12.Juli 2006 ARD TV 22.45h Todkrank und abgeschrieben

Hallo Gisi,

Du solltest den Text dringend überarbeiten, bevor Du ihn in Berlin auch nur an die Klotüre nagelst ...

Du hast Forderungen unter der Überschrift Vorteile, das ganze Layout ist unschlüssig (mal Forderungen fett, mal Überschriften; bitte nicht fett und Großbuchstaben auf einmal - entweder, oder!)

Teilweise sind Sätze völlig aus dem Zusammenhang gerissen oder stehen als Leichen aus der Entstehungsgeschichte sinn- und Zweckfrei im Text (Beispiel:
- Das die MDK - Doktoren an regelmäßigen Weiterbildungen teilnehmen müssen, diese nachweisen und die Teilnahme überprüft werden.
-Forderung! Mehr Transparenz der Patientenkartei per Gesetz erwirken!
)

Versuche, ein konsequentes, aber dezentes Erscheinungsbild in den Text zu bekommen. Nutze Einrückungen für die Vorteile, um diese klar von den Forderungen abzugrenzen, geh aber mit Fettdruck und Großbuchstaben sparsam um - wer B*ld lesen will, der kauft sie sich.

Also, in diesem Sinne an die Arbeit ...

Gruß Robert
 
Ausgedruck und fertig bin gleich weg ....

Frau
Ulla Schmidt
Bundesministerin für Gesundheit


August 2006


Sehr geehrte Frau Ministerin Schmidt,


im Zuge der von Ihnen und der Bundesregierung geplanten Gesundheitsreform machen wir als Rheuma-Kranke durch eine Unterschriftenaktion auf unsere Probleme aufmerksam.

Die optimale medizinische Versorgung von uns chronisch Kranken muss weiter gewährleistet bleiben. Durch eine Gesundheitsreform, wie sie die Bundesregierung plant und bald beschließen will, wird Gesundheit von der persönlichen Finanzierbarkeit des Einzelnen abhängig sein. Das bedeutet, dass sich in Zukunft nur noch Begüterte und Privilegierte teure Medizin leisten können. Somit sind die Überlebenschancen der Bürger mit kleinen und mittleren Einkommen viel geringer, als die der Gutverdiener. Auch schwere Erkrankungen, unerkannt durch mangelhafte oder fehlende Untersuchungen, werden die weniger verdienenden Menschen schneller und häufiger ereilen.

Da die Bundesregierung immer wieder betont, dass wir in einem Sozialstaat leben, sollte auch dementsprechend gehandelt werden. Ein Sozialstaat ist für alle Kranke da und sollte nicht vom Inhalt der persönlichen Geldbörse abhängig sein.

Lassen Sie es nicht zu, dass ein chronisch kranker Mensch beim Arzt um teure Medizin betteln muss, damit dieser Kranke ein Leben in Würde und schmerzarm leben darf. Helfen Sie mit, dass die in unserem Grundgesetz verankerte Würde des Menschen unantastbar bleibt, und jeder Mensch - besonders ein chronisch Kranker - ein würdevolles Leben führen darf!

Daher fordern wir von Ihnen:
- ein Mitspracherecht aller Patienten bzw. aller Versicherten zur neuen Gesundheitsreform,
- eine ausreichende Vorsorge im Rahmen des gesetzlichen Gebührenkataloges aufzunehmen, um (Folge-)Erkrankungen zu vermeiden.

Thema Vorsorge:

Grunduntersuchungen und medizinische Aufklärung sollte für alle im gesetzlichen Gebührenkatalog aufgenommen werden. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, je nach Notwendigkeit alle drei Monate, jedoch mindestens alle drei Jahre. Auch der gesunde Patient erhält ein Checkheft, in dem entsprechende Blut-, Urin- und Stuhluntersuchungen und Beratungstermine eingetragen werden. Der Patient sollte zu seinem Wohl beitragen und den Empfehlungen aus den Beratungsenterminen folgen, wie beispielsweise Vitamin- oder Mineralienmangel ausgleichen, Bewegungstherapien in Anspruch nehmen, Maßnahmen evtl. ins Checkheft übertragen etc.



