bei,
    WIE man körperliches Leid ertragen kann.
    So geschah es, dass ich einige Male vom medizinischen Personal gefragt wurde,
    wie es sein kann, bei dieser (meiner) Anamnese, eine solch' positive Ausstrahlung zu haben?
    Selbst bin ich froh, wenn die chron. Erkrankungen mir nicht in's Gesicht geschrieben stehen ...!
    Wieso auch? Denn ich bin nicht verbittert darüber, sondern lernte bereits in sehr jungen Jahren,
    mit chron. Erkrankungen umzugehen. Freilich half mir dabei auch die Schulmedizin - Gott sei Dank!
    Ein Ereignis prägte besonders mein Leben: Aufgrund einer erlebten Nahtod-Erfahrung in meiner Kindheit,
    war ich mir sicher, dass es mehr gibt, als das Leben hier auf Erden und so wurde mir später - im Laufe des Lebens klar,
    dass das Wesen des Menschen eben aus Geist-Seele-Körper besteht.
    Zur näheren Orientierung und geistlichen Schau diesbezüglich, diente mir die Lehre von Jesus Christus,
    wie sie im Neuen Testament für jeden nachlesbar ist, denn diese wirkt auf mich besonders zuverlässig,
    betreffend Antworten auf Lebensfragen im Hier und Jetzt sowie für danach.
    Mich darauf einzulassen, bewirkte eine Gesinnungsänderung mit fruchtbringenden Auswirkungen im Alltagsleben,
    denn das "Wort Gottes" ist mir zur Kraftquelle geworden!
    Immer wieder entdecke ich im "Buch der Bücher" Impulse, für einen tieferen Sinn
    und schätze auch sehr, wieviele praktische Anwendungen betreffend dem Alltagsleben, darin zu entdecken sind.
    (soweit zu dem)

    Natürlich versuchte ich später, als junge Erwachsene auch Erfahrungen mit Naturheilkunde zu sammeln
    und war auch diesbezüglich bei einem Spezialist in Behandlung.
    Doch leider waren die Mittelchen nicht ausreichend bzw. brachten diese auch nach längerer Zeit nicht die erhoffte Wirkung.

    Mittlerweile sind in so manchen Bereichen die Behandlungsmöglichkeiten,
    durch die seit Kindheit bestehenden "Immunerkrankungen",
    etwas schwierig geworden, für die Fachärzte.

    Da ich mich in meiner Freizeit gerne mit Gedichten und Sinnsprüchen beschäftigte,
    las ich eines Tages eine Aussage von dem Neurologen und Psychologen Dr. Viktor E. Frankl, welche mir "aus der Seele" sprach.
    Da Herr Dr. Frankl, der Gründer der Logo-Therapie und Existenzanalyse ist, wurde ich neugierig
    und besorgte mir einige Fachbücher und fand in seiner Lehre, ein sinnzentriertes, lösungsorientiertes Motivationskonzept.
    Es enthält u.a. Anregungen: zum Ausschöpfen geistiger Ressourcen, zum Verwirklichen von Werten
    sowie zur Umsetzung von Gestaltungsmöglichkeiten unterschiedlicher Situationen und stärkt das (Selbst-)Bewusstsein!
    Eine wirklich hilfreiche, bereichernde, impulsgebende Lehre und Anregung für verschiedene Lebenssituationen.
    Ebenso die Fachbücher seiner Meisterschülerin, Frau Prof. Dr. Lukas Elisabeth.
    (kann ich wirklich nur empfehlen)

    Tja, es ist schon ziemlich herausfordernd mit Einschränkungen im Leben klar zu kommen!
    Doch wenn man mit wachem Blick, die Augen für Gestaltungsmöglichkeiten offen hält,
    kann man versuchen, die einen oder anderen Möglichkeiten,
    sinnvoll zu verwirklichen um eine Linderung bzw. Erträglichkeit der Situation erwirken zu können.

    MfG.
     
