Ich war heute Abend auf einem Nachbarschaftsfest und es war sehr schön. Gutes Essen, nette Leute wiedergesehen bzw. kennen gelernt, das könnte man ruhig öfter machen.
Inge, ich kann das gut nachvollziehen!
Wir machen seit 2015 jedes Jahr ein "Hof"fest bei uns auf dem Grundstück - ursprünglich hatten wir das 2015 anlässlich des 60. meines Gögas organisiert, um eine alte Straßenfesttradition wieder zu beleben. Das kam bei alt und jung (1 - 85 Jahre) so gut an, dass jedes Jahr immer auch wieder neue Nachbarn und Bekannte dazu kommen.
Wir organisieren den gesamten Kram (Sitzgarnituren, Getränke etc.), ich führe die Essensplanung zusammen (wer macht welchen Salat, Nachtisch, Käseigel etc.) und kaufe das Grillgut ein, und wir bauen auch bei uns auf und stellen die Räumlichkeiten zur Verfügung. 2015 und 2017 mussten wir sehr schnell ins Haus "umziehen" wegen Platzregens - da haben alle mitgeholfen, und am Ende hatten wir Stehparty im Haus und großes Chaos. Improvisation ist alles.....und gestört hat es weder die Laune noch die Teilnehmer.
Natürlich haben wir beide den Löwenanteil der Arbeit; das ist aber wurscht, und es würden auch immer welche helfen, wenn wir darum bitten.
Vorletztes Jahr hatten wir für Grillgut und Getränke einen kleinen Obulus erbeten (war gar kein Problem!), letztes Jahr hatten wir aus einer alten Straßenfestkasse, die uns die ehemaligen Organisatoren übergeben hatten, 200 Euro zur Verfügung - das reichte fürs Grillgut. Die Getränke haben wir spendiert.
Wir möchten die "Tradition" gerne beibehalten und feiern immer am Wochenende nach dem Geburtstag von Göga im Juli. Nächstes Jahr wird dann mein runder Geburtstag (zwar deutlich früher im Jahr, aber wir sind ja flexibel

) ein weiterer Anlass sein.....