Beispiel: Der Befund des Blutbildes ergibt einen hohen Cholesterinspiegel und Eisenmangel. Die Diagnose wird dem Patienten durch den Arzt mitgeteilt, mit gleichzeitiger Aufklärung, wie die Ernährung umzustellen ist bzw. mit welchem Eisenpräparat aus der Apotheke der Mangel ausgeglichen werden kann. Zusätzlich wird eine Bewegungstherapie empfohlen. Drei Monate später erfolgt ein Kontrolltermin. Ist der Patient nicht in der Lage gewesen, bessere Werte zu erzielen, sollte überprüft und entschieden werden, ob weitere Untersuchungen nötig werden (weil evtl. organische Probleme ursächlich sind) oder ob der Patient nicht mitgearbeitet hat. Hat er nicht mitgeholfen seine Gesunderhaltung positiv zu beeinflussen, sollte dies vermerkt werden und dann auch - bei eindeutig daraus resultierenden Folgeerkrankungen - kein Versicherungsschutz mehr bestehen.

Vorteil:
- der Patient hilft eigenverantwortlich und aktiv mit seine Gesundheit zu erhalten und
- teure Behandlungsmaßnahmen werden verzögert oder sind sogar unnötig.
- Eine automatisch regelmäßige Medikamentenverordnung für chronisch Kranke, die eine besondere Medizin benötigen, und diese ohne besonderen Antrag bei den Krankenkassen erhalten (Freigabe von Medikamenten).

Medikamentenfreigabe

Medikamente, die nicht im gesetzlichen Gebührenkatalog aufgeführt sind, haben für Ausnahmepatienten und Notfälle eine große Bedeutung: Sie sind lebensrettend!

Heute kann der Arzt nur nach seinem noch vorhandenen Budget verschreiben. Ist dies ausgeschöpft, wird dem (oft noch jungen Patienten) die lebensnotwendige Medizin verwehrt. Dem Opfer Patient bleibt dann nur ein verkürztes Leben mit Schmerz und Leid! Dies vereinbart sich nicht mit der im Grundgesetz geschriebenen Recht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist! Darf nur der in Würde und ohne Schmerzen leben, der sich die teuren Medikamente leisten kann? Wird so das Grundgesetz missachtet?

Wie würden Sie sich fühlen, Frau Ministerin, wenn Ihnen ein lebensnotwendiges, schmerzlinderndes Präparat verweigert würde?

Sind Sie nicht in der Lage den tausenden Rheuma-Kranken zu helfen, die sich mühsam zum Arztbesuch schleppen, um ein linderndes Präparat zu bekommen? Die dann - aufgrund falscher Gesundheitspolitik - keine Medizin bekommen! Oft hat der Arzt nicht einmal die Zeit für tröstende Worte ...
Frau Ministerin, Sie sind in der Lage - und in der Pflicht - dieser Gesundheitsmisere Einhalt zu gebieten. Sie haben die Macht, jedem Rheuma-Kranken ein Leben in Würde und ohne Schmerzen zu ermöglichen. Und Sie haben die Macht, durch die Freigabe der gesperrten Medikamente aus der roten Liste einen Menschen heilen zu lassen. Damit dieser Mensch nach seiner Genesung, als wieder eingegliederter Beitragszahler mit seiner neu gewonnenen Arbeitskraft Ihre Gesundheitspolitik stärken kann!

Medikamente oder Behandlungen die nicht im gesetzlichen Gebührenkatalog aufgeführt sind, aber lebensrettend oder lebenserhaltend dringend benötigt werden, sollten für Ausnahmefälle/Notpatienten freigegeben und von der Krankenkasse übernommen werden (nicht so wie bei Stefanie Rasche in der ARD-Sendung „Todkrank und abgeschrieben“, die bis heute keine Hilfe erhält).


Vorteile:
- Dieser Patient verstirbt nicht qualvoll in jungen Jahren, er könnte gesunden oder am Leben erhalten und sogar wieder ins Arbeitsleben integriert werden, und dann auch in die Krankenkasse Beiträge einzahlen.

Wir fordern:
- die Überprüfung des MDK und die Eingliederung in eine andere Organisation, damit dieser nicht mehr nur den von den Krankenkassen üblichen Katalog übernimmt,
- dass die MDK-Doktoren an regelmäßigen Weiterbildungen teilnehmen müssen, diese nachweisen und die Teilnahme auch überprüft wird,
- mehr Transparenz der Patientenkartei per Gesetz.