    #7 20. Januar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 23. Januar 2019
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  8. kruemel

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    Hallo Lebensmalerin,
    Deine Gedanken und Deinen beginnenden Weg finde ich sehr gut. Ob man dadurch ganz auf Medikamente verzichten kann ist sicher fraglich, aber ein Versuch ist es wert. Ich gehe mittlerweile auch immer mehr Alternativen nach, die ich aber bisher nur ergänzend mache. Mehr dazu gerne mal per pn.
    Ernährung kann sicher viel bewirken bzw zu beeinflussen. Vor allem wie Luke es schrieb. Grundsätzlich gibt es aber nicht den einen Weg, so wie du selbst schreibst. Das wichtigste ist vermutlich auf sich selbst hören, achtsam mit sich zu sein und seiner Intuition zu folgen. Ich wünsche Dir gute neue Erfahrungen auf deinem Weg.
    VLG kruemel
     
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  9. Ranunkel

    Ranunkel Aktives Mitglied

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    Hi Chrissi 50,
    hier wurde zwar schon alles gesagt, da ich aber den Ingwer ins Spiel gebracht habe, möchte ich schnell noch anfügen, dass ich diese Info vom Austausch mit anderen Betroffenen habe, einige verzichten aus den o.g. Gründen, andere finden ihn hilfreich. Vielleicht macht hier die Dosis den Effekt.

    Ansonsten kenne ich es auch so, wie hier schon geschrieben wurde, dass die Stärkung des Immunsystems
    durch Obst und Gemüse, frische Luft... auch für uns gut ist. Hier scheint das Immunsystem im Ganzen gestärkt zu werden, während durch die speziellen das Immunsystem stärkenden Mittel wohl gerade die unsere Entzündungen hervorrufenden Zellen gefördert werden, soweit zu meiner laienhaften Erklärung.
    LG
    Ranunkel
     
    #9 20. Januar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2019
  10. Banditensocke

    Banditensocke Mitglied

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    Hi,

    auch ich gehe schon sehr lange alternative Wege. Ich konnte meine schlimme Migräne darüber ausheilen und über ein Jahrzehnt schubfrei mit einem MC leben, der zwischen 20 und 30 so richtig Gas gegeben hat.

    Ich kann Dich daher nur darin bestärken, DEINE Lösungen zu suchen und zu finden.

    Was das Immunsystem und beispielsweise Ingwer angeht - es kommt auf die Herangehensweise an und auf die individuelle Befindlichkeit. In der Naturheilkunde, im Ayurveda oder auch der TCM ist der Blickwinkel ein anderer. Man versucht nicht, das Immunsystem schachmatt zu setzen, sondern in der TCM beispielsweise führt man es an den Punkt zurück, an dem die Immunstörung ihren Anfang nahm und gibt dann korrigierende Impulse. Dabei muss immer beachtet werden, was das Individuum braucht & verträgt. Ernährung spielt immer eine zentrale Rolle.

    Was das "kontra" kassieren angeht: Jeder muss seinen Weg finden und gehen. Für den einen sind das Medikamente, die den Organismus komplett schachmatt setzen, für den anderen alternative Wege. Es muss sich für DICH richtig anfühlen, nur dann hat es auch Aussicht auf Erfolg.
     
  11. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Auch wenn ich jedem seinen individuellen Weg lassen kann - verantwortlich ist ja letztlich jeder selbst - muss ich diesem Satz dann doch leise widersprechen......weil "Erfolg" nicht beliebig ist. Nach dem "Fühlen" geht es bei ernsthaften Erkrankungen allenfalls als Co-Faktor.
     
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  12. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Banditensocke!
    Da bin ich der Meinung, daß die Toleranz schon für alle Wege gelten sollte und nicht nur für deinen, also auch für diejenigen, die sich für eine Therapie mit Basismedikamenten entschieden haben, deshalb ist obiger Satz überflüssig.

