Guten Morgen allerseits
Hilfsmittel gegen den Hunger
Möhrenstifte oder Gurkentaler
Salatteller parat haben oder
150 g Magerquark mit 1/2 Banane ohne Zucker und Süßstoff
1 Puffreis mit etwas Quark u 1 TL Diät-Marmelade langsam genießen
Mate-Tee
Morgens vernünftig zum Frühstück was essen 
Süßstoffe können u. a. auch Hungergefühle auslösen,
auch Koffein kann das auslösen
Hilfe verspricht: Das Hungergefühl überlisten
Der Hunger beginnt im Kopf. Der Gedanke an eine Lieblingsspeise lässt das Wasser im Munde zusammenfließen und bei manchem Hungergefühle entstehen. Dieser Regulationsmechanismus führt dazu, das selbst jemand, der eigentlich satt ist, noch Hunger bekommt. Das steht mit dem Füllungsgrad des Magens und mit Zuständen des Magen-Darm-Traktes in Zusammenhang. Zusätzlich wirken noch zahlreiche äußere Reize - das sprichwörtliche Auge isst tatsächlich mit.
Bei verlockenden Nahrungsmitteln bekommt man schon durch den Geruch Appetit. Bei anderen verführt uns der gute Geschmack, mehr zu essen als wirklich notwendig.
Dies alles sind Signale, die über eine bestimmte Region im Gehirn, dem Hypothalamus, gesteuert werden. Diese Hirnregion ist entscheidend an der Entstehung von Hunger- und Sättigungsgefühlen beteiligt. In der Ernährungsforschung versuchen Wissenschaftler deshalb herauszufinden, ob Hirnmechanismen willkürlich beeinflussbar sind, um Übergewicht entgegenzusteuern.
Im Sommer 2002 gelang es, einen körpereigenen Botenstoff zu ermitteln, der bisher unbekannt war. Er informiert das Hirn darüber, dass der Mensch satt ist. Dieser Botenstoff ist eine Art Transportmittel, das die "Ich-bin-satt"-Meldung an das Hirn weiterleitet.
Er wird im Dünn- und Dickdarm produziert. Wenn er ausgeschüttet wird, gelangt er über die Blutbahn an bestimmte Hirnzentren und unterdrückt dort die Systeme, die das Hungergefühl auslösen.
Jetzt gibt es erste Überlegungen, diesen Botenstoff auch gezielt zur Gewichtsreduktion zu nutzen. Könnte man ihn künstlich herstellen, dann kann er vielleicht als Pille falsche Hungergefühle unterdrücken.
Doch diese Forschungsansätze müssen erst weiter untersucht werden. Bis dahin und generell lassen sich Hirninformationen auch ganz praktisch austricksen.
Wenn man mit Genuss isst, dann isst man langsamer und das Sättigungsgefühl stellt sich schneller ein. Beim schnellen Hinunterschlingen kommen die Sättigungsgefühle oft erst dann, wenn man schon zu viel gegessen hat.
Faustregel: Das Sättigungsgefühl wird ca. 20 Minuten nach Beginn des Essens ans Gehirn gemeldet. In dieser Zeit schlingen Schnellesser wahrlich viel in sich hinein.
(Quelle)
Liebe Grüße
Colana