Alle erbrachten ärztlichen Leistungen und Diagnosen - ein Ausdruck aus der Patientenkartei - müssen dem Patienten automatisch (also nicht nur auf ausdrückliche Nachfrage!) ausgehändigt werden. Zusätzlich bekommt der mündige Patient eine Kopie der Befunde aller durchgeführten Untersuchungen (Labor, Röntgen usw.) sowie die
ärztliche Abrechnung. Die Kosten für die Kopien sind vom Patienten selbst zu tragen, sollten allerdings per Gesetz im reellen Kostenrahmen verankert sein.

Diese Abrechnung reicht der Patient der Krankenkasse ein, diese überweist das erforderliche Geld an die Praxis. Bei Einreichung der Rechnung bezahlt der Patient gleichzeitig die Krankenkassengebühr direkt bei der Versicherung. Diese händigt den Beleg für die gezahlte Praxisgebühr für dieses Quartal aus. Sicher nur ein Beispiel, wie man es besser machen könnte.

Die Vorteile:
- Ärzte werden nicht mehr dazu missbraucht, die Praxisgebühr für die Krankenkassen einzufordern. Der dadurch eingesparte Verwaltungsaufwand kommt dem Patienten in umfangreicheren Beratungsgesprächen zu Gute.
- Der Patient ist in der Lage, seine Behandlung zu verfolgen, ärztliche und Krankenkassen-Leistungen zu überprüfen und bei Fehlern entsprechend zu handeln. Fehlerhafte Abrechnungen durch Ärzte werden vermieden.
- Der Untersuchungs- Diagnose- und Behandlungsplan nachvollziehbar und der Patient motivierter.
- Patienten müssen nicht zum Ausgangsarzt, um eine Überweisung zu holen. Der Patient spart Zeit und Fahrkosten, die Krankenkasse Kosten für die zusätzliche Abrechnung des überweisenden Arztes.
- Die Krankenkasse entscheidet individuell, wann und wer von der Praxisgebühr befreit ist. Zu unrecht eingenommene Beträge durch Ärzte können nicht mehr vorkommen.
- Eine Einmischung des vorbehandeln anderen Arztes
der in die Folgebehandlung entfällt (durch z.B. gestellte Fehldiagnosen). Der Patient entscheidet mit behandelnden Arzt - je nach Erkrankungsfall - ob der Vorbehandle benötigt wird.

Die Übersichtlichkeit hat Vorteile für alle Beteiligten!

Frau Ministerin Ulla Schmidt, wir sind sicher, dass Sie sich unsere Anliegen zu Herzen nehmen und Ihre Möglichkeiten nutzen werden, chronisch kranke Bürger nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen und ihnen die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen. Dafür bedanken wir uns schon jetzt!


Anlage:
Unterschriften

Ps ich änder nichts mehr so bleibt es jetzt......
 
Hallo gisipb und alle anderen Interessierten,

ich möchte nur kurz meine Meinung zu der ganzen Aktion beitragen.

Erstmal möchte ich doch erwähnen, dass ich gisipb's Engagement sehr gut finde und sie teilweise wirklich gute Ideen hat.

Jedoch möchte ich doch nochmal folgende Punkte zum Andecken geben und wer mag, darf mich gerne verbessern, ich habe nicht alle 9 Seiten dieses ellenlangen Beitrags gelesen:

Als Erstes möchte ich auch noch einmal sagen, dass der Brief unheimlich viele Rechtschreib-, sowie grammatikalische Fehler enthält. Sowas macht sich nie gut und in der Politik wohl schon garnicht. Wäre er mal durch Word o.ä. gelaufen, hätten diese Fehler mit sehr, sehr wenig Aufwand gefunden und verbessert werden können.

In jedem 3. Absatz findet man den Satzteil "besonders ein chronisch Kranker". Das klingt so, als ob anders erkrankte Menschen kein Recht auf z.B. ein würdevolles Leben haben. Das Bekämpfen von Schmerzen und Tod sollte für alle Menschen gelten und nicht ständig für Bevorzugte hervorgehoben werden.

Ein Mitspracherecht aller Patrieten bzw. aller Versicherten zur neuen Gesundheitsreform forderst du. Ich kann leider nicht nachvollziehen, wie du dir das vorstellst. Soll die Gesundheitsministerin jeden Tag eine Sprechstunde für Versicherte halten und somit kostbare Zeit für ihre eigentliche Arbeit verlieren? Oder soll vielleicht jeder einen Brief zu Frau Schmidt schicken? Ich sehe darin wenig Sinn und es führt wohl kaum zu Erfolg.