    @Lebensmalerin
    Im allgemeinen kann und will ich dazu nur sagen, ich hatte jahrelang Gelenkschmerzen und Sehnenentzündungen, sowie erhebliche Rückenschmerzen, bekam eine orthop. Diagnose, die aber nicht die anderen Gelenkschmerzen erklärte. In diesen Jahre habe ich viele alternative Therapien durchgeführt, leider mit wenig bis gar keinem Erfolg, bis ich dann die Rheumadiagnose erhielt.

    Leider haben sich in den Jahren erhebliche Gelenkschäden eingestellt, die sich jetzt nicht mehr rückgängig machen lassen, es können nur neue Schäden verhindert werden. Des weiteren habe ich auch Gefäßschäden, im Moment sind die am Herz bekannt, die auf die jahrelangen Entzündungen zurückzuführen sind, das sind alles Schäden, die jetzt da sind!
    Das gebe ich zu bedenken und bin dann auch schon wieder weg!
    Alles Gute und viel Erfolg für deinen Weg
     
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  13. Lebensmalerin

    Lebensmalerin Mitglied

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    Zunächst einmal... ich hätte nicht mit sp vielen Antworten gerechnet! Vielen Dank dafür.
    @luke ich habe die Seite vorhin mal etwas überflogen, finde das Ganze sehr interessant und will es mir nochmals in aller Ruhe anschauen und mich damit auseinander setzen. Danke für den Tipp :)

    @Ranunkel
    Ja, ich hab mich gut informiert und fühle mich sehr viel wohler damit. Ich bin regelmäßig beim Arzt um meine Blutwerte checken zu lassen, da ich Probleme mit Eisenmangel habe. Das kommt zwar nicht von der Ernährung, aber gleichzeitig kann man gegebenfalls auch andere Mängel aufdecken.

    Das ist schon einmal gut zu wissen, doch ich habe auch nicht vor, auf eigene Faust irgendwelche Mittel zu nehmen. Ich werde einen Termin bei einem Homöopathen machen, der dann eine Behandlungsbasis vorschlägt. Dennoch finde ich es sehr gut, das für mich selbst zu wissen. Danke :)
    Mein Bekannter meinte auch, dass die kalte Jahreszeit ihm nicht gut bekommt, da seine Grundstimmung einfach schlechter ist und sich seine Schmerzen dadurch steigern. Deshalb geht er jeden Winter in den Urlaub, irgendwo hin, wo es warm ist. Auch wenn er nur zwei Wochen oder drei geht, funktioniert es dadurch im Winter für ihn besser, da die Vorfreude auf den Urlaub die kalten Tage davor erträglicher macht.

    @ManuSkript Vielen Dank für deine Antwort. Mich interessieren die Erfahrungen von anderen Betroffenen sehr, auch wenn sie nicht so positiv sind, wie bei dir. Schade, dass die Naturheilkunde bei dir nicht den gewünschten Erfolg hatte. Ich denke aber, so wie du schreibst, dass du deinen Weg gefunden hast und damit auch einigermaßen gut zurecht kommst.

    @kruemel Ich sehe das sehr ähnlich und muss dir absolut zustimmen! Ich werde dir auch noch persönlich schreiben, wenn ich etwas mehr Zeit habe :) danke!

    @Banditensocke Vielen Dank für deine Antwort! Es ist schön Zustimmung und Ermutigung für so eine Entscheidung zu bekommen. Und es freut mich zu hören, dass es auch noch Andere gibt, denen alternative Wege bereits geholfen haben.

    @josie16 Das tut mir Leid zu hören... Aber kann es auch sein, dass die alternativen Therapien mehr gebracht hätten, wenn du die Diagnose davor gehabt hättest? Denn ohne Diagnose wird einfach oft nicht das Richtige behandelt. So ist es in der Schulmedizin doch leider auch. Ich wurde ewig lang nur immer zum Physiotherapeut geschoben, wenn ich beim Arzt war wegen meiner Schmerzen. Mit Diagnose sieht es wieder anders aus. Und ich denke, dass die Diagnose auch bei der Behandlung mit alternativen Methoden wichtig ist, um einen richtigen Ansatzpunkt zu haben.
     