Eine Fragabe von Medikamenten ohne Antrag bei der Krankenkasse finde ich fragwürdig. Es stimmt, dass die Krankenkassen einen Antrag ggf. ablehnen würden, jedoch würde dieser Entschluss auch zu Missbrauch führen und das Budget würde auf Grund von Überkauf an teuren Medikamenten weit überschritten und zu jede Menge Stellenabbau etc. führen.

Ein weiterer Punkt ist die Freigabe der gesperrten Medikamente aus der roten Liste. Meinst du damit verbotene Medikamente mit starken Nebenwirkungen oder evtl. Drogen zur Schmerzbetäubung. In diesem Fall wäre es ja wohl kaum sinnvoll, diese freizugeben.

Alle Diagnosen, Leistungen und Untersuchungsergebnisse sollen dem Patienten schriftlich mitgegeben werden. Der Patient muss diese mitnehmen und soll dafür Geld bezahlen. Das wäre ja vollkommen unsinnig. Eine weitere Geldbelastung für Patienten, weil sie Kopien mitnehmen müssen, die sie vielleicht garnicht verstehen oder gebrauchen können.

Der Patient soll weitergehend alle Leistungen im Voraus an die Praxis bezahlen. Jetzt bevorzugst du selber Menschen mit dem dickeren Geld, denn sollen Menschen mit wenig Geld etwa Kredite aufnehmen oder sehr hohe Überziehungszinsen zahlen, um die Rechnung im Voraus begleichen zu können?

Durch die Kopien aller Ergebnisse und Leistungen soll der Patient bei Fehlern entsprechend handeln können. Doch nicht jeder Patient hat Medizin studiert und weis genau was alle möglichen Werte bedeuten. Desweiteren nimmst du den Menschen noch mehr Vertrauen zu den Ärzten.



Ich finde den Brief zwar eine tolle Initative, jedoch hat er einige - in meiner Sicht - größeren Macken, die eine Realisierung und Einhaltung sehr in Frage stellen.

Viele Grüße und gute Nacht
André
 
Hallo Andre`,
genauso wie du das geschrieben hast meint ich es auch.Ich bin nicht chronisch krank,möchte aber auch optimal behandelt werden.Und lieber hol ich mir einen Überweisungsschein,als bei allen Ärzten die Abrechnungen einzusammeln,wenn die diese fertiggestellt haben.Und dann lauf oder fahr ich zur KK und laufe und laufe.Und ob wir diese Abrechnungen verstehen?Wohl kaum,denkt nur mal an die "Doktorschrift":eek: und von den Fachbegriffen ganz zu schweigen!!
Ich möchte nicht wissen,was die Leute denken,die diesen Brief unterschrieben haben.
Es stimmt,Engegemant ist gefragt...........aber richtig.
Gute Nacht wünscht Sylke
 
ich wiederhole mich ungern,
aber ,
es ist gut wenn jemand etwas tut....
aber es sollte sehr durchdacht sein..
schonmal aufgerufen wurde seine eigne unterschrift zu setzen..
schade finde ich, wenn man gisi auf was anschreibt..nie eine antwort bekommt..
ich denke, wenn man hier im forum mit emotionen schreibt ist es ja noch okay...aber wenn es in die öffentlichkeit geht, sollte man doch eher sehr sachlich und fundiert schreiben.
ja ich weiss ich wiederhole mich.
mittlerweile finde ich, sind die ständigen langen briefe, nicht nur anstrengend..
aber auch da wiederhole ich mich..
leider kommt von gisi nix...schade
gisi überliest du das hier??
casandra1

l
 
ich hoffe, dass gisi das chreiben nicht abgibt.
der inhalt des briefes könnte in einigen punkten leicht gegen chronisch kranke als argument verwendet werden. solch ein schreiben mit presse, tv udgl. - so hat sie es wohl vor - im august (saure gurkenzeit für medien - alles ist in urlaub) könnte ein "schuss nach hinten " darstellen.

das thema ist viel zu komplex, um von einem laien abgehandelt zu werden.

ich glaube, bise wollte hier anfangs der steffi helfen - kam aber mit ihren anregungen nicht durch. schade!

gisi, vielleicht beschränkst du dich mehr auf das forum, das du eingerichtet hast; zumal du eine engl. ausgabe vorbereiten willst.

gisi mir fiel in deinem forum auf, dass du von einigen anmerkungen hier bei ro-l ganze sätze übernommen hast in deinen dortigen vielfältigen ausführungen. bitte markiere sie künftig als zitat, andernfalls entstehen stilbrüche. du wirst dadurch unverständlich.
das mal nur um rande.

gisi, bitte bleibe in Paderborn - fahre nicht nach Berlin.
du willst steffi helfen - das ist okay.
doch ich glaube kaum, dass du ihr mit dieser aktion tatsächlich helfen kannst.

bitte nehme diese antwort nicht persönlich. doch die angelegenheit ist zu wichtig für uns alle.

schweigen kann zustimmung signalisieren - muss aber nicht!!
 
genau das ist der punkt

hi @all,

jetzt kommt meine meinung dazu.

ich finde gisis einsatz für die sache wirklich sehr gut!!!
sie hätte jedoch dringend fachliche hilfe benötigt.
warum sie auf angebote oder verbesserungsvorschläge nicht oder kaum reagierte kann ich auch nicht nachvollziehen.

wenn dieses schreiben in berlin abgegeben wird, dann gute nacht...
das ganze ist viel zu überstürzt abgehandelt worden.
es wurde anscheinend kein spezi angeheuert, der solch ein komplexes schreiben für die volksvertreter in berlin auch nur annährend verständlich verfasst hätte.
das finde ich sehr schade. dieses schreiben wird vermutlich nicht einmal nur annährend in ullas nähe kommen. und eben weil kein fachmann am schreiben dran war ist das dann auch der grund warum wir nicht ernst genommen werden.
es schreiben einfach zuviele leute teils sehr merkwürdige und irreführende briefe nach berlin mit forderungen und anliegen, die dort keiner nachvollziehen kann.

nochmal:
wir hätten jemanden dafür gebraucht, der deren sprache spricht.
mit so ein durcheinander an forderungen etc. kommen wir in dieser sache nicht weiter.

have a nice weekend

gruß
laface
 
Also ich verstehe eure Kritik nicht ganz - Gisis Brief ist kein Werbebrief! Er steht für die Ausdrucksweise und die Rechtschreibkenntnisse eines durchschnittlichen deutschen Bürgers. Fertig. Und sie war lange Jahre in England und seitdem ist ihr Deutsch ein wenig eingerostet - und?!

Ich frag mich echt, woran manche sich hier aufhängen ... das ist doch gar nicht wichtig!

Wichtig ist, dass Gisi für andere eintritt und in welchem Umfang sie das tut, ist schon erstaunlich!
Seien wir doch froh drum, statt rumzumeckern ...

Schööönen Tag!
Rosarot
 
Rosarot schrieb:
Also ich verstehe eure Kritik nicht ganz - Gisis Brief ist kein Werbebrief! Er steht für die Ausdrucksweise und die Rechtschreibkenntnisse eines durchschnittlichen deutschen Bürgers. Fertig. Und sie war lange Jahre in England und seitdem ist ihr Deutsch ein wenig eingerostet - und?!

Ich frag mich echt, woran manche sich hier aufhängen ... das ist doch gar nicht wichtig!

Wichtig ist, dass Gisi für andere eintritt und in welchem Umfang sie das tut, ist schon erstaunlich!
Seien wir doch froh drum, statt rumzumeckern ...

Schööönen Tag!
Rosarot



leider ist "gut gemeint" nicht immer gut.

bei privater korrespondenz okay
doch
bei schreiben mit unterschriften von vielen anderen betroffenen? denn die angesprochenen leser müssen den sinn und zweck verstehen.

im übrigen ist die gesundheitspolitik ein äusserst schwieriges unterfangen. ohne kenntnis und hintergrundwissen, know-how, sollte niemand sich auf dieses glatteis begeben.