  14. Lebensmalerin

    Lebensmalerin Mitglied

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    Ich bedanke mich natürlich auch noch für die vielen lieben Wünsche! Und wünsche Euch allen auch einen guten Weg, der für Euch funktioniert. Alles Gute und liebe Grüße, Lebensmalerin :1luvu:
     
  15. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Lebensmalerin!
    Gerade in der Homöopathie, die Du ja auch für dich gewählt hast, geht es nach Symptomen und nicht nach der Diagnose und in der Naturheilkunde ist es sehr ähnlich
     
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  16. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Das kann ich nur dick unterstreichen und seine Bücher empfehlen. Hab mich grad heute noch mit jemandem darüber unterhalten.
    Er ist trotz US-Visum mit seinen Eltern ins KZ gegangen (Buchtipp: Trotzdem Ja zum Leben sagen -ist quasi das Lebensmotto geworden, dem Leiden, aus welchem Grunde, welcher Ursache auch immer, einen Sinn zu geben). Aus Selbsttranszendenz und paradoxer Intention ergeben sich praktische Übungen.
     
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  17. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Ob es sich allein mit "richtig anfühlen" lösen läßt, um Aussicht auf Erfolg zu haben, bezweifle ich. Für mich wäre es wichtiger, mich mit ALLEN Möglichkeiten auseinanderzusetzen und entsprechend der sich ergebenden Notwendigkeiten zur Behandlung zu entscheiden. M.a.W.: wo Schulmedizin hingehört, da gehört sie hin. Wo Naturheilkunde hingehört, auch da gehört sie hin und nichts anderes.
    Bei all dem, ob Schulmedizin oder Naturheilkunde/Homöopathie, ist bei beiden das Wichtigste, einen guten Behandler zu haben, um nicht ins Leere zu gehen.
     
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  18. Banditensocke

    Banditensocke Mitglied

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    Mir scheint, Du hast Dich bislang noch nicht ausführlicher mit PNI, PNE Biopsychologie und Neurowissenschaften befasst - aber es ist, wie Du schreibst: jeder, wie es ihm entspricht. Tatsächlich kann man durchaus die Arbeitshypothese aufstellen, dass in diesem Kontext das, was man für sich als "wahr" definiert, determinierend sein kann.
     
  19. ManuSkript

    ManuSkript Registrierter Benutzer

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    Hallo O-häsin ... ja genau ... :)
    Es freut mich zu lesen, dass Dir auch die Lehre Frankls vertraut ist.

    Mit so einigen Umsetzungsmöglichkeiten seiner Lehre,
    hatte ich bereits praktische Erfahrungen, ohne diese bereits gekannt zu haben.
    Wie staunte ich, als ich mich erst vor 5 Jahren näher mit Frankl's Logotherapie und Existenzanalyse,
    d.h. mit dieser Theorie und seinen pranktischen Auswirkungen, beschäftigte.

    In das Buch "Trotzdem Ja zum Leben" habe ich mich noch nicht vertieft, steht aber griffbereit im Schrank.
    "Ärztliche Seelsorge" und so manche andere habe ich bereits gelesen.
    Jedenfalls bin ich froh, diese hilfreiche, sinnzentriete Lehre kennengelernt zu haben,
    denn für Umsetzungsmöglichkeiten gibt's weiterhin ein breites Übungsfeld.

    Diese Aussage von ihm, welche als Abschluss in Deinem Schreibfeld steht, gefällt mir auch gut :)

    MfG.
     
    #19 20. Januar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 23. Januar 2019
  20. ManuSkript

    ManuSkript Registrierter Benutzer

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    DankemitBlumen.png @ Lebensmalerin :)
     
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