engagement für steffi ist lobenswert. dann aber auch aufdecken der fakten. "glaub es oder lass es bleiben, ich lüge nicht, das war so etc. " ist als argument bei fachleuten, die vielleicht helfen wollten und auch könnten, viel zu wenig.
gruss
 
hi rosarot,

einige andere und ich haben gisi sogar gelobt :)
die kritik bezieht sich auf die umsetzung.
das "wie" ist hier das etnscheidene.
wie setze ich das ganze um.
wie kann ich die "nasen" in berlin dazu bewegen auf das anliegen aufmerksam zu werden.
das ist wie mit einer bewerbung.
wir wollen etwas von denen.
man muss aus dem massen der briefe und anliegen hervorstechen, sonst hat man schon verloren. so und nicht anders ist es nunmal. ob ich das gut finde oder nicht ist eine andere frage.

und nur mal so am rande:
meine unterschrift ist ja auch dabei!!!

herzlichen gruß
laface
 
politisieren - muß mich noch mal melden

Hallo,

also ich persönlich habe mehrmals sehr impulsive und direkte Briefe verfaßt, die nun wirklich auch keiner besonderen Form entsprachen.
Ich habe mir den Frust von der Leber geschrieben und per Brief und mail an Frau Ulla Schmidt und auch Frau Dagmar Freitag geschickt.

Ich habe auf jeden dieser Ergüsse persönlich Antwort bekommen und auch Reaktion.

Es hatte nicht den gewünschten Erfolg!

Wie gesagt, ich war sehr deutlich.
Ich bin nicht der Typ, der seine Wut in *rosa Wölkchen* packt. Und beide haben sehr impulsiv und offen geantwortet, nicht politisch korrekt , sondern als Mensch.

Ich weiß heute, daß das falsch war und habe auch später nach einer Denkpause das ganze noch einmal besonnen gestartet und beide waren auch bereit ihren Beitrag zuzusteuern.
Es ging damals um Unruhen in einer Selbsthilfegruppe, also wirklich nicht ihr Job.

Ich habe eine ganz eigene Meinung zu Frau Schmidt und den Folgen ihrer Amtszeit, aber es sollte doch wirklich allen klar sein , daß Änderungen fällig waren. Niemand der diese durchsetzen muß ist beliebt. Sie hat einen schweren Stand.
Und wenn wir etwas erreichen wollen müssen wir, so schwer es fällt, es auf eine freundliche Art und in Kooperation ( nicht im Duckmäusertum) versuchen.

Denn auf Angriffe reagiert sie wie fast jeder andere auch, im Rückzug.

Wenn ich mich richtig erinnere war/ist Gisi längst in Berlin.

Also warten wir es ab, es wird auf dieses Schreiben, in dieser Form, keine Reaktion geben. Gisi war Änderungsvorschlägen gegenüber nicht zugänglich, also abwarten.

Grüße
Kira
 
laface schrieb:
wir hätten jemanden dafür gebraucht, der deren sprache spricht.
mit so ein durcheinander an forderungen etc. kommen wir in dieser sache nicht weiter.

Mehr als versuchen geht nicht ... Da führt zuviel der Dynamik manchmal leider zur Beratungsresistenz ...

Gruß Robert
 
uff, @Kira 73, da bin ich geplättet...
dir hat frau schmidt sogar persönlich geantwortet?

ich habe immer nur aus rostock von ihrem service team einen sehr höflichen brief bekommen. auch haben mich die dortigen damen mal angerufen.
leider wusste niemand eine antwort auf die sachlich gestellten fragen. es wurden ganze passagen aus gesetzen, verordnungen zitiert. das war alles. zur sache selber ist nie eine stellungnahme erfolgt. dafür allerdings immer der hinweis: fragen sie ihren arzt, apotheker, krankenkasse.
ich war freundlich und höflich, die damen aus rostock ebenfalls. ich war sehr hartnäckig. am ende taten sie mir leid, weil sie in der sache selbst nie antworten konnten.
gruss
 
liebe gisipb,

unbestritten, dein engagement ehrt dich!
und dies will ich auch anerkennen!

bitte entschuldige, aber ich frage mich, ob du dich wirklich vorab
informiert hast über die gesundheitsreform.

es tut mir leid, ich kann deinem mit viel mühe erstellten brief
so einfach nicht zustimmen. ich will gar nicht in die einzelheiten gehen,
das wäre zuviel, aber einen punkt muss ich ganz einfach anführen.
liebe gisipb, du sprichst vom sozialstaat, und wie kannst du mit deinem
hintergrund diese forderung stellen........

zitat
Hat er nicht mitgeholfen seine Gesunderhaltung positiv zu beeinflussen, sollte dies vermerkt werden und dann auch - bei eindeutig daraus resultierenden Folgeerkrankungen - kein Versicherungsschutz mehr bestehen. zitatende

du meinst also, weil ein patient bei einer eisentherapie aus der apotheke
und bei einer bewegungstherapie geschlampt hat, soll ihm der versicherungsschutz entzogen werden?
dann müsste er jedem raucher entzogen werden.

........weisst du, was du da forderst?



marie
 
Zuletzt bearbeitet:
@ marie,
hoffen wir, dass der brief in den müll wandert!!!! ansonsten.... gisi hätte uns damit einen bärendienst erwiesen.
der brief soll ja tausende unterschriften haben.
gruss
 
hi calla & all,

irgendwie ist mir nicht ganz klar, ob dieser brief im namen der unterschreiber abgegeben wird, oder - auch - im namen von ro?

und sehe ich das richtig, dass dieser brief von ..?..unterschrieben wurde,
und anschliessend bzw parallel dazu immer weiter verändert?
das würde bedeuten, dass quasi eine "blanko-unterschrift" geleistet wurde.

lg marie
 
Zuletzt bearbeitet:
Antwort der unserer Angestellten ( Politiker)

Hallo Calla,

vielleicht war genau das
ich war freundlich und höflich, die damen aus rostock ebenfalls
der Grund, warum ich Antwort bekommen habe.
Ich war alles andere als höflich.

Ich habe nicht an die offiziel erwünschten , sondern "privat, bzw. Regionalbüro" Adressen gemailt. Es scheint, daß diese Art der Belästigung die Damen sehr aus der Reserve geholt hat.

Mit Frau Freitag hatte ich eine Zeit lang einen sehr regen mail-Kontakt. Dieser beruhte hauptsächlich auf einer Fehlinformation meinerseits und sie war auch zunächst nicht erfreut und auch nicht kooperativ, weil sie meine Post als Bedrohung empfand und geneigt war entsprechende Lösungen zu versuchen.
( Ich bin um ein Haar an einer Anzeige herum gekommen)
Man sollte sich im klaren sein was man tut wenn man Leuten aus dem Bundesrat zu nahe tritt. In andern Ländern kommt man dafür in den Knast!

Wie gesagt, das war ein Mißverständnis und konnte geklärt werden. Danach war sie ausgesprochen hilfsbereit.

ich habe immer nur ...von ihrem service team einen sehr höflichen brief bekommen...leider wusste niemand eine antwort auf die sachlich gestellten fragen...ganze passagen aus gesetzen, verordnungen zitiert....
Frau Schmidt habe ich mehr durch Zufall persönlich kennengelernt. Bei einer Veranstaltung bekam ich die Gelegenheit ihr per Mikro Fragen zu stellen und tat das auch. Sie gab natürlich keine Stellungnahme ab, da ich nicht die Fragen stellte, die ich vorher schriftlich eingereicht hatte.
Also flexible Kommunikation von ihr zu erwarten ist zuviel verlangt. Man drehte mir auch in null komma nichts den Saft des Mikros ab, weil ich nicht aufhörte zu reden.
Was aber niemandem klar war ist, wie laut ein Bechti reden kann wenn er aufgebracht ist. Ich war auch ohne Mikro zu hören.
Daraufhin bot man mit persönlichen mail-Kontakt an, weil man mich scheint's nicht mit Gewalt aus dem Saal zerren wollte.

Einem anderen Herrn wurde von freundlichen Männern mit schwarzen Anzügen aus dem Saal geholfen.

Ich hätte ganz Dortmund zusammengeschrieen, wenn die das versucht hätten. Vielleicht ahnte man was :D .
Wie gesagt, alle meine Fragen wurden persönlich beantwortet, allerdings fand ich die Unterstützung von Frau Freitag bei weitem hilfreicher.

zur sache selber ist nie eine stellungnahme erfolgt. dafür allerdings immer der hinweis: fragen sie ihren arzt, apotheker, krankenkasse.

Das sind Antworten wie ich sie in der Veranstaltung von einem Pressesprecher von Frau Schmidt bekam, daraufhin legte ich los, wie oben beschrieben.

Ich würde niemandem raten so wie ich es getan habe für seine Sache einzustehen.
Wenn ich heute mal überlege ich hätte mir an Frau Freitags Stelle nicht geholfen nach der Art und Weise, wie ich mit ihr gesprochen habe.

Eine kluge Frau mit viel Interesse für unsere Sache.

Grüße
Kira
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
ich kann mich den Kritikern nur anschließen.
Die Forderung nach dem Ausschluß aus der Versicherung und die Verpflichtung der Patienten,die Rechnungen selbst bei den KKs einzureichen halte ich für absolut fatal.

Ich habe die Folgen dieser Forderungen einmal gedanklich durchgespielt,und bin einfach nur entsetzt darüber.

Da wird dann ein Notfallpatient,der keinen Versichrungsschutz mehr hat,lebensrettende Maßnahmen und die anschließende stationäre Behandlung nicht mehr erhalten.....Ärzte brauchen die Praxisgebühr zwar nicht mehr anzumahnen,laufen dafür aber ihrem Geld hinterher da wohl nur eine Minderheit aus welchen Gründen auch immer,pünktlich und zuverlässig die Rechnungen bei der KK einreicht.

So könnte man die Liste noch um einiges erweitern.....

Ich habe zunächst gezögert meine Unterschrift zu geben.Nachdem ich die Zeit hatte mich durch den gesamten Thread zu lesen war die Frist dafür zum Glück abgelaufen.
Auch ich hoffe sehr,daß der Brief seinen angedachten Empfänger nicht erreicht.

Gruß,
Diana
 
Rosarot schrieb:
Also ich verstehe eure Kritik nicht ganz - Gisis Brief ist kein Werbebrief! Er steht für die Ausdrucksweise und die Rechtschreibkenntnisse eines durchschnittlichen deutschen Bürgers. Fertig. Und sie war lange Jahre in England und seitdem ist ihr Deutsch ein wenig eingerostet - und?!

Ich frag mich echt, woran manche sich hier aufhängen ... das ist doch gar nicht wichtig!

Wichtig ist, dass Gisi für andere eintritt und in welchem Umfang sie das tut, ist schon erstaunlich!
Seien wir doch froh drum, statt rumzumeckern ...

Schööönen Tag!
Rosarot


Ich finde,es gibt einen Unterschied zwischen Kritik und meckern.Gisi wollte sich nicht helfen lassen trotz vieler Anregungen.Sie wollte das wohl im Grossen und Ganzen allein durchziehen und hat Unterschriften bekommen und laufend geändert,aber keinesfalls verbessert.
Ganz viele hier,auch ich,fand klasse,dass sich jemand so engagiert und reinkniet.Aber jetzt,nachdem ich sämtliche Briefvorschläge(es sollte ja im Forum dazu Stellung genommen werden,aber leider wurde alles von Gisi mehr oder weniger ignoriert) gelesen hab,muss ich sagen.......peinlich!!!
@Rosarot
Du schreibst,du weisst nicht warum manche sich so "aufhängen",wäre ja nicht wichtig...
NICHT WICHTIG???HALLOOOOO!!!!Ich bin nicht chronisch krank,aber dieses Thema ist sehr wohl wichtig.MIR ist es wichtiger als jedes geknuddel,getröste,umärmele,denn damit kann man am Rande helfen,aber mit so einem wichtigen Brief kann man keinen Blumentopf gewinnen.Ich glaube,viele denken wie ich,dass das wichtig war,sonst hätten sie so etwas nie!!!unterschrieben.
Schönes Wochenende wünscht Sylke
 
gisipb und Gisi sind nicht identisch

Hallo zusammen,

Vorbemerkung - ich bin nicht die Threaderstellerin gisipb. Vielleicht könnten wir uns ja mal darauf einigen, dass jeder seine Beiträge auch mit seinem Foren-Namen unterschreibt.

Mir wäre es lieber, wenn ihr den korrekten Namen gisipb benutzt, wenn ihr über Schreiberin dieses Briefes sprecht, da es sonst zu Verwechslungen kommen kann. Ich fühle mich unwohl, wenn über mich (Gisi) geschrieben wird, wenn in Wirklichkeit eine Andere (gisipb) gemeint ist.

Mich erreichen gelegentlich PN, die nicht für mich bestimmt sind. Das finde ich für alle Beteiligten unangenehm. Ich habe mit der ganzen Sache absolut nichts zu tun! Engagement in allen Ehren, aber den Schnack von Robert mit der Beratungsresistenz fand ich schon sehr treffend... ;)
 
Zurück
Oben